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Für diese neuen und gebrauchten E-Autos gibt es bis zu 9.570 Euro Förderung

Hersteller und Regierung bezuschussen neue Elektroautos mit bis zu 9.570 Euro (brutto). Auch Plug-in Hybride werden im Fördertopf mit bis zu 7.177 Euro (brutto) bedacht. Wir zeigen dir, welche Modelle unter anderem profitieren und was es bei gebrauchten Elektroautos zu beachten gibt.

Um die immer noch hohen Kaufpreise von neuen Elektroautos und Plug-in Hybriden abzumildern, haben sich Hersteller und Bundesregierung im Jahr 2020 im Rahmen ihres Corona-Konjunktur-Programms auf eine Verdoppelung des Umweltbonus geeinigt. Aus ihm wurde die sogenannte Innovationsprämie, die reine E-Autos (auch jene mit Brennstoffzelle) mit bis zu 9.570 Euro (brutto) fördert. Plug-in Hybride erhalten immerhin noch eine Maximalförderung von bis zu 7.177,50 Euro (brutto) – sofern sie die gesetzlichen Vorgaben erfüllen.

Anders als reine Elektroautos (BEV) stoßen Plug-in Hybride (PHEV) auf Teilstrecken weiterhin klimaschädliches CO2 aus. Damit ein PHEV förderfähig ist, darf er bei einer Neuzulassung im Jahr 2021 höchstens 50 Gramm CO2 emittieren oder muss eine elektrische Mindestreichweite von 40 Kilometern erreichen. Diese Mindestreichweite steigt im Jahr 2022 auf 60 Kilometer, ab 2025 müssen gar 80 Kilometer ohne Verbrenner zurückgelegt werden können.

Eine Besonderheit gibt es für Leasingfahrzeuge: Seit dem 16.11.2020 ist die Förderung beim Leasing abhängig von der Leasingdauer. Wer ein Fahrzeug weniger als 24 Monate lang hält, erhält nicht die volle Förderung ausgezahlt.

Alle Details zur neuen Innovationsprämie findest du hier.

Innovationsprämie und Gebrauchtwagen

Auch gebrauchte Elektroautos und Plug-in Hybride können von der Innovationsprämie profitieren. Die Erstzulassung für den Erhalt des bisherigen Umweltbonus muss nach dem 04.11.2019 liegen. Möchtest du hingegen bei einem Gebrauchten die verdoppelte Innovationsprämie erhalten, darf das Fahrzeug nicht vor dem 03.06.2020 zugelassen worden sein.

Insgesamt gilt, dass gebrauchte Elektroautos oder Plug-in Hybride nicht länger als 12 Monate erstzugelassen sein dürfen, die maximale Laufleistung darf maximal 15.000 Kilometer betragen. Des Weiteren darf auf das Fahrzeug noch keine Förderung beantragt worden sein.

Welche Fahrzeuge sich für die Prämie qualifizieren, richtet sich wie bei den Neuwagen am Listenneupreis des Fahrzeugs. Das für die Innovationsprämie zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) hat hier eine Liste der förderfähigen Fahrzeuge zusammengestellt.

Bei Gebrauchtwagen werden aufgrund des zu erwartenden Wertverlusts allerdings nur 80 Prozent des Bruttolistenpreises (inkl. Sonderausstattung, ohne Rücksichtnahme auf etwaige Preisnachlässe) angesetzt.

Unter anderem diese neuen und gebrauchten Elektroautos profitieren von der Innovationsprämie

Eines der wohl günstigsten Elektroautos, das von der Innovationsprämie profitieren konnte, war der Seat Mii electric aus dem VW-Konzern (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Vor Abzug der Innovationsprämie stand der in Bratislava gefertigte Spanier ab 20.650 Euro in der Preisliste. Einziger Haken: Der Mii electric ist als Neuwagen nicht mehr zu bekommen.

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Seat Mii electric, VW e-up!, Skoda Citigo E IV

Als Alternative bleibt für kurze Zeit noch der Blick zur Konzernmutter Volkswagen, die ihren VW e-up! (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) ab 21.421 Euro anbieten. Der Wolfsburger wird derzeit abverkauft ist der letzte verbliebene Stromer im Trio der VW-Kleinstwagen, nachdem auch der Skoda Citigo E IV (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) mittlerweile nicht mehr lieferbar ist. Er startete zuletzt ab 24.990 Euro.

