Günstiger Familien-Micro-Van mit top Stadtverkehr-Komfort
In den Jahren 2000 – 2014 stellte Opel mit dem Agila einen Micro-Van für die gesamte Familie zur Verfügung. Das Fahrzeug eignet sich perfekt für den Stadtverkehr, zeigt sich in der Anschaffung sowie im Unterhalt sehr günstig und überzeugt zugleich mit einem sehr guten Komfort.
Ideal für:
Stadtverkehr
Fahranfänger
1/3
Opel Agila Preis
Gebraucht ab
Finanzieren ab
*Niedrigster Preis auf AutoScout24 im letzten Monat
Der Opel Agila gehört zu den erschwinglichsten Familienfahrzeugen überhaupt, da sowohl die Anschaffungs- als auch Betriebskosten sehr gering sind. Theoretisch reicht bereits ein Budget von 2.000 Euro für einen Opel Agila in gutem Zustand, einige Tankfüllungen und die nächsten Jahre Kfz-Steuer aus.
Vor- und Nachteile auf einen Blick
Stärken
Großzügiges Platzangebot im Innenraum
Guter Fahrkomfort
Günstige Anschaffungskosten
Schwächen
Zuverlässigkeitsprobleme bei älteren Modellen
Nicht mehr als Neuwagen verfügbar
Keine starke Motorisierung der Basismotoren
Gute Gründe
Opel Agila beider Generationen punkten mit niedrigen Anschaffungskosten und einem geringen Kraftstoffverbrauch.
Sowohl das Raumgefühl als auch der Zustieg sind von einem hohen Komfort geprägt.
Der Kombi bietet ein sicheres Fahrverhalten und gilt als sehr zuverlässig.
Die Armaturen im Innenraum kennzeichnen sich durch eine gute Übersichtlichkeit und Verarbeitung.
Generell lässt sich sagen, dass die Motoren des Opel Agila weniger auf Leistung und mehr auf Effizienz ausgelegt sind. Mit einem Kraftstoffverbrauch von 4,5 bis 6,5 Liter auf 100 Kilometer fallen die Betriebskosten ziemlich gering aus. Dafür beträgt die Höchstgeschwindigkeit selbst bei der leistungsfähigsten Motorisierungsoption gerade einmal um die 175 km/h. Da auch die Beschleunigung von 0 auf 100 – gerade bei der ersten Generation – deutlich über 10 Sekunden liegt, kann der Fahrspaß schnell mal auf der Strecke bleiben. Dafür ist der Opel Agila immerhin sicher.
Abmessungen
Die Abmessungen der Opel Agila Modelle:
Länge
3.540-3.740 mm
Breite
1.620-1.680 mm
Höhe
1.590-1.670 mm
Radstand
2.360 mm
Leergewicht
1.040-1.065 kg
Der Zustieg gestaltet sich gerade vorne äußerst bequem und auch an Platz mangelt es nicht. Zumindest Fahrer und Beifahrer genießen einen hohen Komfort. Hinten sieht es hingegen aufgrund der mangelnden Beinfreiheit nicht ganz so gut aus. Wer das Maximum aus dem Kofferraum herausholen möchte, sollte die Rückbanklehne komplett zurückklappen. Dadurch lässt sich das Kofferraumvolumen beim Opel Agila A auf 1.250 Liter und beim Opel Agila B immerhin auf 1.050 Liter erweitern.
Varianten
Auch optisch hebt sich die teurere Agila Edition deutlich von der Standardvariante ab. Mit seinen lackierten Türgriffen und Seitenspiegeln wirkt der Kombi gleich viel eleganter. Sonderausstattungen ab Werk gab es relativ wenige, aber immerhin standen eine Antriebsschlupfregelung TCSS (Traction Control Support System), eine elektronische Fahrdynamikregelung (ESP) mit und ein MP3-taugliches-CD-Radio zur Verfügung.
Preis
Auf dem Gebrauchtwagenmarkt finden sich übrigens auch Opel Agila für Preise von einigen Hundert Euro. Diese Fahrzeuge müssen nicht zwangsweise in einem schlechten Zustand sein. Es handelt sich aber mit großer Sicherheit um Modelle der ersten Generation und mit einer Kilometerzahl von um die 100.000 oder mehr. An Auswahl mangelt es in jedem Fall nicht. Aufgrund der niedrigen Anschaffungs- und Betriebskosten wurde der Opel Agila millionenfach verkauft und infolgedessen finden sich zahlreiche Gebrauchte in gutem Zustand. Preislich starten die Angebote bei etwas über 1.000 Euro.
