Kastenwagen von Renault als Kleintransporter

Mit dem im Baujahr 1959 erstmals vorgestellten Kastenwagen der Baureihe Estafette etablierte sich der französische Autobauer Renault als Anbieter im Segment der leichten Nutzfahrzeuge. Der Kleintransporter blieb bis zum Beginn der 1980er Jahre im Programm, bevor der Hersteller mit den zeitgleich am Markt eingeführten Kastenwagen Renault Trafic und Renault Master eine neue Generation von Kleintransportern in den Handel brachte. Der Renault-Kastenwagen der Baureihe Trafic deckte dabei das Einsatzspektrum in den Gewichtsklassen von zwei bis 2,8 Tonnen ab, während die Kastenwagen Renault Master in den neueren Baujahren für ein Gesamtgewicht bis 4,5 Tonnen zugelassen waren. Der große Kastenwagen von Renault wurde in unterschiedlichen Dachhöhen und Längen sowie mit Einzel- und Doppelfahrerkabine mit Front- oder Hinterradantrieb angeboten.

Renault-Kastenwagen auf Pkw-Basis

Mit der Kastenwagen-Version des Renault R 4 stellten die Franzosen Mitte der 1960er Jahre ihr erstes Nutzfahrzeug vor, das auf Grundlage einer Pkw-Plattform entstanden war. Der klassische Renault-Kastenwagen wurde bis zur Ablösung durch den Kastenwagen Renault Rapid bis in die 1980er Jahre mit zwei Radständen gebaut. Ende der 1990er Jahre brachte Renault mit dem neu entwickelten Kangoo seinen ersten Kastenwagen auf den Markt, der als Hochdachkombi konstruiert war. Während die erste Kangoo-Generation als Lieferwagen nur in einer Länge gefertigt wurde, waren die Kastenwagen ab dem Baujahr 2008 dann in unterschiedlichen Längen erhältlich. Neben dem Grundmodell Renault Kangoo Rapid gab es den Kastenwagen nun auch als Compact-Modell mit kurzem Radstand sowie als Renault Kangoo Rapid Maxi mit einem auf knapp 4,60 Meter verlängerten Radstand. In der Langversion bot Renault seinen Kastenwagen zudem mit Doppelkabine an.
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