Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2016 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 14.890 € bei 28 verfügbaren Angeboten.
Der SUV Edge aus dem Hause Ford wird als Modell für den amerikanischen und für den europäischen Markt angeboten. Abgesehen von einem sehr großen und hochwertigen Innenraum bietet der Ford zahlreiche Extras, die optional erworben werden können.
Ideal für:





















Der Ford Edge ist ein relativ junges Fahrzeug, weshalb ein Gebrauchtwagen noch zu hohen Preisen angeboten wird. So müssen im Durchschnitt 40.000 Euro angesetzt werden.
Offiziellen Bewertungen zufolge befindet sich der Edge im mittleren Bereich. Besitzer dieser Fahrzeuge geben jedoch an, dass ihre Autos bereits mehr als 200.000 Meilen (ca. 321.869 km) gefahren sind und es insgesamt nur wenige Probleme gab.
Für den Ford Edge fallen Steuern zwischen 300 und 400 Euro an.
Ein Ford Edge hat zwischen 210 und 309 PS.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 13.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2016 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 14.890 € bei 28 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2017. Auf AutoScout24 findest du dafür 55 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2020 | 23.000 € | |
| 2019 | 22.500 € | |
| 2018 | 18.440 € | |
| 2017 | 16.999 € | |
| 2016 | 14.890 € | |
Der Ford Edge ist auf dem europäischen Markt lediglich mit Dieselmotor erhältlich. Dieser besticht jedoch durch Motorisierungen bis 238 PS und Höchstgeschwindigkeiten bis 211 km/h bei moderatem Verbrauch. Der von Ford vorgegebene CO₂-Ausstoß liegt im Mittelwert größerer Autos und führt zudem zur Effizienzklasse A. Dies trifft jedoch nur auf den neuen EcoBlue Dieselmotor zu, den Ford unter anderem für Nutzfahrzeuge entwickelt hat.
Dieser Motor führt im Vergleich zu anderen Motoren zu einem geringeren Schadstoffausstoß und begeistert mit einer geringeren Lautstärke. Obwohl die europäische Version mit einem Allradantrieb ausgestattet wurde, ist es möglich, die komplette Kraftübertragung entweder an die Vorder- oder Hinterachse zu verlagern. Somit wird aus einem Allradantrieb je nach Wunsch ein Front- oder Heckantrieb. Das ist vor allem auf unbefestigten Straßen vorteilhaft, wenn der Wagen etwa im Schlamm steckt.
Die wichtigsten Daten und Fakten des Ford Edge:
| Ford Edge | Benzinmotor für Kanada und USA | Benzinmotor für Kanada und USA | EcoBlue Dieselmotor für Europa |
|---|---|---|---|
| Bauzeitraum | Ab 2006 | Ab 2011 | Ab 2013 |
| Anzahl Zylinder | 04. Jun | 04. Jun | 4 |
| Hubraum | 3500 – 3700 ccm | 2000 – 2700 ccm | 2000 ccm |
| Leistung | 250 – 309 PS | 240 – 335 PS | 180 - 238 PS |
| Max. Drehmoment bei U/min | 339 Nm bei 4.500 U/min | 339 Nm bei 4.500 U/min | 450 Nm bei 4.000 U/min |
| Höchstgeschwindigkeit | 195 | 200 | 211 |
| Getriebe | Automatik | Automatik | 6 bis 8-Gang-Automatik |
| Verbrauch pro 100 km | 9,4 l | 8,6 l | 7,1 l |
| Kraftübertragung | Allradantrieb | Allradantrieb | Allradantrieb |
| CO₂-Ausstoß | 160 g/m² | 149 g/m² | 149 g/m² |
Die wichtigsten Abmessungen des Ford Edge:
| Ford Edge | |
|---|---|
| Länge | 4,81 m |
| Breite | 1,93 m |
| Höhe | 1,69 m |
| Radstand | 2,84 m |
| Kofferraumvolumen | 507 l |
| Leergewicht | 1900 kg |
Der Ford Edge hat kompakte Abmessungen für seine Größe. So gestaltet sich das Rangieren mit 4,91 Metern Länge, 1,93 Metern Breite und 1,69 Metern Höhe noch immer einigermaßen praktikabel. Auch das Kofferraumvolumen von 507 Litern ist großzügig gehalten und bietet so genügend Platz für den Alltag oder längere Spritztour.
