Der VW Amarok gilt als Vater aller europäischen Lifestyle-Pick-ups. Als Mix aus LKW und PKW mit riesiger Ladefläche bietet er sowohl außen als auch innen viel Platz. Sein kraftvoller V6-Motor sorgt für ordentliche Motorisierung. Ob auf der Straße oder Offroad – der Amarok hat die Nase vorn.
Ideal für:
Anhängerbetrieb
Winterfahrten
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VW Amarok Preis
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*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
Laut Hersteller hält der VW Amarok mit einem V6 Motor für mindestens 300.000 km.
Was kostet der VW Amarok?
Als Neuwagen mit einer serienmäßigen Grundausstattung (Comfortline) gibt es den VW Amarok ab 40.996 Euro. Als Gebrauchtwagen gibt es das Fahrzeug auch schon ab 12.000 Euro. Je nach Ausstattungspaket kann sich der Preis für den Amarok sehr schnell steigern. Das Topmodell, der Amarok Aventura, liegt bei 55.371 Euro Listenpreis.
Vor- und Nachteile auf einen Blick
Stärken
Sehr große und gut nutzbare Ladefläche
Kraftvolle Motorisierung
Offroad- und Straßentauglich
Schwächen
Preis-Leistungs-Verhältnis
Hoher Verbrauch
Sehr hoher Wendekreis
Gute Gründe
Mischung aus Geländewagen, Zugfahrzeug, LKW und PKW und dadurch vielseitig einsetzbar.
Komfortables Fahrgefühl, kraftvolle Motorisierung und Riesengröße.
Extravagantes Raumgefühl durch große Scheiben und enorme Breite.
Dank leichtem Be- und Entladen ideal für Gewerbe und Alltag.
Daten
Motorisierung
Den VW Amarok gibt es in Europa nur mit einem Dieselmotor. Seit seiner Markt-Taufe war er mit einem 2,0-Liter-TDI ausgestattet, den es in mehreren Leistungsstufen (122 bis 180 PS) gibt. 2017 rüstete VW vom V4-Dieselmotor auf den V6 mit einer Common-Rail-Einspritzung um.
Seitdem haben Käufer die Auswahl zwischen einem 3,0-Liter-TDI-Motor mit 150 kW (204 PS) und 165 kW (224 PS). Dazu kam 2017 außerdem eine kleinere Version des Motors (163 PS) ohne 4Motion-Technologie.
Kurz darauf entschloss sich VW abermals für eine Aufrüstung in Form eines noch stärkeren Dieselmotors (258 PS). Mit kurzzeitigem Overboost erreicht dieser V6 TDI sogar 272 PS. Das Spitzenmodell verbraucht 8,8 Liter auf 100 Kilometer und schafft eine Spitzengeschwindigkeit von 199 km/h.
Dieser Verbrauch setzt jedoch eine sehr spritsparende und umsichtige Fahrweise voraus. Realistischer ist ein Verbrauch von 15 Litern auf 100 Kilometern. Daraus ergibt sich eine durchschnittliche Reichweite von 733 Kilometern. Auch die jeweilige Wahl des Motors und weitere Konfigurationen spielen hier ebenso mit rein.
Bei den älteren Modellen besitzt der VW Amarok serienmäßig einen Hinterradantrieb. Wahlweise gab es die Möglichkeit, den Amarok mit einem zuschaltbaren oder permanenten Allradantrieb aufzurüsten. Dazu gesellt sich entweder ein manuelles 6-Gang-Getriebe oder eine Achtgang-Automatik –ausgezeichnet für Offroad-Terrain.
Seit dem neusten Facelift sind Automatik und Allrad allerdings der Standard. Denn: Seit der Umstellung auf den 3,0-Liter-TDI-V6-Motor hat Volkswagen den VW Amarok stetig verbessert, um Leistung und Umweltstandards zu optimieren. Kunden können zwischen mehreren Leistungsvarianten dieses Motors wählen, darunter die Einstiegsvarianten mit 150 kW (204 PS) und 165 kW (224 PS), sowie die leistungsstärkere Option mit 190 kW (258 PS). Jede Variante ist mit der 4MOTION-Allrad Technologie und einem 8-Gang-Automatikgetriebe ausgestattet, das hervorragende Fahrdynamik und Offroad-Fähigkeiten bietet.
