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VW e-up!

Stärken
  • Souveräne Fahrleistungen
  • Einfache Bedienung
  • Niedrige Stromverbräuche
  • DC-Laden mit bis zu 50 kW
  • Wertbeständig
Schwächen
  • Bis Mitte 2019 mit geringer Reichweite
  • Schwaches Assistenzangebot
  • Kleiner Kofferraum

Der praktische Elektriker für die Stadt

Der Volkswagen e-up! wurde erstmals 2009 als Konzeptfahrzeug vorgestellt und ging ab 2013 in Serie. Damit ist der kleine Stromer aus Wolfsburg ein wahrer Vorreiter seiner Zunft. Der elektrische Kleinwagen basiert auf der technischen Basis seiner Verbrenner-Geschwister und besitzt je nach Baujahr eine brutto 18,7 oder 36,8 kWh große Lithium-Ionen-Batterie. Mit einem Basispreis von zuletzt ab 21.421 Euro (vor Abzug der Umweltprämie) und einer elektrischen Reichweite von bis zu 258 Kilometer, richtete sich der VW e-up! vor allem an Stadtmenschen und urbane Kurier- sowie Lieferdienste. Aufgrund der hohen Nachfrage ist der e-up!, wie auch seine Schwestermodelle von Seat und Skoda, seit 2020 nicht mehr bestellbar. Weiterlesen


Autotest

2,6


Familien

3,0

Senioren

2,6

Transport

3,9

Preis/Leistung

3,2

Stadtverkehr

1,7

Langstrecke

2,8

Fahrspaß

3,3

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 01/2014

Autotest

2,7


Familien

3,9

Senioren

3,3

Transport

4,1

Preis/Leistung

2,0

Stadtverkehr

2,3

Langstrecke

3,6

Fahrspaß

2,8

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2018

Autotest

2,1


Familien

3,0

Senioren

2,5

Transport

4,0

Preis/Leistung

3,2

Stadtverkehr

1,5

Langstrecke

5,0

Fahrspaß

2,4

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2013

Autotest

2,7


Familien

3,9

Senioren

3,3

Transport

4,1

Preis/Leistung

1,9

Stadtverkehr

2,5

Langstrecke

3,6

Fahrspaß

2,8

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2020

Autotest

3,0


Familien

3,9

Senioren

3,2

Transport

4,1

Preis/Leistung

2,1

Stadtverkehr

2,3

Langstrecke

4,4

Fahrspaß

4,6

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 02/2020

Autotest

2,4


Familien

3,2

Senioren

2,6

Transport

4,0

Preis/Leistung

2,1

Stadtverkehr

1,5

Langstrecke

4,2

Fahrspaß

4,3

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2013

Autotest

3,1


Familien

3,9

Senioren

3,3

Transport

4,1

Preis/Leistung

2,0

Stadtverkehr

2,3

Langstrecke

3,7

Fahrspaß

2,6

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 01/2017

Autotest

2,6


Familien

2,8

Senioren

2,5

Transport

3,7

Preis/Leistung

2,9

Stadtverkehr

1,7

Langstrecke

2,8

Fahrspaß

2,8

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 10/2012

Autotest

2,4


Familien

3,1

Senioren

2,7

Transport

3,0

Preis/Leistung

2,5

Stadtverkehr

2,3

Langstrecke

2,6

Fahrspaß

2,5

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 12/2011

Autotest

2,9


Familien

4,0

Senioren

3,3

Transport

4,1

Preis/Leistung

2,1

Stadtverkehr

2,6

Langstrecke

3,7

Fahrspaß

2,0

Noten basierend auf ADAC Autotest Stand 05/2018

Notenskala

Sehr gut (0,6 - 1,5)

Gut (1,6 - 2,5)

Befriedigend (2,6 – 3,5)

Ausreichend (3,6 – 4,5)

Mangelhaft (4,6 – 5,5)

Technische Daten

60 - 115 PS

Leistung

4 - 4.9 l/100 km

Verbrauch (komb.)

93 - 112 g CO2/km

CO2-Ausstoß (komb.)Weitere Informationen zum offiziellen Kraftstoffverbrauch und den offiziellen spezifischen CO2-Emissionen neuer Personenkraftwagen können dem "Leitfaden über den Kraftstoffverbrauch, die CO2-Emissionen und den Stromverbrauch neuer Personenkraftwagen" entnommen werden, der an allen Verkaufsstellen und bei der Deutschen Automobil Treuhand GmbH unter www.dat.de unentgeltlich erhältlich ist.

