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Smart EQ Fortwo

Smart EQ fortwo: Wie macht man einen Smart noch smarter? Mit Strom!

Der Erfinder des Smart wollte den kleinen Flitzer von Anfang an elektrisch betreiben. Viele Jahre wurde daraus jedoch nichts. Ab dem Jahr 2020 sieht das ganz anders aus. Nun gibt es den Smart ausschließlich mit Elektromotoren. Als Smart EQ fortwo hat sich der legendäre Kleinstwagen noch einmal neu erfunden. Weiterlesen


Autotest

3,6


Familien

4,8

Senioren

1,9

Transport

5,3

Preis/Leistung

2,3

Stadtverkehr

2,0

Langstrecke

4,4

Fahrspaß

3,7

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2016

Autotest

2,8


Familien

4,5

Senioren

2,5

Transport

4,9

Preis/Leistung

2,4

Stadtverkehr

1,5

Langstrecke

3,1

Fahrspaß

3,7

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 07/2015

Autotest

2,7


Familien

4,7

Senioren

2,0

Transport

5,3

Preis/Leistung

2,0

Stadtverkehr

2,0

Langstrecke

3,7

Fahrspaß

3,6

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 08/2018

Autotest

2,7


Familien

4,5

Senioren

2,4

Transport

4,8

Preis/Leistung

3,6

Stadtverkehr

1,3

Langstrecke

5,0

Fahrspaß

3,4

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 11/2013

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

41 - 90 PS

Leistung

3.3 - 5.3 l/100 km

Verbrauch (komb.)

86 - 127 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

125 - 155km/h

Höchstgeschwindigkeit

10.4 - 20.8s

von 0 auf 100 km/h

Smart EQ Fortwo technische Daten

Alternative Modelle

Die häufigsten Fragen und Antworten.

Im Kofferraum bietet der Smart fortwo bis zur Ladeabdeckung 260 Liter Platz. Nutzt man auch den Platz bis unters Dach, sind es 350 Liter. Die maximale Zuladung liegt dabei bei 270 kg.

Gemäß NEFZ-Testzyklus soll der Smart EQ fortwo eine Reichweite von bis zu 159 Kilometern mit einer Batterieladung schaffen.

Was kostet ein Smart EQ fortwo?

In der Serienausstattung kostet ein neuer Smart EQ fortwo EUR 21.940,00. Für die Cabrioversion Smart EQ fortwo Cabrio werden EUR 25.200,00 fällig. Mit den zusätzlichen Ausstattungslinien und -paketen kann der Preis noch um einige tausend Euro steigen.

Wie bei sehr neuen Modellen üblich ist auch beim Smart EQ fortwo der Gebrauchtwagenmarkt noch sehr übersichtlich. Bis jetzt haben wir hier in erster Linie junge Gebrauchte oder vereinzelte Vorführwagen verfügbar. Hier können Sie sich immerhin den ein oder anderen Euro vom Listenpreis ersparen.

Die Kontrahenten des Smart EQ fortwo

Der Konkurrenzkampf bei den ganz kleinen Elektroautos wird immer umfangreicher. Allen voran das Dreigespann des VW-Konzerns macht dem elektrischen Smart in Form der E-Versionen des VW up!, des Skoda Citigo und des Seat Mii bestimmt die größte Konkurrenz aus. Doch auch Modelle, wie der Renault Zoe oder der BMW i3 sind interessante Mitbewerber. In eine ähnlich stylische Richtung geht zudem der Honda e.

Die Geschichte des Smart

Alles begann im Jahr 1993 mit der Vision eines Mannes. Nicolas Hayek wollte für den Schweizer Uhrenhersteller Swatch einen Kleinstwagen entwickeln. Ein kleines Auto mit Platz für zwei Personen und zwei Kasten Wasser sollte es werden, das sogenannte Swatch-Car. Zwei Ideen waren dabei revolutionär. Es sollte mit einem Elektro- oder Hybridmotor unterwegs sein. Und es sollte wie ein Konsumgegenstand möglichst einfach im Vorbeigehen gekauft werden können.

Gemeinsam mit Volkswagen sollte dieses tollkühne Vorhaben Realität werden. Doch die Zusammenarbeit scheiterte und so musste ein neuer Autohersteller ins Boot geholt werden. Zum Glück für den späteren Smart war die Suche erfolgreich und so ging die Entwicklung gemeinsam mit Mercedes-Benz weiter.

