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Dutton

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Dutton etabliert sich im Jahr 1970 als Hersteller britischer Kit Cars

In den Anfangszeiten des Automobilbaus war es durchaus üblich, dass die Fahrzeughersteller nur technische Komponenten und das Fahrgestell fertigten, während die eingesetzten Motoren oft von spezialisierten Zulieferbetrieben bezogen wurden. Wenn es dann an die Aufbauten ging, kamen externe Karosseriebauer ins Spiel, die auf Kundenwunsch gefertigte Karosserien und Innenausstattungen lieferten. Bei britischen Limousinen der Luxusklasse wurde dieses schrittweise Fertigungsverfahren noch bis in die 1950er Jahre angewendet. Und es waren auch die Briten, die insbesondere im Sportwagenbau bis in die neuere Zeit mit sogenannten Kit Cars Alternativen zu fertigen Katalogmodellen anboten und damit eine Nische im Markt besetzen konnten. Einer der bekanntesten englischen Kit Car Hersteller war das Unternehmen Dutton Cars, das im Jahr 1970 gegründet wurde und bis zur Einstellung der Produktion im Jahr 1989 Autos zum Selberbauen oder fertig ab Werk montierte Fahrzeuge sowie Umbauten von Serienmodellen in unterschiedlichen Bauformen in den Handel brachte.

In den aktuelleren Baujahren gibt es von Dutton nur noch Amphibienfahrzeug

Für den Firmengründer Tim Button bedeutete die Einstellung der Produktion von Kit Cars allerdings nicht den Rückzug aus dem Automobilbau. Vielmehr rief er im Jahr 1989 ebenfalls unter dem Namen Dutton eine neue Firma ins Leben, die sich auf die Konstruktion von Amphibienfahrzeugen konzentrierte. Diese schwimmfähigen Autos wurden nicht als Kit Car gefertigt, sondern komplett in den Dutton-Werkstätten montiert. Obwohl Dutton mit diesen Produkten eine noch kleinere Nische als mit seinen Kit Cars besetzte, legte das Unternehmen bis in die aktuelleren Jahre mehrere unterschiedliche Baureihen von Amphibienfahrzeugen auf. Dazu zählten etwa Modelle wie der Dutton Mariner oder Commander sowie die schwimmfähigen Pkw der Serien Surf und Dutton Reef. Besonderheit beim Surf: An Land ließ sich der Amphibienwagen zugleich als Offroader einsetzen, da er bei Dutton mit einem Antrieb an allen vier Rädern konstruiert wurde.

Die Rolle Duttons auf dem Markt für Gebrauchtwagen

Dass sich angesichts der Marktlage von Amphibienfahrzeugen in dieser besonderen Fahrzeugklasse nur Kleinstserien realisieren ließen, lag auf der Hand. In den knapp zwanzig Produktionsjahren von 1970 bis 1989 lieferte die Firma Dutton Cars jedoch auch nur wenige seiner herkömmlichen Fahrzeuge in Form von Bausätzen für Bastler oder seltener als fertig montierte Neuwagen aus. Nur rund 8000 Duttons wurden nach Angaben des Firmenchefs weltweit abgesetzt. Entsprechend schwer war ein Dutton auf dem Markt für Gebrauchtwagen zu finden. Das größte Angebot gab es in Duttons Heimatmarkt Großbritannien, wo die Kit Cars der unterschiedlichen Modellreihen aufgrund der dort geltenden Steuergesetze für Bausatz-Fahrzeuge besonders viele Abnehmer fanden. Sehr viel seltener kamen gebrauchte Dutton dagegen etwa in Deutschland als Gebrauchtwagen in den Handel. Dafür jedoch gab es auch hier eine treue Fangemeinde, die sich in einem Dutton Club zusammenfand und regelmäßig Treffen sowie gemeinsame Ausfahrten organisierte. Da die Chancen extrem gering waren, einen originalen Dutton auf der Straße zu sehen, boten die Clubtreffen Interessierten eine gute Möglichkeit, sich einen Überblick über die Modellpalette von Dutton zu verschaffen.