130 - 196km/h

Höchstgeschwindigkeit

8.8 - 17.6s

von 0 auf 100 km/h

VW e-up! technische Daten

Alternative Modelle

Knappes Gut mit Preisbrecher-Qualitäten

Der zuletzt ab 21.421 Euro angebotene VW e-up! avancierte spätestens seit der Einführung der erhöhten Umweltprämie ab Mitte 2020 zu einem der beliebtesten Elektroautos in Deutschland. Volkswagen selbst schien vom Ansturm auf den 3,60 Meter langen Stromer derart überrascht, dass die Lieferzeit zwischenzeitlich auf 16 Monate anwuchs. Letztendlich zog man in Wolfsburg die Reißleine und verhängte einen Verkaufsstopp für den e-up!.

Daneben pausiert auch die Herstellung der Schwestermodelle Seat Mii electric und Skoda Citigo e iV. Ob und wann die kleinen Stromer zurück in den Handel kommen, ist ungewiss. Die hohe Nachfrage schlägt sich zugleich auf dem Gebrauchtwagenmarkt nieder: Modelle ab 2019 mit großer 36,8 kWh-Batterie sind wertbeständig und kaum unter 13.000 Euro zu bekommen.

Alle Varianten, Reichweiten und Preise des Mercedes EQS im Überblick:

  • VW e-up! bis 08/19 | 60 kW/82 PS | bis zu 180 km Reichweite | ab 22.975 Euro
  • VW e-up! seit 09/19 | 61 kW/83 PS | bis zu 258 km Reichweite | ab 21.421 Euro*
*Herstellerangaben

Die Reichweite des VW e-up!

Der VW e-up! wurde mit zwei verschiedenen Batteriegrößen angeboten. Zur Markteinführung ab 2013 stand eine brutto 18,7 kWh große Lithium-Ionen-Batterie zu Verfügung, dessen nutzbare Kapazität 16,4 kWh betrug. Mit dem rund 240 Kilogramm schweren Akku sollte der e-up! bis zu 180 Kilometer weit stromern können. Erst Ende 2019 tauschte Volkswagen den kleinen Akku gegen einen größeren mit einer Kapazität von 36,8 kWh, wobei hier 32,3 kWh effektiv nutzbar sind.

Die Reichweite laut Volkswagen soll bis zu 260 Kilometer betragen, ausgiebige Tests attestieren dem Wolfsburger immerhin alltagsnahe 200-230 Kilometer – je nach Einsatzort. Ob ein VW e-up! die kleine oder große Batterie hat, ist dabei leicht zu erkennen. Das erste Modell hatte eine Motorleistung von 60 kW/82 PS und nur der e-up! mit 36,8 kWh Batterie leistet mit 61 kW/83 PS geringfügig mehr.

So schnell kann geladen werden

Was die Ladeleistung angeht, so merkt man dem VW e-up! schnell an, dass er primär für innerstädtische Aufgaben konzipiert wurde. Standardmäßig rollte der Wolfsburger nur mit einem 7,2 kW starken AC-Ladeanschluss aus den Werkshallen, optional stand ein CCS-Ladegerät bereit. Erst mit diesem kann der e-up! auch an DC-Schnellladesäulen mit Gleichstrom geladen werden, wobei dies bis 2019 mit bis zu 50 kW und danach mit bis zu 40 kW möglich war. Die DC-Funktion ermöglicht es, den elektrischen Stadtwagen in gut einer Stunde zu laden, wohingegen an der heimischen Steckdose bis zu 12 Stunden vergehen können.

Starke, dynamische Fahrleistungen in der Stadt, niedrige Alltagsverbräuche

Den VW e-up! als sportliches Auto zu bezeichnen, wäre vermessen. Dennoch sollte man die Spurtstärke des Stadtflitzers nicht unterschätzen. Von null auf 50 km/h beschleunigt der e-up! in 3,5 Sekunden, bis auf 100 km/h benötigt er je nach Baujahr zwischen 12,4 und 11,9 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit ist derweil auf lediglich Tempo 130 begrenzt.