Der Ford Edge ist als Basisvariante als auch in einigen Sondervarianten verfügbar. So ist es zum Beispiel möglich, die Sondervariante Vignale zu erwerben. Diese bietet zusätzlich zur Grundausstattung weitere hilfreiche Systeme, die den Komfort erhöhen und zu mehr Sicherheit beitragen:
Die Abmessungen der amerikanischen Variante und der europäischen unterscheiden sich nur um neun Zentimeter in der Länge. Der europäische Ford Edge erhielt im Jahr 2019 ein kleines Facelift, während das Fahrzeug für den amerikanischen Markt erst im Jahre 2021 mit einer Veränderung auf den Markt kam. Diese Änderungen werden jedoch laut Aussage von Ford nicht auf den europäischen Markt übertragen. So wird der neue Ford Edge mit einem 12 Zoll großen Touchscreen ausgestattet.
Dieser kommt mittig zum Sitzen und bietet einen guten Überblick über die angeforderte Navigation oder andere Anwendungen. Zugleich kann das Display per Sprache gesteuert werden und bietet die Chance, das Telefon ohne Kabel mit dem Bildschirm zu verbinden. Ferner erhält die amerikanische Version vier USB-Anschlüsse, die sich über den gesamten Innenraum verteilen. Der bisherige Fahrassistent bleibt erhalten, der unter anderem eine Spurzentrierung, einen Tempomaten, eine Stop-and-go-Funktion, eine 180-Grad-Kamera und einen aktiven Parkassistenten zu bieten hat.
Äußerlich erhielt der Ford Edge 2021 ebenfalls kleine Änderungen. So kamen zwei weitere Grautöne für die Lackierung und neue Leichtmetallfelgen hinzu. Abgesehen hiervon aktiviert Ford die frühere ST-Line. Diese bietet zum Beispiel in der Wagenfarbe lackierte Stoßfänger, einen ST-Kühlergrill, spezielle Scheinwerfer für Nebel, LED-Beleuchtung, eine schwarze Dachreling und 20-Zoll-Leichtmetallfelgen.
Der Neupreis für die Grundvariante des Ford Edge lag bei 41.900 Euro. Die oben erwähnte Variante Vignale wurde mit einem Preis von 52.700 Euro angesetzt. Gebrauchtwagen in gutem Zustand starten ab 32.000 Euro. Die laufenden Kosten für dieses Fahrzeug belaufen sich auf knapp 500 Euro im Monat. Hiervon fallen 180 Euro für die Haftpflichtversicherung inklusive Vollkasko und für die Kfz-Steuer an, und zwar bei einem Beitragssatz von 50 Prozent. 122 Euro hat ADAC für Werkstattkosten, Inspektion und Reifen ermittelt.
Der SUV Edge von Ford sieht im Grunde genommen nicht wie ein Geländewagen aus. Das abgeschrägte Heck inklusive Heckflosse im oberen Bereich führt zu einem schnittigen Design. Lediglich von vorne betrachtet wird deutlich, dass es sich um einen SUV handelt. Hierfür hat Ford im Laufe der Zeit den Kühlergrill wuchtiger gestaltet und die Scheinwerfer geändert.
Selbstverständlich zeigt auch das höher gelegte Fahrwerk, dass es sich um einen SUV handelt. Im Übrigen wird der Edge auf der Plattform des Mondeos produziert. Besonders auffällig sind die großen Leichtmetallfelgen. Der Kofferraum ist mit 507 Liter ausreichend groß und lässt sich auf einfache Weise öffnen: Es muss lediglich ein Fuß unter den hinteren Stoßfänger gehalten werden, damit sich die Kofferraumklappe selbstständig öffnet. Wem der Kofferraum nicht reicht, der kann die Rücksitzbank umlegen. Um ein hohes Maß an Flexibilität zu liefern, lässt sich die Rücksitzbank mit einem Verhältnis von zwei Dritteln zu einem Drittel umlegen.
Da der Ford Edge auf der Grundlage des Ford Mondeos gebaut wurde, ähnelt der Innenraum dem des Mondeos. Der Fahrer und auch alle weiteren Insassen nehmen auf beheizbaren Alcantara-Ledersitzen Platz. Der Fahrer genießt hier sogar eine Lendenwirbelstütze und sitzt vor einem Multifunktionslenkrad. Gelobt wird die hohe Kopffreiheit, die auch bei einem Schiebedach nicht leidet. So können sich auch Personen mit einer Körpergröße von 2 Metern im Fahrzeug befinden, ohne unter Platznot zu leiden.
Ähnlich verhält es sich im Fond, denn auch hier können große Personen bequem sitzen. Die Verarbeitung des Innenraums ist hochwertig: Sowohl was die verwendeten Materialien betrifft, als auch die Verarbeitung. Tests bemängeln jedoch, dass der Edge keine dritte Sitzreihe hat, die von anderen SUV meist angeboten wird.
