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Innovationsprämie: Für diese E-Autos gibt es bis zu 9.480 Euro

Ab 01.07.2020 sinkt nicht nur die Mehrwertsteuer von 19 auf 16 Prozent. Ab dann gilt auch die neue Innovationsprämie. Bis zu 9.480 Euro für E-Autos und bis zu 7.110 Euro für Hybride könnt ihr dann beim Kauf eines Neu- oder Gebrauchtwagens sparen. Wir zeigen dir, welche Modelle u. a. profitieren.

Käufer von neuen Elektroautos erhalten künftig bis zu 9.480 Euro (Plug-in-Hybride bis 7.110 Euro) von Staat und Industrie. Aus der bisherigen Umweltprämie wird dazu die Innovationsprämie. Darauf hat sich die Bundesregierung im Rahmen ihres 130 Milliarden Euro großen Corona-Konjunkturprogramms geeinigt. Zusätzlich sinkt ab 01.07.2020 die Mehrwertsteuer generell von 19 auf 16 Prozent. Grundvoraussetzung für die maximale Innovationsprämie ist ein Neuwagen-Nettolistenpreis bis 40.000 Euro (46.600 Euro inkl. 16 % MwSt.). Die Kosten für den Erwerb eines Stromers sinken dadurch im besten Fall auf ein niedriges fünfstelliges Niveau. Neue Elektroautos bis zu einem Nettowert von 65.000 Euro (75.400 Euro inkl. 16 % MwSt.) werden mit bis zu 7.900 Euro bezuschusst.

Innovationsprämie und Gebrauchtwagen:

Wie viel Förderung es für gebrauchte Elektroautos und Plug-in-Hybride geben wird, ist derzeit noch unklar. Vermutlich steigt die Prämie für gebrauchte E-Autos auf bis zu 5.000 Euro, gebrauchte Plug-in-Hybride können mit einem Netto-Zuschuss von bis zu 3.750 Euro rechnen. Um die Innovationsprämie für Gebrauchtwagen in Anspruch nehmen zu können, müssen aller Voraussicht nach folgende Voraussetzungen erfüllt werden: Elektroauto oder Plug-in-Hybrid (gebraucht) in der EU erstzugelassen ab dem 05. November 2019, maximal ein Vorbesitzer ohne vorherige Inanspruchnahme staatlicher Förderungen. Insgesamt darf das gebrauche E-Auto nur 12 Monate alt sein und maximal 15.000 Kilometer gelaufen haben. Der Fahrzeugwert darf überdies 80 % des BAFA-Nettolistenneupreises nicht übersteigen (maximal 52.000 Euro netto).

Alle Details zur neuen Innovationsprämie findest du hier.

Diese Elektroautos profitieren von der Innovationsprämie

Eines der wohl günstigsten Elektroautos das von der Innovationsprämie profitiert, ist der Seat Mii electric aus dem VW-Konzern (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Vor Abzug der Innovationsprämie steht der in Bratislava gefertigte Spanier ab 20.650 Euro (inkl. 19 % MwSt.) in der Preisliste. Einziger Haken: Der Mii electric ist für das gesamte Jahr 2020 bereits ausverkauft.

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Seat Mii electric, VW e-up!, Skoda Citigo E IV

Als Alternative bleibt der Blick zur Konzernmutter Volkswagen, die ihren VW e-up! (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) ab 21.975 Euro (inkl. 19 % MwSt.) anbietet. Der Wolfsburger soll genauso lieferbar sein wie der Skoda Citigo E IV (Stromverbrauch kombiniert: 12,9 kWh/100km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²), der mittlerweile für deutlich teurere 24.990 Euro (inkl. 19 % MwSt.) vorfährt.

Smart

Smart: Der Stadt-Klassiker wird elektrisch

Ansonsten stehen in der Kleinstwagenklasse auch die gerade neu vorgestellten E-Smarts zur Förderung bereit. Der Smart EQ Fortwo (Stromverbrauch kombiniert: 16,5-14,0 kWh/100km, CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) beispielsweise soll bis zu 159 Kilometer weit kommen und vor Abzug der Innovationsprämie 21.290 Euro (inkl. 19% MwSt.) kosten. Die Lieferzeit wird aktuell mit 9 bis 12 Wochen angegeben.

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Bis zu 9.480 Euro Prämien für Kleinwagen

Eine Fahrzeugklasse höher findet sich mit dem BMW i3 (Stromverbrauch kombiniert: 13,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) ein deutscher Elektro-Pionier, der für 39.000 Euro (inkl. 19 % MwSt.) zuletzt nochmals teurer geworden ist. Künftig gibt es den Münchner durch die Innovationsprämie für etwas unter 30.000 Euro, wobei seine Reichweite mit gut 360 Kilometern angegeben ist. Die Lieferzeit soll derzeit rund drei Monate betragen.

