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Jeep Liberty

Jeep Liberty

Der Liberty-Vorgänger Cherokee wird 1974 eines der ersten SUV im Jeep-Programm

Mit seinem in den 1940er Jahren ursprünglich für das US-Militär entwickelten Geländewagen etablierte sich die amerikanische Marke Jeep in den folgenden Jahrzehnten unter verschiedenen Eigentümern als einer der bekanntesten Hersteller von geländegängigen Fahrzeugen...Weiterlesen

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Insbesondere in Europa wurde der Name Jeep im Laufe der Zeit zum Synonym für robuste Offroader, die sich aufgrund ihrer Fahreigenschaften selbst für den Arbeitseinsatz nutzen ließen. Auch wenn die klassischen Jeeps der Baureihe CJ (Civilian Jeep) bald Kultstatus genossen, wegen ihrer eher puristischen Ausstattung und dem dadurch bedingten mangelnden Komfort kamen sie als Alltagsfahrzeuge nicht unbedingt für einen großen Kundenkreis infrage. Das Profil der Marke änderte sich erst, als der Hersteller in den USA mit dem Wagoneer Anfang der 1960er Jahre ein Modell auf den Markt brachte, das eines der ersten Fahrzeuge von Jeep mit den Merkmalen eines Sport Utility Vehicle (SUV) war. Mit dem Mitte der 1970er Jahre eingeführten Cherokee setzte Jeep diese Entwicklung fort und etablierte sich zunehmend als Anbieter von SUV.

In Nordamerika vermarktet Jeep den Cherokee von 2001 bis 2012 als Liberty

Mit dem Cherokee und dem im Jahr 1993 vorgestellten Grand Cherokee als größeres Spitzenmodell des Programms war Jeep auf den internationalen Märkten präsent und vermarktete seine SUV auch einheitlich unter diesen Bezeichnungen. Mit dem Übergang zur dritten Cherokee-Generation im Jahr 2001 entschied der Chrysler-Konzern als damaliger Eigner der Traditionsmarke, die Modelle je nach Verkaufsland unter verschiedenen Namen in den Handel zu bringen. Während das SUV in Europa und anderen Teilen der Welt weiter als Cherokee in den Verkaufsräumen stand, rollten die SUV in Nordamerika nun unter der Bezeichnung Jeep Liberty auf die Straße. Der Liberty blieb dort bis zum Jahr 2012 im Programm, bevor die Bezeichnungen zum Modelljahr 2013 wieder einheitlich gestaltet wurden und der Cherokee in das US-Programm von Jeep zurückkehrte.

Mit dem Namen Liberty markiert der Hersteller einen Neuanfang für die Jeep-Baureihe

Dass die Amerikaner ihr Mid-Size-SUV für die Märkte in Nordamerika in Liberty umbenannten und damit auf die seit 1974 eingeführte Traditionsbezeichnung verzichteten, war wohl vor allem der Marketingstrategie geschuldet. Der Hintergrund: Der Cherokee war fast 30 Jahre lang der Klassiker im US-Programm von Jeep gewesen, der zwar während seiner ungewöhnlich langen Bauzeit im Jahr 1997 eine größere Modellpflege erhalten hatte, sonst jedoch weitgehend unverändert vom Band gelaufen war. Da war es an der Zeit, bei dem Nachfolger mit dem Namenswechsel zu Liberty auch in der Modellbezeichnung den Neuanfang zu markieren. Ganz ohne Logik war die Vorgehensweise nicht, denn der Liberty führte eine Anzahl technischer Innovationen ein und grenzte sich auch optisch deutlich vom Longseller der Vorgängergeneration ab.

