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Aston Martin V12 Vanquish

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Stärken

  • edle Handarbeit
  • britische Eleganz
  • auf gerader Strecke sehr spurtstark

Schwächen

  • es gibt spritzigere Modelle
  • Getriebe mit recht langen Schaltzeiten
  • hoher Spritverbrauch

Aston Martin V12 Vanquish: Agentenwagen seiner Majestät

Bekanntheit gewann der Aston Martin V12 Vanquish durch den Bond-Streifen „Stirb an einem anderen Tag“. Die Stärken des Briten liegen in seiner kraftvollen Eleganz. Das Coupé lief von 2001 bis 2007 als Nachfolger des V8 Vantage V600 vom Band. Bond-Darsteller Pierce Brosnan fuhr das Auto auch privat. Weiterlesen

Technische Daten

459 - 603 PS

Leistung

13.1 - 18.9 l/100km

Verbrauch (komb.)

302 - 448 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

459 - 325 km/h

Höchstgeschwindigkeit

3.5 - 5s

von 0 auf 100 km/h

Aston Martin V12 Vanquish technische Daten

Interessiert am Aston Martin V12 Vanquish

Aktuelle Testberichte

Alternative Modelle

Gute Gründe

  • hochwertige Handarbeit
  • kraftvoller Sportler
  • der schnellste und stärkste Serienwagen seiner Zeit
  • zahlreiche Ausstattungsvarianten

Daten

Motorisierung

Die Produktion des Grundmodells des Aston Martin V12 Vanquish erfolgte von 2001 bis 2004. Danach löste es der leistungsstärkere V12 Vanquish S ab. Im Aston Martin V12 Vanquish arbeitet ein Zwölfzylinder-V-Motor, dessen Hubraum 5.935 Kubikzentimeter misst. Damit leistet die Maschine 338 Kilowatt, was 460 Pferdestärken entspricht. So beschleunigt der Wagen in fünf Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 306 km/h. Die Kraftübertragung erfolgt auf die Hinterachse. Das Auto verfügt über eine Sechsgang-Schaltung, die einen Paddle-Shift-Gangwechsel enthält. Der Verbrauch liegt bei 16,7 Liter Super auf 100 Kilometern, die Reichweite bei 475 Kilometern.

Der V12 Vanquish S entwickelt 388 Kilowatt (528 PS) und schafft damit 321 km/h. Aus dem Stand ist der Aston Martin in 4,8 Sekunden bei 100 km/h. So viel Power macht mehr Durst: 18,9 Liter auf 100 Kilometer, womit eine Tankfüllung für 420 Kilometer reicht.

Abmessungen

Der Aston Martin V12 Vanquish ist ein zweitüriges Coupé, in dem zwei Personen Platz haben. Wer möchte, kann im Fond zwei weitere Plätze einbauen lassen, die jedoch deutlich weniger Platz bieten als die Vordersitze. Sie sind dafür gedacht, Kleinkinder mitzunehmen.

Daten und Abmessungen Aston Martin V12 Vanquish
Bauzeit 2001 – 2007
Länge, Breite, Höhe 4,67 m x 1,92 m x 1,32 m
Radstand 2,69 m
Kofferraumvolumen 220 – 240 l
Leergewicht 1.835 – 1.875 kg
Zulässiges Gesamtgewicht keine Angabe
Hubraum 5.935 cm³
Drehmoment 542 – 577 Nm
Höchstgeschwindigkeit 306 – 321 km/h
Beschleunigung 0 auf 100 km/h 4,8 – 5,0 s
Tankvolumen 80 l
Verbrauch 16,7 – 18,9 l/100 km
CO₂-Emissionen 396 – 448 g/km

Varianten

Es gibt zwei Generationen: Den Aston Martin V12 Vanquish (2001 bis 2004) und den leistungsstärkeren V12 Vanquish S (2004 bis 2007). Die optischen Veränderungen waren gering. Der Kühlergrill wurde etwas runder und offener, um die Lüftung des Motors zu verbessern. Leichte Änderungen am Kofferraum sorgten für einen besseren Abtrieb. Im Inneren erfolgt eine Überarbeitung der Mittelkonsole, wofür sich die Ingenieure am Aston Martin DB9 orientierten. Beide Varianten kamen in zahlreichen Ausstattungsversionen auf den Markt.