Als Mix aus LKW, Zugfahrzeug und PKW ist der VW ein wahres Lastentier. Ungebremst liegt die Anhängelast bei 750 kg. Gebremst sogar bei 3.500 kg.
Modelle
Amarok Basic
Amarok V6
Amarok W580X (Special Edition)
Bauzeitraum
2021 bis heute
2021 bis heute
2021 bis heute
Leistung
170 PS
240 PS
255 PS
Max. Drehmoment
405 Nm
550 Nm
580 Nm
Höchstgeschwindigkeit
180 km/h
190 km/h
190 km/h
Beschleunigung 0 – 100 km/h
10 Sek
8 Sek
7,5 Sek
Getriebe
6-Gang Schaltgetriebe
8-Gang Automatik
8-Gang Automatik
Batteriekapazität
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Nicht zutreffend
Verbrauch pro 100 km nach WLTP
8,6 l
9,5 l
9,5 l
Reichweite nach WLTP (kombiniert)
950 km
900 km
900 km
Kombinierter Kraftstoffverbrauch
8,6 l/100 km
9,5 l/100 km
9,5 l/100 km
CO₂-Emissionen pro Kilometer
226 g/km
250 g/km
250 g/km
Abmessungen
Je nach Motorvariante unterscheidet sich die Leistung des VW Amarok stark. Zum Vergleich stehen sich die oben aufgeführten Modelle gegenüber.
Die Abmessungen in der Übersicht:
Amarok Basic
Amarok V6
Amarok W580X (Special Edition)
Länge
5.350 mm
5.350 mm
5.350 mm
Breite (ohne Außenspiegel)
1.950 mm
1.950 mm
1.950 mm
Höhe
1.830 mm
1.840 mm
1.850 mm
Radstand
3.100 mm
3.100 mm
3.100 mm
Kofferraumvolumen
1.195 l
1.195 l
1.195 l
Leergewicht
2.128 kg
2286 kg
-
Zulässiges Gesamtgewicht
2.920 kg
2920 kg
2920 kg
Hubraum
2.967 cm³
2967 cm³
2967 cm³
Varianten
Den VW Amarok gibt es mit drei verschiedenen Ausstattungspaketen:
Amarok Comfortline
Amarok Highline
Amarok Aventura
Dazu kommen zwei Sondermodelle:
Amarok Dark Label
Amarok Canyon
VW Amarok Comfortline
Das Ausstattungspaket „Comfortline“ ist das Basismodell für jeden Zweck. Serienmäßig ist die Ausführung eher einfach gehalten. Diese ist vollkommen ausreichend für ein angenehmes Fahrerlebnis. Prunkvolle Elemente wie Schwellerrohre oder Einstiegsstütze gibt es nicht, dafür aber 17-Zoll-Räder und einen V6-3,0-Liter-TDI-Motor mit 204 PS. Hinter dem simplen Design steckt also ordentlich Power.
VW Amarok Highline
Im Gegensatz zu dem simplen Design der günstigeren Ausführung, verfügt die Highline über ein bulliges Auftreten. Dafür sorgen unter anderem die 18-Zoll-Räder, der Heckstoßfänger und die chromfarbenen Schwellerrohre. Auch im Innenraum kann der Amarok Highline überzeugen. Hier setzt er mit ergonomisch einstellbaren Ledersitzen und einem Multimedia-System auf ultimativen Komfort.
VW Amarok Aventura
Der Amarok Aventura ist das Premiummodell von VW. Kern dieser Ausführung ist ein 258 PS starker 3-Liter-V6-Turbodiesel mit einer 8-Gang-Automatik sowie permanentem Allradantrieb. Mit kurzzeitigem Overboost erreicht das Fahrzeug sogar bis zu 272 PS.Das teure Modell steht serienmäßig auf 20-Zoll-Rädern und bietet eine üppige Ausstattung. Mit dabei sind unter anderem Schwellerrohre aus Edelstahl, LED-Einstiegsleuchten und eine Premium-Multifunktionsanzeige.