Im Vergleich zum Vorgänger legt der Jeep Liberty in den Abmessungen deutlich zu

Schnörkellose Karosserie in Kastenform, unauffälliger schmaler Kühlergrill und eher kompakte Abmessungen bei gerade einmal 2,58 Meter Radstand, damit hatten die Liberty-Vorgänger der Baureihe Cherokee SJ/XJ noch recht deutlich auf die Ursprünge der Marke Jeep als Hersteller von Geländewagen verwiesen. Mit dem Liberty setzte Chrysler nun sehr viel stärker auf die Elemente eines komfortbetonten SUV. In der Länge legte der Liberty um gut 15 Zentimeter auf nunmehr etwa 4,42 Meter zu. Zugleich lagen die Fahrzeuge mit 1,81 Metern sichtbar breiter auf der Straße und erhielten einen fast 20 Zentimeter angehobenen Aufbau mit einer Höhe von rund 1,86 Metern. Der Radstand legte auf 2,65 Meter zu, sodass den Passagieren in dem für fünf Personen ausgelegten Liberty insgesamt ein wesentlich größerer Innenraum zur Verfügung stand.

Historische Designzitate für den Jeep Liberty

Zugleich setzten die Konstrukteure die typischen Jeep-Merkmale beim Liberty auffälliger in Szene, als bei den Modellen der vorherigen XJ-Generation. So zeigte das für US-Maßstäbe als Kompakt-SUV geltende Fahrzeug den markentypischen hohen Kühlergrill mit den sieben durch Querstreben getrennten Längsöffnungen sowie die hoch ausgeschnittenen und rechteckig angelegten Radhäuser der Jeep-SUVs. Kleine Rundscheinwerfer vorne und zweiteilige runde Rückleuchten im Heck konnten ebenso wie das außen an der Hecktür montierte Reserverad als Zitate an die historischen Geländewagen von Jeep verstanden werden. Ebenfalls im Einklang mit dem Jeep-Programm vergangener Jahre standen die drei Ausstattungsversionen, die Chrysler mit den Versionen Sport, Limited und Renegade für den Liberty anbot.

Die zweite Generation des Liberty produziert Jeep von 2007 bis 2012

Ein hoch aufbauender Seven-Slot-Chromgrill, große Rechteckscheinwerfer, weit ausgestellte vordere Radhäuser, das waren die wichtigsten gestalterischen Veränderungen, mit denen Jeep im Jahr 2007 die zweite Generation des Liberty vorfahren ließ. Zum markanteren äußeren Erscheinungsbild passten die größeren Dimensionen: Mit einer Länge von fast 4,50 Metern, einer Breite von bis zu 1,85 Metern und einem auf beinahe 2,70 Meter gestreckten Radstand grenzten sich die neuen Liberty von den Jeeps der ersten Liberty-Generation ab. Besonders zur Geltung kam die Neugestaltung bei den Renegade-Modellen, die im Gegensatz zu den Versionen Sport und Limited mit unlackierten Kunststoffteilen für Stoßfänger und Radhäuser ausgeliefert wurden und dem Liberty auf diese Weise den Charakter eines echten Offroaders gaben. Auch technisch brachte der Jeep der Baureihe dazu durchaus die Voraussetzungen mit: Neben den an den Hinterrädern angetriebenen Modellen gab es den Liberty in jeder Bauphase zumindest in Kombination mit den größeren Motoren auch mit einem Allradantrieb, der bei Bedarf zugeschaltet werden konnte.

Jeep bietet sein SUV der Baureihe Liberty auch mit Dieselmotoren an

Traditionell waren die Kunden des amerikanischen Marktes es selbst in der Klasse der schweren SUV gewohnt, dass die Modelle mit Benzinmotoren ausgestattet in den Handel kamen und höchstens ein Alibi-Selbstzünder verfügbar war. Beim Liberty kehrte Chrysler das gewohnte Verhältnis um und legte den Schwerpunkt zunächst auf die Diesel. Zum Marktstart im Jahr 2001 kam der Liberty mit einem 2,5 Liter Selbstzünder ins Programm, der dem SUV eine Leistung von bis zu 105 kW (143 PS) zur Verfügung stellte. Für die stärkeren Versionen verbaute der Hersteller ein Aggregat mit 2,8 Litern Hubraum, das zunächst maximal 110 kW (150 PS) mobilisieren konnte. Ab dem Baujahr 2005 hoben die Amerikaner die Leistung des Topmodells auf 120 kW (163 PS) an. Als Benziner gab es den Liberty als Einstiegsmodell mit einem 2,4 Liter Triebwerk mit 108 kW (147 PS) sowie mit einem V6-Motor, der bis zu 155 kW (211 PS) Leistung abrufen konnte.