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Suzuki Super-Carry

Suzuki Super-Carry

Der Suzuki Super-Carry ist ein japanischer Kleintransporter, der bereits seit 1961 gebaut wird. Im Vergleich zu deutschen Fabrikaten ist der Super-Carry deutlich kleiner, leistungsschwächer und preisgünstiger. Die Suzuki Super-Carry gehören zu der in Japan verbreiteten Klasse der Kleinstwagen, die unter den europäischen Autos am besten mit dem Smart zu vergleichen ist. Weiterlesen

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Suzuki Super-Carry

Es gibt den Suzuki Super-Carry als Zweisitzer mit Ladefläche, der vor allem gewerblich genutzt wird, sowie als Viersitzer in der Version "Family".

Bemerkenswert ist der internationale Erfolg der Baureihe, nicht nur im direkten Vertrieb. Der Suzuki Super-Carry wurden im Laufe der Jahre unter zahlreichen Marken verkauft: insbesondere als Vauxhall, Bedford, Daewoo, Chevrolet, Holden Scurry, Ford, Mazda, Mitsubishi und Maruti. Diese Autos boten die Hersteller in unterschiedlichsten Konfigurationen an, unter anderem mit Zweitaktmotoren und großen Vierzylindern mit 1,6 l Hubraum.

Kleiner Preis und kleine Leistung

In Deutschland wurde der Suzuki Super-Carry in den Jahren 1985 bis 1997 angeboten. Die Neupreise bewegten sich damals zwischen umgerechnet 7.767 und 9.052 Euro. Ein neuer VW-Bus war damals mit Preisen zwischen rund 21.000 und 24.000 Euro erheblich teurer. Der Transporter war zu Beginn nur mit einem 1,0-l-Motor zu 45 PS lieferbar, das entsprach der damaligen Basismotorisierung eines Opel Corsa. Der rund 3,2 m lange Suzuki Super-Carry war im Vergleich zum fast vier Meter langen Opel Corsa erheblich kürzer. Der zweisitzige Transporter bietet relativ viel Platz im Laderaum. Deswegen waren die 45 PS Leistung der Basisversion des Suzuki Super-Carry für den Stadt- und Kurzstreckenverkehr gerade ausreichend. Aber schon 1986, also ein Jahr nach Neuvorstellung, gab es als stärkere Variante einen 1,3-Liter-Motor mit 78 PS und geregeltem Katalysator, der einen angemessenen Antrieb für den Kleintransporter darstellt.

Seit 1985 lieferte Suzuki den Basismotor mit 45 PS zunächst mit einem ungeregelten Katalysator aus. Ab 1992 war der Basismotor vorübergehend nicht erhältlich, bis Suzuki ihn ab 1995 wieder in Kombination mit einem geregelten Katalysator anbot. Leider fiel die Leistung bei dieser Version mit 41 PS noch niedriger aus als zuvor.

Bewährter Spar-Transporter

Das Fahrzeug hat sich besonders bei Betrieben bewährt, in denen niedrige Unterhaltskosten mehr zählen, als hohe Nutzlast und gute Fahrleistungen. Dazu zählen zum Beispiel die Nutzung als Lieferfahrzeug, für Hausmeistereien oder für Landschaftsgärtner. Um leichtes Gerät im Stadtverkehr zusammen mit zwei Personen zu transportieren, war die Motorleistung bei der Basisversion ausreichend und zufriedenstellend bei dem stärkeren 78-PS-Motor.

Ähnlicher Nachfolger

In der Zeitspanne 1997 bis 1999 hatte Suzuki keinen Kleintransporter nach Art des Suzuki Super-Carry im Angebot. Ab 1999 unternahm der japanische Hersteller einen neuen Anlauf mit dem "Suzuki Carry", der international meist als Suzuki Every angeboten wurde. Die seinerzeit importierte vierte Generation des Suzuki Carry war mit 3.395 mm ein wenig länger als der Super Carry. Der als Kleinbus oder Kastenwagen lieferbare Transporter hat eine Zuladung von 200 kg bis 350 kg bei einem Leergewicht von bis zu einer Tonne. Der Motor mit 0,66 Liter Hubraum bietet 60 PS Leistung in der Version mit Turbolader. Um Ladefläche zu gewinnen, baute Suzuki den Motor unter den Fahrersitz ein. Zur Ausstattung des Suzuki Carry zählen elektrische Fensterheber, Keyless Entry, ein serienmäßiges Autoradio, Doppelairbag, Aluräder, Schiebedach und ABS. Im Jahr 2002 stellt Suzuki den Vertrieb von Kleintransportern in Deutschland ein.

Technische Daten Suzuki Super-Carry

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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