Adaptive Dämpfer oder ähnliche technische Besonderheiten leistet sich der e-up! freilich nicht, doch das schwere Akkupack im Fahrzeugboden sorgt für ein sattes Fahrgefühl, die Dämpferabstimmung geht als sportiv durch. Die insgesamt straffe Abstimmung dynamisiert zugleich die Lenkung und lässt den e-up! beinahe auf GTI-Niveau Kurven räubern. Beim Verbrauch hält sich der Stromer gleichzeitig zurück. Im erfahrenen Drittelmix sind kaum 17 kWh je 100 Kilometer zu erwarten, im Stadtgebiet mit häufigen Rekuperationsphasen kann gar mit 12 kWh gerechnet werden.

Kleiner Kofferraum, keine Anhängerkupplung

Das Kofferraumvolumen des VW e-up! beträgt 251 bis maximal 941 Liter. Damit fällt das Gepäckabteil des Stadtautos erwartungsgemäß klein aus. Legt man die Rücksitze um, finden aber auch sperrige Güter im Wolfsburger Platz. Eine Anhängerkupplung wird dagegen nicht angeboten. Immerhin: die Dachlast des e-up! beträgt bis zu 50 Kilo – das hat nicht einmal ein VW ID.3 zu bieten, der mit null Kilogramm ausgewiesen ist.

VW e-up! Kofferraum

VW e-up! Innenraum

Spartanischer Innenraum mit Smartphone-Integration

Im Innenraum kann der VW e-up! seinen günstigen Kleinwagencharakter kaum verbergen. Klimaanlage und vier elektrische Fensterheber gehören zwar mittlerweile zum Serienumfang, doch auf ein vollwertiges Navigationssystem oder digitale Tachoanzeigen muss der Käufer verzichten. Gute alte Rundinstrumente zeigen Leistungsabforderung, Geschwindigkeit und Batterieladestand, ein Bordcomputer im Mäusekinoformat informiert über weitere Betriebszustände.

Auf die Mittelkonsole lässt sich derweil das eigene Smartphone befestigen, um es anschließend als Musikplayer oder zum Navigieren zu nutzen. Die Platzverhältnisse für Fahrer- und Beifahrer sind indes überschaubar, aber für Personen bis knapp 1,90 Meter noch ausreichend. Es fehlt allerdings an Seitenraum. Noch beengter geht es in der zweiten Reihe zu, die sich vor allem für den Nachwuchs oder als erweitertes Gepäckablagefach eignet.

Die (teils optionalen) Ausstattungs-Highlights des VW e-up! im Überblick:

  • Komfortpaket
  • Fahrassistenzpaket
  • Winterpaket
  • Sitzheizung
  • Rückfahrkamera
  • Multifunktionslenkrad

Überschaubare Vielfalt an Assistenten, verhaltene NCAP-Crashwertung

Der VW e-up! ist, auch wenn er als Elektroauto modern wirkt, technisch mittlerweile in die Jahre gekommen. Das merkt man vor allem dann, wenn es um die Assistenzsysteme des Stromers geht. Ein Abstandsregler oder eine Notbremsfunktion werden nicht angeboten, immerhin hat noch ein aktiver Spurhalteassistent den Weg in den kleinen VW gefunden. Das Fehlen der Assistenten straft auch die Gemeinschaft europäischer Verkehrsministerien, Autoclubs und Versicherungsverbände ab. Im NCAP-Crashtest erhielt der VW e-up! nur magere drei von fünf Sternen. Zu erwähnen ist allerdings, dass der Insassenschutz für Kinder und Erwachsene mit je über 80 Prozent weiterhin als gut eingeschätzt wird.

Die Mitbewerber des VW e-up!

Die schärfsten Rivalen des VW e-up! stammten zeitweilig aus eigenem Konzernhause. Doch auch die baugleichen Seat Mii electric und Skoda Citigo e iV sind mittlerweile nicht mehr lieferbar, was den Renault ZOE an die Spitze potenzieller Alternativen schiebt. Doch auch der Fiat 500e, Smart forfour, Honda e und der Mini SE buhlen um die Kunst der Käuferschaft. Generell gilt: noch nie zuvor war die Auswahl an stadtgeeigneten Stromern so groß, noch nie gab es größere Förderanreize.

Hier die Mitbewerber des VW e-up! im Überblick:

Fahrzeugbewertungen zu VW e-up!

76 Bewertungen

4,7