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Kleinwagen

Die beliebtesten Kleinwagen im Überblick

Diese Modelle liegen weit vorne

Kleinwagen per Definition

Überwiegend günstig, wendig, aber top ausgestattet: Kleinwagen haben heute weit mehr Vorzüge als nur einen geringen Verbrauch. Zur Kategorie der Kleinwagen gehören alle Fahrzeuge, die größer sind als Kleinstwagen wie der Smart Fortwo und kleiner als Autos der Kompaktklasse, von denen der VW Golf mit Abstand das bekannteste Modell ist.

Aktuelle und geläufige Vertreter der Kleinwagenkategorie sind der VW Polo, der Mazda2, der Toyota Yaris, der Seat Ibiza, der Audi A1, der Renault Zoe, der Ford Fiesta, der Peugeot e-208 oder der Fiat Punto. Gab es von den allermeisten Kleinwagen Anfang des Jahrtausends noch dreitürige Varianten, hat sich aufgrund der höheren Alltagstauglichkeit mittlerweile die Fünftürigkeit mit zwei vollwertigen Portalen für die hinteren Passagiere durchgesetzt. Auch Stufenheck-Varianten (z. B. des VW Polo oder des Fiat Punto (als Fiat Linea) finden sich immer seltener.

Heutige Kleinwagen

Heutige Kleinwagen sind durchwegs größer als ihre Vertreter in den 1980er und 1990er Jahren. Daneben hat auch das Leistungsvermögen der Motoren über die Jahrzehnte zugenommen. Kleinwagen haben heute selten weniger als 51 kW/70 PS, fahren größtenteils schon turboaufgeladen vor und verfügen optional über ein Automatikgetriebe. Das Mehr an Komfort- und Sicherheitsausstattung führte allerdings auch dazu, dass die Kleinwagen heute schwerer sind als noch vor 20 Jahren.

Bei den allermeisten Kleinwagen sind heute Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Sitzheizung sowie moderne Infotainment-Angebote zumindest optional erhältlich. Aufgrund immer steigender Sicherheitsanforderungen seitens der EU sind viele Kleinwagen zudem heute schon mit Assistenzsystemen wie Frontkolissionswarner, Spurverlassenswarner oder Totwinkelassistenten ausgerüstet. Eine Vielzahl von Airbags gehören bereits seit längerem zur Serienausstattung.

Daneben ist auch ein Wandel in der Antriebstechnik zu erkennen. Waren die meisten Kleinwagen früher noch benzingetrieben, gesellten sich über die Jahre immer mehr Dieselvarianten, wie der VW Polo TDI oder der Ford Fiesta TDCi, hinzu. Nicht zuletzt durch die Unruhen des zurückliegenden Dieselskandals sowie der anhaltenden Klimadiskussion sinkt das Angebot der Selbstzünder im Kleinwagensegment allerdings kontinuierlich.

Sie werden meist abgelöst von neueren Mild-Hybrid-Benzinern mit 48-Volt-Bordnetz oder direkt von reinen Elektrovarianten. Einige Hersteller bieten ihre Kleinwagen auch von vornherein nur mit E-Antrieben an. Beispiele hierfür sind der Honda e oder der Renault Zoe. Der neue Fiat 500 Elektro ist die Antwort der Italiener auf den aktuellen Antriebswandel.

Vorteile von Kleinwagen

Hierzulande spielen Kleinwagen ihre Vorteile weiterhin im Stadt- und Zweitwagenleben aus. Kurze Überhänge, niedrige Fahrzeuglängen und eine überschaubare Breite ermöglichen das gezielte Einparken in selbst kleine Parklücken. Dennoch bieten Kleinwagen Platz für bis zu fünf Personen und einen separaten Kofferraum. Ein Vorteil beispielsweise gegenüber Kleinstwagen vom Schlage eines Smarts.

Daneben spielen auch die Anschaffungskosten eine entscheidende Rolle für den Kauf eines kompakten Stadtautos. Zwischen 14.000 und 30.000 Euro gibt es eine ganze Bandbreite an verschiedenen Kleinwagen, wobei die Grenze nach oben mittlerweile mit den Kompaktwagen verschwimmt. Das liegt vordergründig daran, dass es zahlreiche Sportvarianten, wie zum Beispiel den Ford Fiesta ST oder den Hyundai i20 N, gibt, die mit zahlreichen Ausstattungsdetails und leistungsstarken Motoren an den Start gehen.

Die Sportwagen im Kleinwagenformat ersetzen für viele dann auch ein größeres Auto, bieten sie meist ein ausgereiftes und langstreckentaugliches Fahrwerk, sowie weitere Annehmlichkeiten, die sich sonst nur ein bis zwei Fahrzeugklassen darüber finden lassen.

Unabhängig davon kann ein weiterer Vorteil von Kleinwagen darin bestehen, schlichtweg Kraftstoff einsparen zu wollen. Aber Achtung: Nicht jeder Kleinwagen mit Downsizing-Motor schafft es auch wirklich den Spritkonsum zu reduzieren. Gerade die günstigsten Vertreter dieses Fahrzeugsegments haben einfache Saugmotoren verbaut, die insbesondere beim zügigen Beschleunigen und langen Autobahnetappen kräftig den Tank leersaugen. Moderne Turbomotoren, sei es mit Diesel oder Benzin befeuert, sind meist die bessere Wahl – oder man greift direkt zum Elektro-Kleinwagen.

Viele Kleinwagen sind aber auch im Hinblick auf die Unterhaltskosten für die Kfz-Versicherung und -Steuer günstig(er), wobei das nicht für alle Vertreter gilt, da für die Berechnung der Prämien auch die jeweilige Unfallstatistik eine Rolle spielt.