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Opel Kombi

Kombis haben bei Opel im Grunde eine sehr lange Tradition, wenn sie auch nicht durchgehend produziert wurden. Der erste Kombi, der von der Adam Opel AG gebaut wurde, war der Opel Olympia in den 1930er Jahren. Wenn man hingegen von den Oldtimern absieht, so fallen im Gebrauchtwagenmarkt vor allem die Kombi-Modelle des Vectra, Signum und Insignia auf.

Die Geschichte

Der Opel Vectra wurde über drei Generationen hinweg seit 1988 bis 2008 gebaut. Ende der 1980er entschied man sich, die Modellserie Ascona nicht weiterzuführen und sie stattdessen durch den Vectra zu ersetzen. Obgleich der Vectra eine typische Mittelklasselimousine im unteren Preissegment war, wurde er schon früh mit Allradantrieb angeboten. Dennoch sollte es von der ersten Vectra-Generation keine Kombiversion geben. Diese wurde erst während der zweiten Generation mit der Bezeichnung "Caravan" im Jahre 1996 eingeführt. Auch bei der dritten und letzten Generation des Vectra bot man bis zuletzt eine Caravanversion an. Autokenner wissen es: Es gab etwa zur gleichen Zeit (ab 2003) sogar eine völlig selbstständige Kombiversion des Vectra, Signum genannt, die jedoch etwas länger war, als der Vectra Caravan, daher in ihrem Inneren mehr Beinfreiheit auf der Rückbank bot und zudem einen flexibleren Innenraum bot. Opel versuchte den Signum vergeblich als Spitzenmodell zu vermarkten, was jedoch 2008 wieder aufgegeben wurde. Diesen Platz sollte fortan der Opel Insignia einnehmen, welcher seit 2008 bis heute gebaut wird und von welchem es ebenfalls eine Kombiversion (Sports Tourer) gibt. Alle drei Kombiversionen erfreuen sich heute auf dem Gebrauchtwagenmarkt großer Beliebtheit.

Facelifts und Updates

Der Vectra, der sich optisch zunächst stark an das damals moderne Flaggschiff Opel Omega anlehnte, erhielt in seinen drei Generationen immer wieder das Aussehen, welches in der jeweiligen Generation dem Aussehen der anderen Modelle ähnelte. In der zweiten Generation kam es zu einem kleineren Facelift sowie zu einer Überarbeitung der Ausstattungslinie, während die dritte Generation ein größeres Update erhielt, bei welchem im Innenraum wertigere Materialien eingesetzt wurden und das Auto äußerlich zeitgemäßer definiert wurde. Der Opel Signum wurde 2005 optisch stark verändert, weil es dem Opel Management nötig schien, das Fahrzeug an die aktuelle Modellpalette anzupassen. Die Front veränderte sich am meisten, indem ihre kantiken Konturen weicheren Rundungen wichen. Der Insignia erhielt 2013 ein erstes größeres Update, welches Tagfahrlicht sowie Nebelscheinwerfer beinhaltete, die in den Stoßdämpfer integriert wurden. Das Heck erinnert nun mit seiner Chromapplikation an den Opel Cascada.

Die Motorisierung

Der Opel Insignia wird mit diversen Benzinmotoren angeboten, welche eine Leistung von 115 PS bis 325 PS aufweisen. Bei letzterer Variante handelt es sich um den größeren der beiden V6 Aggregate, welches im Insignia OPC zum Tragen kommt. Die Dieselmotoren lieferten/liefern eine Leistung von 110 PS bis 195 PS.Der Opel Signum wurde mit sechs verschiedenen Benzinern angeboten, darunter auch drei V6-Maschinen, mit einer Leistung von 122 bis 250 PS. Der Opel Vectra wurde über alle drei Generationen mit Benzinmotoren ab einer Leistung von 71 PS bis 280 PS angeboten respektive mit Dieselmotoren mit einer Leistung von 57 PS bis 184 PS.