Dutton Kit Cars gibt es in unterschiedlichen Karosserieformen

Wer an britische Kit Cars denkt, dem fallen meist als erstes Roadster ein. Und das war in der Tat auch die Karosserieform, die Dutton in seinen unterschiedlichen Baureihen überwiegend realisierte. Der Grund: Die puristischen und leichten Cabriolets ließen sich mit wenigen von Dutton gelieferten Bauteilen relativ schnell mit herkömmlichem Werkzeug zu einem kompletten Roadster selbst zusammenbauen. Als Basis für die Dutton Roadster kamen je nach Modellreihe und Baujahr Spenderfahrzeuge und Motoren von Triumph oder Ford zum Einsatz. Doch während sich andere britische Kit Car Anbieter auf Sportwagen wie die leichten Roadster beschränkten, weitete Dutton sein Programm im Laufe der Jahre aus. So realisierte der Hersteller auf Grundlage von Ford-Fahrgestellen ab Ende der 1970er Jahre auch Limousinen, Coupés sowie Cross-Kombis und SUV.

Roadster des Herstellers Dutton gibt es als Gebrauchte fast nur noch vormontiert

Eines der meistgebauten Fahrzeuge von Dutton war der Roadster Phaeton, der im Zeitraum von 1977 bis 1989 in vier Generationen als Kit Car oder fertig montierter Zweisitzer gefertigt wurde. In der ersten Bauphase entstand der Phaeton wie sein Vorgänger der Baureihe B auf Grundlage eines Fahrgestells von Triumph, bevor die Briten den Roadster auf einem Chassis des Ford Escort produzierten. Als Neuwagen konnte der Phaeton auf Escort-Basis in den 80er Jahren ebenfalls fertig montiert bei Dutton geordert werden. Einige der später auf dem Gebrauchtmarkt angebotenen Phaetons waren jedoch Eigenbauten, für die Dutton nur Komponenten wie die Karosserieteile geliefert hatte. Bastler kombinierten diese mit geeigneten Fahrgestellen etwa des Ford Capri und nutzten Bauteile anderer Ford-Modelle, um einen individuellen Roadster zu realisieren. Original-Bausätze waren nach Einstellung der Karosserieproduktion bei Dutton allerdings kaum noch zu finden.

Die Roadster-Baureihen von Dutton 1971 – 1989

Kastenförmig ausgestelltes Heck, weit zurückliegend montierte Sitze mit Überrollschutz, eine flache Windschutzscheibe und eine keilförmige lange Motorhaube mit vorne angeschlagenen Scharnieren, das waren die Kennzeichen der Dutton Phaeton Roadster. Und an dieser Grundkonstruktion änderten die Briten während der gesamten Bauzeit von 1977 bis 1989 nur wenig. Aufschluss über die Bauphasen gaben daher vor allem die Zusatzbezeichnungen, die Dutton im Laufe der Zeit veränderte. So kamen die Zweisitzer der Baujahre von 1977 bis 1981 als Phaeton S1 auf den Markt, während die Modelle der Produktionszeit von 1981 bis 1986 als S2 und S3 bekannt waren. Die letzten Phaeton vermarktete Dutton als S4. Als Gebrauchte sehr viel seltener zu finden waren die Phaeton-Vorgänger, die als B-Type von 1971 bis 1974 gefertigt wurden. Gleiches galt für die überarbeiteten B-plus und B-plus 2, die von 1974 bis 1977/78 bei Dutton im Programm standen. Einen 2+2-sitzigen Roadster präsentierte Dutton in der Baureihe Melos, der als fertiges Fahrzeug oder Kit Car im Zeitraum von 1982 bis 1989 ausgeliefert wurde. Zu den letzten Roadster-Neuentwicklungen des Konstrukteurs gehörte der Zweitürige Legerra, der nur kurze Zeit von 1988 bis 1989 angeboten wurde.

Coupés, Limousinen, Kombis und SUV von Dutton

Zu den Raritäten auf dem Gebrauchtwagenmarkt gehörten Dutton-Modelle mit geschlossenen Aufbauten. So präsentierte der Hersteller im Jahr 1976/77 mit dem Cantera eine Coupé-Variante seiner Kit Cars. Limousinen und Kombis hatte Dutton mit den Sierra und Rico von 1980 bis 1989 im Programm. Letzte Neuvorstellung war 1989 das SUV Dutton Beneto.