Sondermodell: VW Amarok Canyon
Der Amarok Canyon gilt als der Offroad-Champion der Amarok-Modellserie. Er kombiniert den typischen Geländewagen-Look mit leistungsstarker Offroad-Technik. Die Ausstattung des Amarok Canyon ähnelt der des Aventura. Er besitzt ebenfalls einen V6-Motor, Sportsbars sowie weitere Aventura-Elemente. Unterschiedlich ist vor allem das Aussehen der beiden, da der Amarok Canyon bekannt für seine exklusive Farbe „Cooper Orange“ ist. Außerdem hat er einen Zusatzscheinwerfer auf dem Dach. Auch in Sachen Performance liefert der Amarok Canyon ein paar neue Offroad-Features: z.B.Offroad-ABS und Laderaumbeschichtung.
Sondermodell: VW Amarok Dark Label
Der Name ist Programm, denn diese Ausführung ist bekannt für ihr dunkles Auftreten. Das Amarok Dark Label basiert auf der Comfortline-Ausstattung. Zusätzlich zur Grundausstattung bietet das Amarok Dark Label zahlreiche Highlights. Verdunkelte Seiten- und Heckscheiben sind da nur der Anfang. Die vielen schwarzen sowie chromfarbenen Details sind perfekt, um in der Stadt ein stylisches Statement zu setzen.
Preis
Der VW Amarok ist nichts für Schnäppchenjäger. Seine Modelle gelten als die teuersten unter den Pick-ups. Problematisch ist dabei auch der hohe Verbrauch. Der angegebene niedrige Verbrauch ist nur durch ein sehr vorsichtiges Fahrverhalten realisierbar.
Die Preise für den Amarok fallen je nach Ausstattungspaket unterschiedlich aus. So startet der VW Amarok in seiner Grundausstattung (Comfortline) bei 40.996 Euro Listenpreis. Die Topversion, der Amarok Aventura, liegt bei 55.371 Euro Listenpreis. Einen gebrauchten VW Amarok gibt es teilweise schon ab 7.000 € mit ungefähr 300.000 km auf dem Tacho.
Design
Exterieur
Der VW Amarok wirkt markant und bullig. Das Riesenfahrzeug verdankt sein typisches Aussehen einer Kombination aus LKW- und Pkw-Fahrzeugelementen. Genauer gesagt: einer Leiterrahmenkonstruktion von VW-LKWs und der typischen VW-Pkw-Karosserie. Sein sportlich markantes Frontdesign macht ihn zum Hingucker in der Stadt und sein starkes Auftreten zum perfekten Geländewagen.
Wahlweise gibt es den VW Amarok mit einer Zwei- oder Vierpersonenkabine. Serienmäßig bietet VW dazu 17 Zoll große Reifen und eine 2,20 Meter große Ladefläche. Diese lässt sich auch optional mit einer Kabine oder einer Abdeckung kombinieren.
Wer es gern groß und extravagant mag, ist beim VW Amarok richtig. Auf Wunsch kommt das Fahrzeug mit beinahe LKW-großen Reifen (20 Zoll), einer Einstiegshilfe mit LEDs sowie abgedunkelten Fenstern und verchromten Details. Perfekt für ein luxuriöses und temperamentvolles Statement.
Interieur
Je nach Ausstattungsvariante fällt der VW Amarok mehr oder weniger elegant aus. Serienmäßig bietet die Grundausstattung dank durchdachtem Ablagekonzept und Schubfächern auf der Fahrer- sowie Beifahrerseite viel Platz. Dazu gibt es allerlei technische Zusätze, wie z. B. zwei 12-V-Steckdosen, ein multifunktionales Lederlenkrad sowie ein Radiosystem mit Bluetooth.Teil der Grundausstattung sind außerdem allerlei Funktionen, die das Fahren angenehmer gestalten, wie z.B. die Start-Stopp-Automatik.