Varianten des V12 Vanquish

Der James Bond 007 V12 Vanquish war im Film „Stirb an einem anderen Tag“ zu sehen. Zwei dieser Autos wurden nach den Drehs versteigert. 2004 konnten Kunden ein Sports Dynamic Paket (SDP) bestellen, das über leichtere Neun-Speichen-Räder und andere Bremsscheiben verfügt. Von dieser Variante sollen insgesamt nur 94 Stück existieren.

Der MY2004 wurde mit Sieben-Speichen-Rädern sowie neuen Sitzen ausgestattet. Mittelkonsole, die inneren Einfassungen der Türgriffe und der Instrumente erhielten ein neues Flüssigmetall-Finish. Geätztes Glas mit Hintergrundbeleuchtung ersetzte zudem den Kunststoff des Starterknopfs.

Der italienische Karosseriebauer Zagato entwickelte aus dem V12 Vanquish einen Roadster mit einem elektrisch faltbaren Dach aus Segeltuch. Die italienische Designschmiede Bertone stellte einen um 21 Zentimeter verlängerten Wagen unter der Bezeichnung „Bertone Jet 2“ vor. Außerdem baute die Newport Convertible Engineering Inc. ein Cabriolet.

Varianten des V12 Vanquish S

Im Jahr 2007 setzte Aston Martin noch mal einen obendrauf und stellte den V12 Vanquish S Ultimate Edition vor. Das Fahrzeug stand ausschließlich mit einem speziellen Metallic-Lack namens „Ultimate Black“ zur Verfügung. Innen sorgen ein Lederhimmel und Schwarzchrom für ein luxuriöses Ambiente. Die Variante ist ausschließlich mit 2 + 2 Sitzen erhältlich. Die Schweller sind mit einer personalisierten Plakette ausgestattet, auf der die Nummer der limitierten Auflage zu erkennen ist. Insgesamt wurden 40 Autos verkauft. Nur drei Modelle erhielten eine hellere Lackierung. Sie sollte das Sonnenlicht besser absorbieren, denn diese Fahrzeuge gingen in die Vereinigten Arabischen Emirate. Auch innen gibt es einige optische Veränderungen. So sind in die Sitze Goldnähte eingearbeitet, die Lenkrad-Einsätze sind aus Platin. Es gibt nur zwei Sitze.

Das Project Kahn und Callum modifizierten den Aston Martin V12 Vanquish S. Außerdem gibt es den V12 Vanquish S „Copper Kettle“, der über ein Glasdach verfügt.

Preis

Der Neupreis lag bei 236.460 Euro für den V12 und bei 266.160 Euro für die Variante S. Gebrauchtwagen kosten zwischen 70.000 und 100.000 Euro. Einige Händler bieten Finanzierungen an, alternativ ist auch die Finanzierung über eine Geschäftsbank möglich. Hier lohnt sich ein Vergleich, denn die Entwicklung der Zinsen ist aktuell volatil.

Der Motor erhielt eine Einstufung in die Schadstoffklasse Euro3. Daraus ergibt sich eine jährliche Steuer von 405 Euro. Die Versicherungskosten des Autos werden auf 2.400 Euro im Jahr geschätzt. Bei einer Fahrleistung von 12.000 Kilometern im Jahr ist beim Aston Martin V12 Vanquish S mit monatlichen Kosten von etwa 855 Euro zu rechnen.

Design

Exterieur

Das Design des Coupés vereint Kraft, Eleganz, Dynamik und Sicherheit. Dabei wird jedes Aluminiumteil eines Aston Martin V12 Vanquish von Hand bearbeitet. Markant sind die starken vertikalen Schultern und ein vergrößerter Kühlergrill, der aus glasfaserverstärktem Nylon besteht. Serienmäßig ist das Modell mit 19 Zoll großen, geschmiedeten Rädern in Aluminiumlegierung ausgestattet.