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Ansonsten stehen in der Kleinstwagenklasse auch die E-Smarts zur Förderung bereit. Der Smart EQ Fortwo (Stromverbrauch kombiniert: 16,5-14,0 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) beispielsweise soll bis zu 159 Kilometer weit kommen und vor Abzug der Innovationsprämie 21.940 Euro kosten. Die Lieferzeit wird aktuell mit 9 bis 12 Wochen angegeben.

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Bis zu 9.570 Euro Prämien für Kleinwagen

Ein bis zwei Fahrzeugklassen höher findet sich mit dem BMW i3 (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) ein deutscher Elektro-Pionier, der für 39.000 Euro zuletzt nochmals teurer geworden ist. Mit Einsatz der Innovationsprämie sinkt der Kaufpreis der Basisversion allerdings knapp unter die Marke von 30.000 Euro. Die elektrische Reichweite gibt BMW derweil mit gut 360 Kilometern an. Die Lieferzeit soll derzeit rund drei Monate betragen.

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BMW i3, Renault Zoe, Opel Corsa-e

Schon einiges günstiger, wenn auch längst nicht so edel, ist der Renault Zoe (Stromverbrauch kombiniert: 17,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km²), der inklusive Batterie vor Prämienabzug ab 29.990 Euro zu haben ist. Der Zoe soll laut Hersteller übrigens bis zu 300 Kilometer mit einer elektrischen Ladung fahren können. Damit spielt der Franzose in einer Liga mit den Newcomern aus dem PSA-Konzern: dem Opel Corsa-e und dem Peugeot e-208 (Stromverbrauch kombiniert je: 16,8 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert je: 0 g/km²). Beide bauen auf der gleichen Technikplattform auf und sollen rund 330 Kilometer weit kommen. Der Corsa-e kostet aktuell ab 29.900 Euro, wohingegen für den e-208 mindestens 30.450 Euro fällig werden.

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VW ID.3 kommt mit Software-Problemen

In der Kompaktklasse dürfte der aufgrund von Software-Problemen in der Kritik stehende VW ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 13,8-13,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) dennoch das Interesse der Prämien-Jäger wecken. Derzeit steht der ID.3 Pure ab 31.495 Euro im VW-Konfigurator, liegt in der Praxis dank Umweltbonus preislich aber auf dem Niveau eines VW Golf der achten Generation.

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Nissan Leaf, Kia e-Soul, Hyundai Kona Elektro

Wichtigste Alternative im klassischen Kompaktsegment sind sowohl der Nissan Leaf (Stromverbrauch kombiniert: 17,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km²) ab 29.990 Euro, als auch der Hyundai Ioniq Elektro (Stromverbrauch kombiniert: 13,8 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert: 0 g/km²) ab 35.350 Euro. Beide E-Autos versprechen reale Reichweiten über 300 Kilometer. Wem Limousinen oder Hatchbacks nicht modern genug sind, findet auch einige kleine Crossover, wie den Kia e-Soul ab 33.990 Euro oder den neuen Hyundai Kona Elektro (Stromverbrauch kombiniert 14,3 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g/km²) für 35.650 Euro. Preise nach Abzug der Innovationsprämie um 25.000 Euro sind also auch für mittelstreckentaugliche E-Autos kein Problem mehr.

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Ein Tesla schafft es in die Fördergruppe

Wer in der Fahrzeugklasse noch weiter hinaus möchte, könnte womöglich auch mit einem Tesla Model 3 glücklich werden. Das Standard Plus Modell beginnt bei 39.990 Euro, soll 448 Kilometer weit kommen und in rasanten 5,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen (Verbrauchswerte durch Tesla nicht bekanntgegeben²).

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Bis zu 7.975 Euro für Audi e-tron und Mercedes EQC

Am obersten Ende der Innovationsprämie bewegt sich der Audi e-tron 50 quattro (Stromverbrauch kombiniert: 23,6-21,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Mindestens 69.100 Euro muss man für das Ingolstädter Elektro-SUV hinlegen, was bedeutet, dass man sich immerhin 7.975 Euro (brutto) von Staat und Hersteller zurückholen kann. Mittlerweile kräftig im Preis nachgelassen hat der Mercedes EQC 400 4Matic (Stromverbrauch kombiniert 19,7 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g/km²), der für mindestens 66.068,80 Euro im Mercedes-Konfigurator steht. Auch von seinem Einstandspreis können Neuwagenkäufer bis zu 7.975 Euro (brutto) zurückerstattet bekommen.

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Hinweis der Redaktion: Preisangaben lt. Hersteller Stand 19.03.2021 inklusive gültiger Mehrwertsteuer (19 %). (Text: tv, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

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