Neu ist, dass sich Ford für eine aktive Geräuschkompensation entschieden hat. Damit dies funktioniert, installiert Ford drei Mikrofone, die den Geräuschpegel kontrollieren. Über Lautsprecher werden dann Gegenschallwellen erzeugt. Dank dieser können sogar unangenehme Motorgeräusche vollständig ausgeschaltet werden. Wie für Ford ganz typisch erhielt der Edge eine Zweizonen-Klimaautomatik.
Wer oft an kalten Tagen unterwegs ist, kann sich für die Ausstattung Titanium entscheiden. Bei dieser können beide Vordersitze und das Lenkrad beheizt werden. Zusätzlich gibt es bei dieser Ausstattungsvariante eine beheizbare Frontscheibe. Wem das nicht ausreicht, könnte sich zusätzlich für beheizte Fondsitze und für eine Standheizung entscheiden. Diese Extras erhält man jedoch nur gegen einen satten Aufpreis.
Ford hat sich beim Edge einiges einfallen lassen, um die Sicherheit zu erhöhen. Deshalb gibt es viele Ausstattungsoptionen mit diversen Assistenten, die wahlweise bestellt werden können. Zu diesen zählen beispielsweise eine adaptive Lenkung, adaptives Kurvenlicht, Abstandstempomat, Auffahrwarnung mit Fußgängererkennung, Notbremssystem oder ein Kamerasystem, das eine 180-Grad-Weitwinkelfunktion besitzt.
Abgesehen davon hat sich Ford für Bremsen entschieden, die unabhängigen Tests zufolge eine sehr gute Bremswirkung erzielen. So kommt das Fahrzeug nach 35,8 Metern zum Stehen, wenn bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h gebremst wird. Der ADAC lobt zudem das Lichtsystem von Ford, das immer zu einer gut ausgeleuchteten Fahrbahn führt. Ebenso begeistern die großen Scheibenwischer, die für eine sehr gute Sicht sorgen. Die Einparkhilfe stellt ebenfalls eine sehr große Hilfe dar. Diese besteht aus Sensoren und einer Rückfahrkamera. Gegen Aufpreis ist eine Frontkamera verfügbar, die einen Blick auf die rechte und linke Seite bietet.
Zur Grundausstattung eines Ford Edge zählen zudem ein Tempomat, Rückfahrkamera, Spurhalteassistent und sieben Airbags. Um die Insassen im Fond zu schützen, gibt es Gurtairbags. Bei den Crashtests erzielt der Edge 85 Prozent, was zu einer 5-Sterne-Bewertung führt. Ähnlich verhält es sich beim Kinderschutz: Hier erzielt das Fahrzeug immerhin 76 Prozent. Abgesehen vom Schutz der Insassen, bietet Ford auch einen mittleren Schutz für Fußgänger. Bemängelt wird hingegen das straffe Fahrwerk. Dieses wird ohne adaptive Dämpferregelung produziert, weshalb sich Unebenheiten bei den Insassen verstärkt bemerkbar machen.
Zudem schiebt der Edge bei Kurven sehr schnell über die Vorräder und bei abschüssigen Straßenrändern gerät das Fahrzeug schnell aus der Spur. Bei geraden Straßen besteht dieses Problem nicht. Bei der Ausstattung Titanium sind das City-Notbremssystem, der Spurhalteassistent, der Müdigkeitswarner und die Verkehrszeichenerkennung Standard.
Auf dem Markt existieren zahlreiche SUVs, die als würdige Konkurrenten des Ford Edge angesehen werden können. So könnte die Wahl auf den günstigeren Skoda Kodiaq fallen, der um ungefähr 10.000 Euro billiger ist. Wer jedoch bereit ist, einen höheren Betrag zu zahlen, kann sich für den BMW X3 entscheiden. Wer Ford treu bleiben möchte, kann sich bei den neueren SUVs umsehen. Der Crossover SUV Ford Puma ist zum Beispiel etwas kleiner und deshalb auch als Alltagsauto nutzbar. Der Ford EcoSport hingegen begeistert mit einem Reserverad am Heck und kreiert somit ein typisches Jeep-Feeling.
Autotest
3,0
Familien
2,3
Senioren
2,7
Transport
1,8
Preis/Leistung
3,0
Stadtverkehr
4,4
Langstrecke
2,8
Fahrspaß
3,4
Notenskala
Sehr gut (0,6 - 1,5)
Gut (1,6 - 2,5)
Befriedigend (2,6 – 3,5)
Ausreichend (3,6 – 4,5)
Mangelhaft (4,6 – 5,5)