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Ford Pick-up

Ford F-Serie

Die Ford Pickup-Geschichte beginnt quasi mit Entstehung der ersten motorisierten Fahrzeuge: Eine Ladefläche hinter dem Fahrersitz verwandelte einen Pkw in ein leichtes Nutzfahrzeug, der Übergang vom Pickup zum Lastwagen verlief nahtlos. Das war bei den damals wie heute genutzten separaten Leiter- oder Kastenrahmen unkompliziert und ließ so gut wie jeden denkbaren Ladeaufbau zu, ganz egal ob tiefe Pritsche oder geschlossener Koffer. Auch heuet noch verlassen viele Ford Nutzfahrzeuge nur mit Rahmen und Kabine das Montagewerk, um anderswo anhand eines Ladebettes zu einem Ford Pickup oder zum Beispiel mit einem Werkstattaufbau komplettiert zu werden. Was aber sind die Europa üblichen Ford Pickup-Modelle?

Mit Ford F werden bei der Marke mit dem blauen Oval seit 1948 die Fullsize-Pickups bezeichnet. Das kam vor allem zum Tragen, als 1971 in den USA mit dem Courier, eigentlich ein umgelabelter Mazda B-Pickup, die ersten kleineren Trucks in die Showrooms der Ford Händler rollten. Die Ende 2014 in dreizehnter Generation eingeführten Ford F-Trucks sind wie ihre Vorgänger in verschiedenen Gewichtsklasse und Größen verfügbar, womit sie quasi nahtlos vom leichten zum schweren Nutzfahrzeug übergehen. Wie bislang leiten die längs eingebauten Motoren ihre Kraft an die Hinter- oder an alle vier Räder. Anhand der Bezeichnung lässt sich die ungefähre Nutzlast des jeweiligen Ford Pickup-Modells ablesen: Der F150 darf ein halbe, der F250 eine dreiviertel und der F350 eine ganze Tonne Ladung an Bord nehmen. Diese Nomenklatur startete mit F1, F2, F3,... und wurde ab 1953 durch Hunderterzahlen á la F100, F250, F350 usw. abgelöst. Der F100 selbst wurde ab 1975 vom F150 abgelöst; and er Zuladung änderte sich jedoch nichts. Neben kraftvollen Motoren fielen die großen Ford Pickup-Trucks stets durch reichliche Anhängelast um. Wer einen besonders schweren Pferdetrailer auf sumpfiger Wiese oder einen großen Bootanhänger durch weichen Sand ziehen will, ist mit einem solchen, allradgetriebenen Ford Nutzfahrzeug gut beraten. Die US-Riesen werden auf dem Gebraucht- und Neuwagenmarkt von Zeit zu Zeit angeboten; je nach Alter, Modell und Ausführung stehen eine Einzel-, eine verlängerte Einzel- sowie eine Doppelkabine bereit. Dieselmotoren sind primär für spätere und schwerre Varianten zu bekommen.

Ford Ranger Gen VI

Der Ford Ranger wurde im Modelljahr 1982 auf dem US-Markt eingeführt. Zuvor tauchte der Name Ranger als Bezeichnung der Topversion des Vorgängermodells Ford Courier auf. Wie der Courier basiert auch der Ranger auf der jeweils aktuellen Mazda B-Reihe. Anders als die in Europa immer mal wieder anzutreffenden Ford F-Trucks wurde der mittelgroße Ford Ranger der dritten Generation in der alten Welt ab 2007 offiziell angeboten. Deutlich kompakter und dank der 2,5 und 3,0 Liter großen Dieselmotoren mit 105 kW/143 PS beziehungsweise 115 kW/156 PS erheblich wirtschaftlicher im Unterhalt erfreute sich der geländegängige Ford Transporter bei privaten und kommerziellen Kunden wie etwa Gartenbau-Betrieben oder im landwirtschaftlichen Bereich gewisser Beliebtheit, wobei auch kulturelle Faktoren eine nicht unwesentliche Rolle gespielt haben dürften: Die SUV-Welle schwappte langsam aber sicher nach Europa und, wodurch auch Pickup-Trucks als deren praktische Nutzfahrzeug-Brüder ebenfalls an Image zulegten. Die hierzulande erste Ranger-Generation hielten die Ford Händler als Einzel-, verlängerte Einzel- und Doppelkabine parat. Abhängig von der Kabinengröße wies das Ladebett eine Länge von 228, 175 beziehungsweise 153 cm auf. Nach dem Facelift im Herbst 2009, das dem Ford Pickup anstelle der eckigen folgte eine rundlichere Frontmaske bescherte, wurde der Ranger 2011 eingestellt zu produzieren

Ford Ranger Gen VII

Im März 2012 ging mit dem Ranger T6 die nächste Modellgeneration an den Start, die sich optisch erheblich von dem Mazda-Modell abhebt, während die optischen Unterschiede zum bisherigen Ranger eher gering ausfallen. Bei cm Radstand ist der Ford Pickup 527 cm lang, 216 cm breit und maximal 185 cm hoch. Diese Ford Transporter-Baureihe wird ebenfalls wieder als Einzel-, Extra- und Doppelkabine offeriert Je nach Kabinenausführung baut die Ladefläche nun 232, 185 respektive 156 cm lang. Die Ford Händler bieten einen 2.2TDCi- Vierzylinder an, wahlweise mit 92 kW/125 PS und 320 Nm oder mit 110 kW/150 PS und hat 375 Nm. Darüber hinaus steht der 147 kW/200 PS und 450 Nm mobilisierende 3.2 TDCi-Fünfzylinder zur Verfügung. Alle Motorisierungen rollen ab Werk mit einem manuellen ein Sechsgang-Getriebe zum Kunden, für die beiden stärkeren ist gegen Aufpreis auch eine Sechsstufen-Automatik zu erhalten. Die Motorkraft wird standardmäßig auf die Hinterräder übertragen, ein manuell aktivierbarer Allradantrieb gehört jedoch zum Serienumfang vom Ranger. Der in den Ausstattungslinien XL, XLT, Limited und Wildtrak verfügbare Ford Pickup wartet neben Antiblockiersystem und Fahrdynamikregelung mit Bergabfahrkontrolle, Berganfahrassistentem, Anhängerstabilisierung, einen Sicherheits-Bremsassistenten, Notbremslicht, Überschlagschutz und ein Traktionskontrolle auf. Des Weiteren kommen die Ford Modelle für den deutschen Automarkt serienmäßig mit sieben Airbags. Als erster Pickup der Weltweit fuhr dieser Ranger im Oktober 2011 die Bestwertung von fünf Sternen beim Euro-NCAP-Crashtest ein.