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Cabrio mit Hardtop

Ab den 1930er Jahren realisieren Hersteller die ersten Cabrios mit Hardtop

In den Anfängen des Automobilbaus waren Modelle mit offenen Karosserien Standard. Als Wetterschutz kamen später aus Textilmaterialien gefertigte Klappverdecke zum Einsatz, die in etwas komfortablerer Form bis heute bei den klassischen Cabriolets verwendet werden. Um die offenen Modelle besser vor Kälte und Wind zu schützen, entwickelten Hersteller wie Peugeot in Frankreich jedoch bereits sehr früh Alternativen zum manuell zu öffnenden Klappverdeck: Mit seinem Modell Eclipse zeigte der französische Konstrukteur in den 1930er Jahren ein Cabrio, bei dem sich die mobile Dachkonstruktion mit einem elektrischen Antrieb anheben und automatisch im vergrößerten Kofferraum verstauen ließ. Der technische Aufwand für dieses frühe Cabriolet mit Hardtop war allerdings zu groß, um sich in größeren Serien realisieren zu lassen. Selbst auf dem US-Markt blieben später nach diesem Prinzip gebaute Coupé-Cabriolets wie die in den 1950er Jahren kurzzeitig gefertigten Hardtop-Modelle der Ford Skyline Baureihe eine Randerscheinung.

Ab den 1990er Jahren werden die wetterfesten Cabrios mit Hardtop populär

Mit der Veränderung der Nutzungsgewohnheiten und der Nachfrage nach komfortableren Cabriolets als Ganzjahresfahrzeug griffen die Fahrzeughersteller die Idee eines Cabrios mit Hardtop wieder auf. Die ersten modernen Stahldach-Cabrios stellte Daimler Mitte der 1990er Jahre mit der Mercedes-Benz SLK-Baureihe vor. Kurz darauf brachte der Hardtop-Pionier Peugeot sein kompaktes Coupé-Cabrio Peugeot 206 CC auf den Markt. Größere Cabrios mit Hardtop kamen in der Folgezeit mit dem VW Eos, dem BMW 3er-Cabrio oder dem Volvo C70 in den Handel. Und auch in exklusiven Sportwagen-Baureihen hielt die Technik Einzug: So brachte etwa der italienische Hersteller Ferrari mit dem Baujahr 2008 seinen Gran Turismo Ferrari California als Coupé-Cabrio mit Hardtop auf den Markt.