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Skoda Citigo

Skoda Citigo

Solider Stadtflitzer mit überraschend viel Platz

Zu den tschechischen Händlern rollte der Kleinstwagen bereits im Dezember 2012 – zunächst nur als Dreitürer. Wenige Monate später erfolgte die Vorstellung der fünftürigen Variante auf dem Genfer Auto-Salon. Mit zwei zusätzlichen Türen konnte sich der kompakte Škoda Citigo auch auf dem restlichen europäischen Markt sehen lassen und erschien dort schließlich im April 2012. Seither rollen er und zwei weitere Kleinstwagenmodelle im slowakischen Bratislava vom Band: der VW up! und der Seat Mii. Weiterlesen

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Skoda Citigo - Außenfarbe

Eine „kleine Familie“ erobert die Innenstadt

Die Kombination aus „City“ und „go“ für die Namensgebung des Kleinstwagens trifft den Nagel auf den Kopf. Seine kompakte Größe und seine hohe Wendigkeit zeichnen den Škoda Citigo als ideales Stadtauto aus. Das gilt auch für seine beiden Schwesternmodelle VW up! und Seat Mii. Alle zusammen sind das Resultat des 2007 auf der IAA vorgestellten Kooperation-Projekts „New Small Family“. Hierbei verwendet die Volkswagen AG ein Baukastensystem, durch welches kostengünstig einheitliche Fahrzeugteile hergestellt werden können. Das Ziel ist die Konkurrenzfähigkeit gegenüber Toyota und Co. mit drei nahezu baugleichen Fahrzeugmodellen, deren Hauptunterschiede im Design liegen. Der Citigo ist erkennbar an der Frontschürze, dem etwas breiteren Kühlergrill, den größeren hinteren Seitenscheiben, der breiteren Heckschürze und der Heckklappe, die beim VW up! komplett aus Glas gefertigt ist und beim Citigo teilweise aus Blech. Durch die Unterschiede ist der Škoda rund zwei Zentimeter länger, alle anderen Außenmaße sind jedoch gleich. Technisch gesehen sind die drei Baureihen identisch, also entscheiden letztendlich das Auge, der Geschmack, die Marke und der Preis über einen Škoda Citigo Gebrauchtwagen.

Kleinstwagen an jeder Ecke

Gemessen an anderen Škoda-Modellen ist der Citigo eher ein Nischenfahrzeug im Programm des tschechischen Herstellers und entsprechend selten auf der Straße anzutreffen. Auch wenn sich der Kleinstwagen in Deutschland sogar besser verkauft als im Rest der Welt. Trotzdem hält Škoda an dieser Baureihe fest, misst sich mit vielen anderen Herstellern aus der ganzen Welt und kämpft mit Platzhirschen wie dem Renault Twingo und dem Smart um jeden Fahrer. Warum? Weil der Citigo ein tolles Einstiegsfahrzeug für Fahranfänger ist und diese später vielleicht auf einen Škoda Fabia oder Škoda Octavia umsteigen. Außerdem zieht es immer mehr Menschen in die Städte, wodurch hier kleine Autos immer beliebter werden und die Nachfrage in Zukunft steigen wird. Darauf setzen natürlich auch die Konzern-Kollegen sowie die zahlreichen Mitbewerber. Fast jeder Hersteller hat einen Kleinstwagen im Autohaus stehen: Hyundai i10, Toyota Aygo, Kia Picanto, Smart, Renault Twingo, Fiat 500, Peugeot 108 und Opel Adam.

Solide Basis ohne Extras

Im Innenraum fühlt man sich fast wie im VW Polo oder Škoda Fabia – keine Anzeichen von Platzangst dank großzügiger Innenbreite. Auch in den Laderaum geht ordentlich Gepäck rein, obwohl der Citigo zehn Zentimeter kürzer ist als der Hyundai i10. Die Erkenntnis kommt spätestens beim Absenken des doppelten Ladebodens im Kofferraum. Durch Umklappen der Rückbänke lässt sich die 251 Liter große Ladefläche auf 951 Liter beinahe vervierfachen. Doch bei den Details und Assistenzsystemen muss der Škoda dann doch etwas zurückstecken, vor allem im Vergleich zu den koreanischen Technik-Vorreitern Hyundai i10 und Kia Picanto. Das macht den Wagen aber auch nicht unnötig teuer, wenn man auf die ganzen zusätzlichen Systeme verzichten kann. In Sachen Komfort muss sich der Citigo-Fahrer hinten mit Ausstellfenstern, einem notdürftig ausgekleideten Kofferraum und fehlenden Kopfairbags an den Seiten begnügen. Das spritzige Handling sorgt für Fahrvergnügen in der Stadt, das straff eingestellte Fahrwerk wirbelt den Škoda bei Biegungen energisch durch. Mit Zuladung federt der Cityflitzer besser als im Leerzustand. Sein kleiner Vorteil in Sachen Leistung gibt ihm eine bessere Beschleunigung und zwischen 160 und 173 km/h Höchstgeschwindigkeit. Ansonsten wirkt der Dreizylinder-Ottomotor eher etwa träge und verbraucht etwas mehr Sprit als die Konkurrenz.