Die Scheibenwischer verfügen über Regensensoren. Standard ist zudem eine automatische Beleuchtung. Das ohnehin edle Äußere lässt sich optional weiter optimieren, etwa durch Türgriffe aus Chrom und Rückfahrsensoren in Wagenfarbe. Die Bremssättel sind serienmäßig grafitgrau, auf Wunsch aber gegen Rot, Gold oder Schwarz austauschbar. Das Fahrzeug verfügt serienmäßig über Nebelscheinwerfer.

Interieur

Die Innenausstattung besteht aus feinem Vollnarbenleder und Alcantara. Die Vordersitze sind elektrisch verstellbar und verfügen optional über eine Sitzheizung. Ein Highlight ist das 13-Kanal-Linn-Audiosystem, das 1.200 Watt leistet. Es ist mit 13 Lautsprechern und einem sechsfachen CD-Wechsler ausgestattet. Käufer konnten für jedes Bauteil das Finish nach ihrem eigenen Wunsch bestellen. Die Instrumente leuchten nachts blau.

Ein Navigationssystem gibt es nur optional. Es speist die Daten über GPS, die Anzeige ist in das Radio-Display integriert. Das serienmäßig mit polierten Metallic-Finish versehene Armaturenbrett kann optional in Wagenfarbe lackiert sein. Das Lenkrad war entweder mit Aluminium oder farblich abgestimmtem Leder verkleidet.

aston-martin-v12-vanquish-interior

Sicherheit

Das Auto verfügt über wichtige Sicherheitseinrichtungen wie Airbags und ABS. Vorn und hinten besitzt das Auto wirkungsvolle Scheibenbremsen. Auch eine Reifendruckkontrolle ist vorhanden. Die Einparkhilfe ist allerdings optional. Insgesamt ist der Sicherheitsstandard sehr hoch. Das Fahrzeug verfügt über eine Sicherheitszelle, die sich an der Formel 1 orientiert.

Der Aston Martin V12 Vanquish ist hervorragend verarbeitet und dürfte auch nach vielen Jahren keine gravierenden Probleme bereiten. Dass auch ein Spitzenmodell nicht ganz frei von Fehlern ist, zeigt eine Rückrufaktion im Jahr 2018. Weil ein Schaden am Batterie-Versorgungskabel nicht auszuschließen war, rief Aston Martin die Autos in die Werkstätten, wo die Kabelführung geändert wurde.

Alternativen

Der Nachfolger ist der Aston Martin DBS, den James Bond im Film „Casino Royale“ gefahren ist. Neben einem Coupé ist unter der Bezeichnung „Volante“ auch ein Cabrio erhältlich. Mit 517 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 305 km/h ist er nicht ganz so stark wie der V12 Vanquish S.

Wer mehr Power auf die Straße bringen will, wird im Hause Lamborghini fündig. Der Lamborghini Murciélago punktet nicht nur mit seinem schönen Design, sondern entwickelt mit dem 6,2-V12-Motor auch stolze 580 PS. Das Fahrzeug mit Allrad-Antrieb beschleunigt von null auf hundert in 3,8 Sekunden und schafft in der Spitze 320 km/h.

Besonders die Höchstgeschwindigkeit ist das Manko des Mercedes-Benz CL 65 AMG, denn er wird bei spätestens 300 km/h abgeregelt. Der V12 entwickelt sagenhafte 612 PS und spurtet in 4,3 Sekunden auf 100 km/h. Vorteile im Vergleich zum Aston Martin hat der Stuttgarter in der Kurve.

FAQ

Für wen lohnt sich der Kauf eines Aston Martin V12 Vanquish?
Wer Spaß am Autofahren hat, wird ihn mit diesem Fahrzeug garantiert finden. Auf der Autobahn kann der Aston Martin seine ganze Kraft entfalten, wenn ihn keine Baustelle bremst. Schwächen zeigt er bei Serpentinen.
Ist der Aston Martin V12 Vanquish für die Langstrecke geeignet?
Der Aston Martin V12 Vanquish ist ein guter Kompromiss, bei dem die Insassen bei aller Sportlichkeit nicht auf Komfort verzichten müssen. Wer sich auf eine Langstrecke begibt, muss viel Zeit für das Tanken einplanen. Für eine Urlaubsreise ist zudem der Kofferraum sehr knapp bemessen.