Von der Vision zum ersten Modell

Im Rahmen der IAA 1995 hatte der Smart seinen ersten Auftritt. Auch wenn Hayek selbst nicht mehr an Bord war, hat es tatsächlich viel von seiner Vision ins fertige Auto geschafft. Beim Antrieb griffen die Entwickler allerdings doch auch klassische Benzinmotoren zurück. Bis zum Verkaufsstart sollten jedoch noch weitere drei Jahre vergehen. Ab seinem Verkaufsstart im Herbst 1998 sorgte der kleine Flitzer für viel Aufsehen.

Die erwähnten Benzinmotoren und das Getriebe waren unter dem kleinen Kofferraum direkt bei der Hinterachse eingebaut. Das brachte dem ersten Smart einen Heckantrieb. Er wollte auf möglichst allen Ebenen anders sein. Das zog sich auch beim Thema Sicherheit durch. Gerade Kleinstwagen standen oft als besonders unsichere Fahrzeuge in der Kritik.

Manche von Ihnen haben vielleicht noch die Horrorbilder der Crashtests des Fiat Seicento in Erinnerung. Mit der bis heute verwendeten Tridion-Sicherheitszelle haben die Smart-Ingenieure jedoch sehr erfolgreich dagegen gearbeitet. Und selbst bei diesem Thema konnten sie eine gewisse Extravaganz nicht lassen und nutzten die Sicherheitszelle sogar als sichtbares Designelement.

Die zweite und dritte Generation des Smart fortwo

Ab März 2007 war die zweite Generation des Smart erhältlich. Trotz 20 Zentimetern mehr Länge war er immer noch klein. Auch beim restlichen Auto haben die Entwickler viele Hebel in Bewegung gesetzt. Fast 90 % aller Teile haben sie für die zweite Generation überarbeitet oder völlig neu entworfen. Dennoch hielten sich auf den ersten Blick die optischen Veränderungen in Grenzen.

Die dritte Generation des Smart fortwo folgte im November 2014. Im Gegensatz zum Wechsel von der ersten zur zweiten Generation fielen jetzt die optischen Änderungen sehr deutlich aus. Auch wenn die Tridion-Sicherheitszelle immer noch im Design-Zentrum lag, hatte der neue Smart ein gänzlich anderes Auftreten. Eine große Veränderung passierte im Hintergrund. Anstelle von Mercedes-Benz war nun Renault als Entwicklungspartner an Bord. Das brachte dem Smart einige Gemeinsamkeiten mit dem neuen Renault Twingo.

Der Smart wird elektrisch

Mit dem Beginn des Jahres 2020 stellte Smart seine Modellauswahl rigoros auf reine Elektroautos um. Statt einer vierten Generation des bisherigen Smart fortwo folgte also ein im Grunde völlig neues Modell mit Elektromotor – ganz im Sinne seines ursprünglichen Erfinders Nicolas Hayek. Gemeinsam mit dem Elektroantrieb kam ein neuer Namenszusatz hinzu. Damit hört der Smart nunmehr auf den Namen Smart EQ fortwo. Auch als Cabrio ist der neue fortwo zu haben. Möglich macht das ein vollautomatisches, elektrisches Tritop Textilverdeck.

Antrieb und Batterie des Smart EQ fortwo

Für den Antrieb in die elektrische Zukunft sorgt im Heck ein Elektromotor mit 82 PS. Wie für Elektroautos üblich gibt auch der Smart EQ fortwo seine 160 Nm maximales Drehmoment sofort her. Damit flitzt es sich äußerst flott durch die Stadt. Für die ersten 60 km/h benötigt er gerade einmal 4,8 Sekunden. In 11,6 Sekunden soll er Tempo 100 erreichen können. 30 km/h später ist jedoch Schluss. Mehr als 130 km/h lässt der Smart nicht zu.

Das ist allerdings auch gut so. Bei noch höheren Geschwindigkeiten würde es mit der Reichweite noch schlechter aussehen, als es das ohnehin schon tut. Für nicht einmal 150 Kilometer reicht eine Batterieladung beim Smart EQ fortwo. Das ist in der heutigen Zeit alles andere als ein Spitzenwert. Zum Vergleich: Die neue E-Version des VW up! schafft immerhin bis zu 260 Kilometer. Diesem Konkurrenzkampf wird sich jedoch vor allem der größere Bruder Smart EQ forfour stellen müssen.