Ein Motor in Benzin- & Erdgas-Variante

Der Citigo ist ausschließlich mit zwei unterschiedlich starken, jedoch ansonsten baugleichen Dreizylinder-Benzinmotoren mit Saugrohreinspritzung erhältlich. Die beiden 1,0-Liter-Fronttriebler leisten entweder 44 kW (60 PS) oder 55 kW (75 PS) und erfüllen beide die Euro-5-Abgasnorm, seit 2015 sogar Euro 6 und seit Modelljahr 2018 auch Euro 6d-TEMP. Ein 5-Gang-Schaltgetriebe ist standardmäßig an Bord, ein Automatikgetriebe optional. Auch können Kunden das „Green tec“-Paket ordern, das dem Škoda Citigo einen geringfügig niedrigeren Verbrauch sowie einen geringeren Schadstoffausstoß verschaffen soll. Zu dem Paket gehören etwa ein Start-Stopp-System, eine Rekuperations-Bremse sowie Leichtlaufreifen. Seit 2013 gibt es den gleichen Motor auch in einer Erdgas-Variante namens 1.0 CNG. Mit 68 PS Leistung und 164 km/h Höchstgeschwindigkeit liegt dieses Modell zwischen den beiden Kollegen, allerdings braucht es 16,3 Sekunden für die Beschleunigung auf 100 km/h. Dafür ist die CO2-Emission um rund 20 g/km gesenkt. Für 2019 steht schon der e-Citigo in den Startlöchern, der auf dem Genfer Auto-Salon 2018 präsentiert wurde.

Ausgeklügelte Karosserie mit wenig Luftwiderstand

Das Bremsen des Škoda Citigo erfolgt vorne über Scheiben- und hinten über Trommelbremsen. Natürlich sind auch ABS und ESP mit von der Partie. Unterschiedlich sind auch die Achsaufhängungen: Vorne sind die Räder an MacPherson-Federbeine und Dreieckslenker gekoppelt, hinten greift Škoda auf eine Verbundlenkerachse zurück. Hinzu kommt eine Zahnstangenlenkung mit elektrohydraulischem Servo. Hervorzuheben ist außerdem die ausgetüftelte Karosserie, deren Luftwiderstand bzw. cW-Wert nur 0,33 beträgt.

Das bringt der Škoda Citigo an Ausstattung und Komfort mit

Der Škoda Citigo bringt neben den vier Standard-Airbags und zwei Kopf-Brust-Seitenairbags für Fahrer und Beifahrer den sogenannten „City Safe Drive“ mit. Dabei handelt es sich um ein lasergesteuertes Notbremssystem, das bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h Hindernisse und Gefahren erkennt und den Citigo automatisch abbremst. Mit diesen Sicherheitssystemen konnte das Fahrzeug auch beim Euro NCAP-Crashtest überzeugen und erreichte dort mit 5 von 5 Sternen die Höchstwertung. Lediglich beim Fußgängerschutz schnitt der Citigo mit 46 Prozent nur mäßig ab. Ausstattungslinien gibt es für den Škoda Citigo vier an der Zahl:

  • Easy,
  • Active,
  • Ambition,
  • Elegance.

Fazit

Ein Škoda Citigo Gebrauchtwagen gehört in die Stadt. Hier kann er bei engen Parklücken, beim Beschleunigen an der Ampel und bei scharfen Kurven seine Stärken zeigen. Und dass Autofahren im Stadtverkehr durchaus Spaß machen kann. Auch für Fahranfänger ist ein gebrauchter Škoda Citigo geeignet, weil er übersichtlich ist und den Fahrer mit direktem Feedback versorgt. Außerdem hat er eine umfassende Sicherheitsausstattung an Bord. Wer doch mal einen Kurzurlaub unternehmen will oder den Großeinkauf für Weihnachten verstauen muss, der wird sich über das große Ladevolumen im Kofferraum freuen.

Fahrzeugbewertungen zu Skoda Citigo

29 Bewertungen

4,7

Technische Daten Skoda Citigo

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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