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Porsche 911 Targa

Porsche 911 Targa

Der Porsche Targa gehört seit 1965 zum Programm des 911er-Modells

Bevor moderne Materialien und komfortable Elektronik den Bau von Coupé-Cabriolets in Großserienmodellen möglich machten, statteten die Hersteller ihre offenen Versionen mit einer aus Textilgewebe gefertigten mobilen Dachkonstruktion aus. Die klassischen Cabrios mit Stoffverdeck waren schick, hatten jedoch Nachteile hinsichtlich Komfort und Haltbarkeit. Weiterlesen

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Für den eleganten Auftritt mussten die Fahrer ein höheres Geräuschniveau im Innenraum hinnehmen und bei winterlichen Temperaturen die Heizung ihres Cabriolets auf Hochtouren laufen lassen. In den frühen Baujahren boten die klassischen Cabrios zudem weniger Sicherheit für die Insassen, sofern sie nicht über einen Überrollschutz verfügten. Der Zuffenhausener Sportwagenhersteller Porsche, bei dem Cabrios erst seit den 1980er Jahren zum festen Programm gehörten, überlegte sich daher in den 1960er Jahren eine Alternative, die Cabrio-Feeling ohne Abstriche bei der Sicherheit ermöglichen sollte. Für ihre Targa genannten Modellvarianten verbauten die Stuttgarter ein Dach mit faltbaren und herausnehmbaren Elementen sowie einem feststehendem Überrollbügel als Bestandteil der Dachkonstruktion. Der Porsche 911 Targa kam mit dem Baujahr 1965 erstmals auf den Markt und gehörte seither in jeder neuen Generation des 911er zum Programm.

Überrollbügel und zweiteiliges Dach kennzeichnen die frühen Porsche 911 Targa

Bei Markteinführung 1965 war der Auftritt der Targa-Versionen des Porsche 911 durch den breiten Überrollbügel und das in zwei Teilen herausnehmbare Dach aus Stoff und Kunstledermaterialien charakterisiert. Mit dem Modellwechsel 1973 setzte Porsche beim 911er zudem auf eine Variante mit Aludach. Auch bei den Motoren gab es neue Auswahlmöglichkeiten: Neben der S-Variante bot der Hersteller den Targa nun auch in der Carrera-Version sowie ab 1987 gleichfalls in der Turboausstattung an. Zwei Jahre darauf folgte mit dem Modellwechsel zum Porsche 964 die erste Allradversion des Targa 911.

Neues Targadach-Konzept für den Porsche 911 ab Baujahr 1995

Mit der Entwicklung der 911er-Baureihe vom puristisch ausgestatten Sportwagen zu einem luxuriösen Modell mit mehr Komfort, veränderte der Hersteller mit dem Baujahr 1995 auch die Konstruktion der Porsche Targa. Mit der Generation der Porsche 993 erhielten die Targas der Baureihe nun ein festes Glasdach aus drei einzelnen Elementen, das sich auf Knopfdruck öffnen ließ. Da der neue Targa mit Panoramadach auf der verstärkten Karosseriebasis der 911er-Cabrios entstand, konnten die Konstrukteure bei den neuen Targa-Modellen auf einen zusätzlichen Überrollbügel verzichten. Damit verlor der Targa zwar sein bisher typisches Erscheinungsbild. Doch dafür hatten die Passagiere nun auch bei geschlossenem Glasdach eine Cabrio-ähnliche Perspektive mit freiem Blick.

Im Jahr 2014 erhält der Porsche 911 wieder seine originale Targa-Dachkonstruktion

In der 2001 präsentierten Generation des Porsche 911 veränderte der Konstrukteur die Optik der Targa-Modelle nur wenig. Eine Premiere allerdings gab es: Der Targa bekam in dieser Bauphase erstmals eine separat zu öffnende Heckklappe, mit der die Erreichbarkeit der Rücksitze etwa zum Beladen erleichtert werden sollte. Technisch aufgewertet wurde der 911er-Targa in der Generation der Porsche 997, in der es die Glasdachmodelle in den unterschiedlichen Motorisierungen serienmäßig mit einem Allradantrieb gab. Mit der Präsentation der Generation 991 erhielt der Porsche 911 dann wieder seine originale Targa-Dachkonstruktion mit Überrollbügel und Stoffdachteil zurück. Allerdings nun mit moderner Technik zum komfortablen Öffnen per Knopfdruck.