Ist der Akku erst einmal leer gefahren, brauchen Sie in den meisten Fällen schon eine große Portion Zeit. Über eine einfache Haushaltssteckdose dauert es bei zu einem Akkuladestand von 80 Prozent rund sechs Stunden. Mit der passenden Wallbox lässt sich dieser Wert auf 3,5 Stunden reduzieren. Noch schneller geht es mit der Schnellladevariante mit 22 kW. Dann dauert dieser Vorgang nur mehr 40 Minuten. Dafür braucht es allerdings einen speziellen Bordlader und das wiederum bedeutet rund EUR 1.000,00 Aufpreis.

Seine Ausstattungslinien

Der Smart EQ fortwo ist außen wie innen eine besondere Erscheinung. Dabei teilt sich die Wahl der Ausstattungen auf in Linien und Pakete. Die Ausstattungslinien sehen wir folgt aus:

  • Serienausstattung
  • Passion
  • Pulse
  • Prime

Bereits in der Serienausstattung weiß der Smart EQ fortwo mit vielen Assistenzsystemen und hochwertigen Materialien zu überzeugen:

  • 15 Zoll Stahlräder
  • Instrumententafel und Türmittelfelder mit schwarzem Stoff und weißen Akzenten
  • 3-Speichen-Lenkrad mit schwarzer Hochglanz-Lenkradspange
  • Lederschaltknauf
  • H4-Halogenscheinwerfer
  • LED-Tagfahrlicht
  • Aktiver Brems-Assistent
  • Seitenwind-Assistent
  • Berganfahrhilfe
  • Akustischer Umfeldschutz
  • Kopf- und Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer
  • Knie-Airbag für Fahrer
  • ESP & ABS
  • Crashsensor zur Aktivierung der Warnblinkanlage
  • Cool & Audio Paket: Klimaautomatik und Smart Audio-System
  • Kombiinstrument mit monochromem LCD-Display und Bordcomputer
  • Zusatzinstrument mit Anzeigen für Batterieladestand und Leistung
  • Vollständig umklappbarer Beifahrersitz
  • Tempomat
  • Komfort-Blinker
  • Manuell verstellbare Außenspiegel
  • Zugriff auf Smart EQ Control

Mit der Ausstattungsvariante Passion kommen zusätzlicher Komfort und neue technische Spielereien in den Smart EQ fortwo:

  • 15 Zoll Leichtmetallräder
  • Polsterung mit schwarzem Stoff und wahlweise weißen oder blauen Ziernähten
  • Instrumententafel und Türmittelfelder mit schwarzem Stoff und Akzenten in Grau, schwarz oder blau
  • Multifunktions-Leder-Lenkrad
  • Kombiinstrument mit farbigem TFT-Display und Bordcomputer

In der Variante Pulse wird der Smart noch etwas sportlicher mit Dingen wie 16 Zoll Leichtmetallrädern, einem Multifunktions-Sport-Leder-Lenkrad und einer Sportpedalanlage aus gebürstetem Edelstahl inklusive Gummi-Noppen.

Das höchste Ausstattungspaket Prime setzt auf hochwertige Extras:

  • 16 Zoll Leichtmetallräder mit 8-Y-Speichendesign
  • Schwarze Ledersitze mit grauen Ziernähten
  • Multifunktions-Leder-Lenkrad
  • Schwarze Velours-Fußmatten
  • Sitzheizung für Fahrer und Beifahrer

Über alle anderen Variante erhaben ist die spezielle Edition One in Zusammenarbeit mit Brabus. Diese limitierte Sportversion des Smart EQ fortwo überzeugt mit vielen Brabus Elementen – innen wie außen.

Die Ausstattungspakete

Diese Pakete hören auf die Namen Plus, Advanced, Premium und Exclusive. Sie regeln, in welchem Umfang Annehmlichkeiten wie seine Smartphone-Anbindung, höhenverstellbare Sitze oder ein Navigationssystem enthalten sind. Dazu kommen Hilfssysteme wie eine Einparkhilfe und eine Rückfahrkamera.

Für wen ist der Smart EQ fortwo am besten geeignet?

Der Smart EQ fortwo eignet sich bestens für alle Smart-Liebhaber, die sich ab 2020 einen neuen Flitzer kaufen möchten und für all jene, die mit etwas mehr Budget in die Welt der kleinen E-Autos einsteigen möchten. Ein großer Wehrmutstropfen ist dabei jedoch die stark eingeschränkte Reichweite. Das geht mittlerweile deutlich besser!

Fahrzeugbewertungen zu Smart EQ Fortwo

321 Bewertungen

4,5