Dank ihres geringen CO₂-Ausstoßes und dem niedrigen Kraftstoffverbrauch gehen alle Modelle des Opel Agila mit überschaubaren laufenden Kosten einher. So werden beispielsweise bei einem Opel Agila 1.0 pro Jahr ohne Steuerbefreiung gerade einmal 51 Euro für die Kfz-Steuer fällig.
Design
Exterieur
Optisch unterscheidet sich der Opel Agila der zweiten Generation übrigens deutlich von dem der ersten. Während das Original mit seinem Klötzchendesign immer wieder auf Kritik stößt, wirkt das Fahrzeug ab 2007 zumindest ein Stück weit agiler und dynamischer. Das liegt unter anderem an der fließenden Linienführung, geschwungenen Front und sportlichen Heckschürze. Neben den Lackierungen Galaxyweiß und Glutrot gab es einige weitere Farbtöne, die aber nur gegen Aufpreis oder beim Agila Edition zur Verfügung standen.
Interieur
Trotz der einfachen Materialien kann das Interieur überzeugen. Zumindest in puncto Funktionalität und Verarbeitung gibt es bis auf den Schaltknauf nichts zu bemängeln. Mit dem Style-Paket gibt es eine Sitzheizung für Beifahrer und Fahrer, was für zusätzlichen Komfort sorgt. Wie bereits erwähnt, ist nur die Beinfreiheit hinten problematisch. Selbst mit einer besseren Ausstattung lässt sich dieses Problem nicht beheben.
Sicherheit
Der Opel Agila wird aufgrund niedriger Zulassungszahlen nicht mehr in der Pannenstatistik des ADAC aufgeführt, aber die verfügbaren Daten sprechen für eine hohe Zuverlässigkeit. Beim TÜV schneidet das Fahrzeug trotz einiger Schwächen überdurchschnittlich gut ab. Merkliche Schwachpunkte sind Achsgelenke, Federn und Stoßdämpfer. Zudem können die Bremsen gelegentlich schwächeln.
Ein Test durch die NCAP liegt nicht vor, aber ist im Grunde auch gar nicht nötig, da der Opel Agila und der Suzuki Splash baugleich sind. Infolgedessen können wir uns einfach an den Test des Suzuki Splash aus dem Jahre 2008 halten. Insgesamt gab es hier vier von fünf Sternen. Besonders gut ist die Sicherheit von erwachsenen Insassen.
Alternativen
Prinzipiell stellt auch der NachfolgerOpel Karl eine Alternative zum Opel Agila dar. Es handelt sich noch immer um ein erschwingliches Stadtauto, das sich in erster Linie an Familien richtet. Für gerade einmal um die 5.000 Euro bietet er eine bessere Ausstattung und ein moderneres Design.
Ein weiterer Kleinstwagen, der sich als Alternative anbietet, ist der Fiat 500. Neu kostet das Fahrzeug mit guter Ausstattung etwa 15.000 Euro. Das ist zugegebenermaßen deutlich teurer als ein Opel Corsa oder Opel Karl. Dafür punktet der Fiat 500 mit einer besseren Fahrdynamik in urbanen Umgebungen. Zudem wirkt er durch Retro-Design mit italienischem Flair weit moderner als der etwas altbackene Opel Agila. Die Höchstgeschwindigkeit mag mit 155 km/h zwar nicht allzu hoch sein, aber mit einer Beschleunigung von gerade einmal 7,0 Sekunden beim Abarth 500e präsentiert sich der Fiat 500 als weit leistungsfähiger als viele andere Fahrzeuge seiner Klasse.
Die Rückkehr des Karos. Beim neuen Corsa GSE kramt Opel in der Nostalgie-Kiste und bringt wieder das Kult-Muster der 60er auf die Sitze. Ähnlich wie die glorreichen Verbrenner der GSE-Ära bietet der Elektrosportler jede Menge Fahrspaß. Mit 281 PS ist er der stärkste Corsa aller Zeiten. Erster Test.
Gesamtbewertung und Anzahl der Bewertungen können auch ältere Bewertungen enthalten. Die sortierbaren Einzelbewertungen stammen aus einem separaten Datensatz.