Review Opel Corsa-e (2020)

BMW i3, Renault Zoe, Opel Corsa-e

Schon einiges günstiger, wenn auch längst nicht so edel, ist der Renault Zoe (Stromverbrauch kombiniert: 17,2 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km²), der inklusive Batterie vor Prämienabzug ab 29.900 Euro zu haben ist. Der Zoe soll laut Hersteller übrigens bis zu 300 Kilometer mit einer elektrischen Ladung fahren können. Damit spielt der Franzose in einer Liga mit den Newcomern aus dem PSA-Konzern: dem Opel Corsa-e und dem Peugeot e-208 (Stromverbrauch kombiniert je: 16,8 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert je: 0 g/km²). Beide bauen auf der gleichen Technikplattform auf und sollen rund 330 Kilometer weit kommen. Der Corsa-e kostet aktuell ab 29.900 Euro (inkl. 19% MwSt.), wohingegen für den e-208 mindestens 30.450 Euro (inkl. 19% MwSt.) fällig werden.

Volkswagen stelt gerust: “ID.3 1st wordt geleverd in zomer 2020”

VW ID.3 kommt mit Verspätung

In der Kompaktklasse dürfte der aufgrund von Software-Problemen verzögerte VW ID.3 (Stromverbrauch kombiniert: 14,5 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²) das Interesse der Prämien-Jäger wecken. Derzeit steht die 1st Edition des ID.3 ab 39.995 Euro (inkl. 19 % MwSt.) im VW-Konfigurator, liegt dank Umweltbonus in der Praxis dann aber auf dem Niveau eines gut ausgestatteten VW Golf der achten Generation.

prueba nissan leaf e+ (70)

Nissan Leaf, Kia e-Soul, Hyundai Kona Elektro

Wichtigste Alternative im klassischen Kompaktsegment sind sowohl der Nissan Leaf (Stromverbrauch kombiniert: 17,1 kWh/100 km; CO2-Emissionen: kombiniert 0 g/km²) ab 29.990 Euro (inkl. 19 % MwSt.), als auch der Hyundai Ioniq Elektro (Stromverbrauch kombiniert: 13,8 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert: 0 g/km²) ab 35.350 Euro. Beide E-Autos versprechen reale Reichweiten über 300 Kilometer. Wem Limousinen oder Hatchbacks nicht modern genug sind, findet auch einige kleine Crossover, wie den Kia e-Soul ab 33.990 Euro (inkl. 19 % MwSt.) oder den Hyundai Kona Elektro (Stromverbrauch kombiniert 15,7 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g/km²) für 34.850 Euro. Preise nach Abzug der Innovationsprämie um 25.000 Euro sind also auch für mittelstreckentaugliche E-Autos künftig kein Problem mehr.

Tesla Model 3 verkoopt bijna 10x beter dan Golf

Ein Tesla schafft es in die Fördergruppe

Wer in der Fahrzeugklasse noch weiter hinaus möchte, könnte womöglich auch mit einem Tesla Model 3 glücklich werden. Das Standard Plus Modell beginnt bei 43.990 Euro (inkl. 19 % MwSt.), soll 409 Kilometer weit kommen und in rasanten 5,6 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen (Verbrauchswerte durch Tesla nicht bekanntgegeben²).

Audi e-tron 50 quattro

Bis zu 7.900 Euro für Audi e-tron und Mercedes EQC

Am obersten Ende der Innovationsprämie bewegt sich der Audi e-tron 50 quattro (Stromverbrauch kombiniert: 23,6-21,4 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 0 g/km²). Mindestens 69.100 Euro (inkl. 19 % MwSt.) muss man für das Ingolstädter Elektro-SUV hinlegen, was bedeutet, dass man sich immerhin 7.900 Euro (inkl. 16 % MwSt.) von Staat und Hersteller zurückholen kann. Mittlerweile kräftig im Preis angezogen hat der Mercedes EQC 400 4Matic (Stromverbrauch kombiniert 19,7 kWh/100 km; CO2-Emission kombiniert 0 g/km²), der für mindestens 71.281 Euro (inkl. 19 % MwSt.) im Mercedes-Konfigurator steht. Auch von seinem Einstandspreis können Neuwagenkäufer 7.900 Euro (inkl. 16 % MwSt.) zurückerstattet bekommen.

Mercedes-Benz-EQC-2020-1280-53

Umsetzung ab 01.07.2020, BAFA-Liste beachten

Neben reinen Elektroautos (BEV) profitieren auch Plug-in-Hybride (PHEV) von der neuen Innovationsprämie. Von neuen PHEVs bis zu einem Nettolistenpreis von 40.000 Euro können maximal 7.110 Euro (inkl. 16 % MwSt.) an Fördermitteln abgezogen werden. Plug-in-Hybride bis 65.000 Euro netto profitieren immerhin noch von Prämienabzügen in Höhe von 5.925 Euro (inkl. 16 % MwSt.). Eine vollständige Liste aller förderfähigen Fahrzeuge findest du hier beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). (Text: Thomas Vogelhuber, hh/sp-x | Bilder: Hersteller)

Hinweis der Redaktion: Preisangaben lt. Hersteller Stand 22.06.2020 inklusive gültiger Mehrwertsteuer (19 %). Zu erwartende Innovationsprämie ab 01.07.2020 inkl. dann gültigem Mehrwertsteuersatz (16 %).

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