Die vielseitige Grundausstattung des VW Amarok reicht für ein komfortables Fahrverhalten vollkommen aus. Wer mehr möchte, muss tiefer in die Tasche greifen. Je nach Ausstattungspaket stehen hier verschiedene Upgrades zur Auswahl.
Das Topmodell Aventura bietet beispielsweise eine umfangreichere Inneneinrichtung mit Sitzen aus Leder, Schaltwippen am Multifunktionslenkrad und ein Multimediasystem mit mobilen Diensten.
Sicherheit
Der VW Amarok liefert ein sicheres Fahrerlebnis auf und abseits der Straße. Dafür sorgen diverse Sicherheitssysteme, die zwar mittlerweile etwas veraltet wirken, jedoch ihre Aufgabe erfüllen. Mit dazu gehören unter anderem Fahrer-, Beifahrer- und Seiten-Kopf-Airbags und Offroad-ABS.
Moderne Upgrades wie Xenon Scheinwerfer und Rückfahrkamera sind spärlich gesät und nur gegen Aufpreis erhältlich. Beide gibt es erst ab der Highline-Variante.
Alternativen
Der VW Amarok gilt als europäischer Geländewagen-Vorreiter. Trotzdem sind das teure Preisschild und das Design des Fahrzeugs nichts für jedermann. Alternativen zum Amarok eröffnen sich mit einem Blick auf die Konkurrenz:
Mercedes kooperiert bei seiner Pick-up-Reihe mit Nissan, dessen Navara und der Mercedes sich konstruktiv gleichen. Mercedes verbaut jedoch den eigenen Motor. Ihre X-Klasse zielt auf eine sehr anspruchsvolle Kundschaft ab, die den typischen Mercedes-Luxus auch in ihrem Pick-up nicht missen möchte.
Der Nissan Navara ist ebenfalls leistungsstark, jedoch nicht so luxuriös. Das schlägt sich auch im Preis nieder, was ihn zu einer guten, preiswerten Alternative macht. Die Rückbank ist zwar etwas unbequem und die Federung bockig, im Preis-Leistungsverhältnis ist der Navara jedoch kaum zu überbieten.
Der Mitsubishi L200 ist ebenfalls eine günstige Alternative. Ein Problem könnte jedoch die verkürzte Ladefläche von lediglich 1,36 Metern sein.
Eine weitere alternative Option findet sich in dem Ford Ranger. Das Modell ist bekannt für seine Zuverlässigkeit und Kraft. Der Pick-up ist hervorragend geeignet für die Arbeit mit Anhängern. Problematisch sind jedoch die unsauberen Bremsen und die Federung des Rangers. Darüber hinaus hat er einen sehr hohen Verbrauch.
In Sachen Verbrauch kann der Toyota Hilux gegenüber dem Ford eindeutig punkten. Jedoch fährt er sich recht holprig, was im unebenen Gelände ideal sein mag, auf ebener Straße aber zu einem großen Minuspunkt führt.
Seit Ende Mai 2023 bietet VW die zweite Generation des Amarok an. Zunächst kam der Pick-up stark motorisiert und vollgestopft mit Extras in den Handel. Jetzt liefern die Niedersachsen die Gewerbe-Variante nach. Wir zeigen im ersten Test, was der Ranger-Klon im Basistrimm auf dem Kasten hat.
Gesamtbewertung und Anzahl der Bewertungen können auch ältere Bewertungen enthalten. Die sortierbaren Einzelbewertungen stammen aus einem separaten Datensatz.
Damian S.
5,0
Bestätigter Kauf
Mehr Infos
Gutes Auto
Das Auto macht echt Spaß zu fahren. Auch auf unbefestigter Straße ist es echt super weich und steckt auch größere Steine erstaunlich gut weg. Auf der Ladefläche kann man viel transportieren, auch schwere Sachen wie Betonsäcke etc. Kleiner Nachteil: Der Motor verbraucht wie fast alle VW‑Fahrzeuge minimal Öl. Ansonsten ein solides und stabiles Fahrzeug. Für mich eine 10 von 10.
7Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (gemäß Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich auf das angebotene Fahrzeugmodell und dienen Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.