Maren P.
5,0
Bestätigter Kauf
Mehr Infos
Zuverlässiges Auto, günstig im Unterhalt und läuft einfach
Ich fahre dieses Auto nun schon mehrere Jahre. Bisher hatte ich absolut keine Probleme, außer, dass einmal eine Feder gebrochen war. Das Auto bekommt regelmäßigen Service und ist dabei immer zuverlässig. Vor allem für Stadtverkehr sehr geeignet, auf Autobahnen mit hoher Drehzahl wird er doch recht laut. Zudem ist er bei hohen Geschwindigkeiten recht windanfällig. Ich fahre ihn sehr gerne, er ist schön übersichtlich und doch ein Platzwunder, wenn man die hinteren Sitze umklappt. Ich werde ihn hoffentlich einige Jahre fahren. Kann das Auto jedem empfehlen. Zudem ist es nicht so stark mit Technik überladen, wie die meisten neuen Autos und es gibt nur das Nötigste. Daher kann auch nicht so viel kaputtgehen.
Sicherheit
5,0
Sparsamkeit
4,0
Preis-Leistungs-Verhältnis
4,0
Vorteile
Gute Übersicht
Zuverlässigkeit
Nur nötigste Technik
Nachteile
Laut auf Autobahn
Lautsprecher schlecht
Windanfällig
Am besten geeignet für
Gelegenheitsfahrer:innen
Anschaffungsjahr
2008
Felix K.
5,0
Bestätigter Kauf
Mehr Infos
Opel Agila Ecoflex
Mit dem Auto habe ich viele lange Strecken zurückgelegt, unter anderem in den Skiurlaub. Im Alltag macht das Auto einen guten Eindruck. Schlechte Erfahrung hatte ich bis jetzt noch nicht. Mir hat an dem Auto das Platzangebot gefallen, vor allem im Cockpitbereich. Es gibt genügend Platz für diverse Utensilien und Getränke. Manchmal ist mir der 65-PS-Motor etwas zu schwach. Ein neuer Käufer sollte über das Auto wissen, dass es sehr zuverlässig ist, jedoch auch nicht allzu hohe Erwartungen an die Leistung haben sollte. Bei dem Auto vermisse ich eine einstellbare Sitzheizung.
Sicherheit
5,0
Sparsamkeit
4,0
Preis-Leistungs-Verhältnis
4,0
Vorteile
Zuverlässig
relativ sparsam
Nachteile
Kleiner Tank
Zu wenig Leistung
Am besten geeignet für
Junge Fahrer:innen/Fahranfänger:innen
Anschaffungsjahr
2011
Rückrufinformationen
Sicherheitsrückrufe des Herstellers und des Kraftfahrt-Bundesamtes für dieses Fahrzeugmodell.
Rückruf-Nr.
Datum
Betroffenes System
Modelljahre
Hersteller-Rückruf-Nr.: 14-C-041
Betroffene Einheiten: 25472
Typ: Sicherheitsrückruf
Details:
Airbag der Fahrerseite löst nicht aus.
Hersteller-Rückruf-Nr.: 12-C-011
Betroffene Einheiten: 454
Typ: Sicherheitsrückruf
Details:
Das untere Gelenk der Lenkzwischenwelle wurde nicht ordnungsgemäß mit dem Lenkgetriebe verbunden. Dies kann zum Verlust der Lenkfähigkeit führen.
Hersteller-Rückruf-Nr.: 11-C-015
Betroffene Einheiten: 25716
Typ: Sicherheitsrückruf
Details:
Korrosion des Kraftstoffbehälters kann zum Austritt von Kraftstoff führen.
Hersteller-Rückruf-Nr.: 08-C-024
Betroffene Einheiten: 2034
Typ: Sicherheitsrückruf
Details:
Beim Fehlen der Sollbruchstelle für den Austritt des Beifahrerairbags in der Abdeckung der Armaturentafel kann es zu einer Nichtentfaltung des Airbags und zu einer verminderten Schutzwirkung kommen.
7Die angegebenen Werte wurden nach dem vorgeschriebenen Messverfahren (gemäß Pkw-EnVKV in der jeweils geltenden Fassung) ermittelt. Die Angaben beziehen sich auf das angebotene Fahrzeugmodell und dienen Vergleichszwecken zwischen den verschiedenen Fahrzeugtypen.