Smart Elektroauto

Smart Elektroauto

Schon in den 199er Jahren sorgte Mercedes Benz mit der Gründung der Marke Smart für Furore in der Fachwelt. Denn die kleinen, wendigen Autos hatten so gar nichts mit dem Image von Mercedes Benz als Premium-Hersteller im oberen Preissegment gemein. Doch der Smart sollte sich als Erfolg erweisen, sodass auch Modelle mit alternativen Antriebsmethoden wie dem Smart Elektroauto angeboten wurden. Die Grundlage für das Smart Elektroauto Bereits in den 198er Jahren beschäftigten sich Ingenieure aus der Automobilindustrie mit der Idee, ein Auto unterhalb der sogenannten Polo-Klasse auf den Markt zu bringen. So beschäftigten sich auch Projekte der Pforzheimer Hochschule für Gestaltung und der Kasseler Hochschule der Bildenden Künste mit dieser Idee. Anregungen aus beiden Projekten sollten später für den Smart übernommen werden. Forciert wurden die Pläne von Nicolas G. Hayek, der die Swatch-Gruppe gegründet hatte, welche er mit einem Swatch-Auto ergänzen wollte. Er führte für die Markteinführung eines entsprechenden Autos zunächst Gespräche mit dem VW-Konzern, der sich später jedoch zurückzog. Schließlich stieg Mercedes-Benz ein und gründete gemeinsam mit Hayek die Tochtergesellschaft Smart. Letzterer zog sich allerdings bald darauf aus dem Unternehmen zurück und verkaufte seine Anteile an Mercedes-Benz. Der erste Smart erscheint auf den Straßen Schließlich erfolgte die Markteinführung des Smart ForTwo als erstes Modell von Smart im Oktober 1998. Konzipiert war dieses Fahrzeug, das seit Ende 212 auch als Smart Elektroauto erhältlich ist, als Stadtauto. Eigentlich hätte das neue Auto von vornherein als Smart Elektroauto oder als Hybrid auf den Markt kommen sollen, von diesen Plänen rückte Mercedes-Benz jedoch schon bald ab und brachte den Smart ForTwo als Benziner auf den Markt. Dieses Modell punktete vor allem mit seiner geringen Länge von maximal 2,5 Meter, wodurch zwei Fahrzeuge in eine reguläre Parklücke passen. Eine erste optische Veredelung erfolgte bereits 1999, als Smart und Brabus ein Joint-Venture eingingen. Durch diese Zusammenarbeit entstanden mehrere Sondermodelle wie der "Brabus-smart ForTwo 11". Die zweite Fahrzeuggeneration erschien im Januar 23 und bot vor allem technische Verbesserungen wie einen leistungsstärkeren Motor und einen erweiterten ESP. Die zweite offizielle Baureihe des Smart ging schließlich 27 an den Start. Das Smart Elektroauto kommt auf den Markt In einem Großversuch wurden bereits 28 die ersten 1 Modelle des Smart Elektroauto produziert. In dieses Smart Elektroauto waren Natrium-Nickelchlorid-Batterien sowie ein 3 kW-Motor eingebaut. Dieser versprach eine Reichweite von 115 Kilometern. Der heute in der Branche übliche Lithium-Ionen-Akku wurde erst in einer späteren Version eingeführt. Um die Zuverlässigkeit der Fahrzeuge zu testen, wurde mit dem Elektromotor ein großer Flottenversuch in Zusammenarbeit mit RWE durchgeführt. Dabei wurden die Fahrzeuge lediglich verleast. Wer als Privatperson dennoch einen Smart mit Elektroantrieb haben wollte, musste dieses bis Mitte 212 individuell umrüsten. Frei verkauft wird das Smart Elektroauto erst seit diesem Zeitpunkt. Es ist ausgestattet mit einem 5 kW-Elektromotor und einem Akku mit einer Leistung von 17,6 kWh. Angeboten wird das Smart Elektroauto unter der Bezeichnung Smart ED in den Karosserieformen Cabriolet und Coupé. Eine volle Akkuladung hat eine Reichweite von 145 Kilometern. Der Verbrauch liegt auf einer Strecke von 1 Kilometern zwischen 13,3 und 15,1 kWh, was in etwa 1,5 Litern Benzin entspricht.