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Die besten Supersportwagen im Überblick

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Supersportwagen sind für viele Autofans die wahren Traumautos. Perfektionierte Technik, massive Leistung und eine gerade noch mögliche Straßenzulassung machen sie zu Rennmaschinen für die Straße. Nur wenigen ist dieser Fahrgenuss vergönnt. Sehen wir uns 10 aufregende Supersportwagen näher an.

Supersportwagen: Ein teurer Rennspaß für die Straße

Diese Autos sind der Stoff, aus dem die Träume vieler Autofans gemacht sind. Es sind die Autos, die uns schon als Kinder beim Trumpf- oder Quartettspielen nervös werden ließen. Bei denen wir uns mit wildesten PS-Angaben und Höchstgeschwindigkeiten überbieten wollten. Die Rede ist selbstverständlich von Supersportwagen. Sie sind schon mehr Renn- als Straßenauto und dennoch für die öffentlichen Straßen noch zugelassen. In den meisten Fällen sind sie Sammlerstücke oder Spielzeuge von Superreichen. Doch, welche Supersportwagen gibt es aktuell und mit welchen Werten möchten sie sich übertrumpfen?

Definition: Das macht einen Supersportwagen aus

Bevor wir uns tief in unser nächstes Traumauto setzen, sehen wir uns kurz an, was einen Supersportwagen überhaupt ausmacht. Widmen wir uns zunächst also einer kurzen Definition. Vorneweg: Weder das Kraftfahrtbundesamt noch eine vergleichbare Institution verwenden eine Klasse namens Supersportwagen. Vielmehr vergeben diesen Titel lediglich der Hersteller, die Fachpresse oder Autoenthusiasten. Primär übertrumpft ein Supersportwagen einen normalen Sportwagen gerade in den Bereichen, die Sportlichkeit und Leistung festlegen. Sie sind deutlich leistungsstärker und auch in vielen anderen Punkten deutlich näher an einem Rennwagen als an einem normalen Auto.

Auch das Innenleben ist oft weniger komfortabel und erinnert schon deutlich mehr an einen Rennboliden. Das liegt primär an der erhofften Gewichtsersparnis. Bei Herstellern, die auch abseits dieser Hochleistungswelt unterwegs sind, sind diese Modelle gerne auch eine Art Spielwiese für neue Technologien, die später in anderen Modellen zum Einsatz kommen können. Zu guter Letzt werden Supersportwagen in der Regel nur in kleinen Stückzahlen gebaut. Das macht sie besonders selten und damit oft noch wertvoller.

Kurz-Definition eines Supersportwagens:

Supersportwagen bilden einen Zwischenschritt zwischen herkömmlichen Sportwagen und echten Rennwagen. Die wesentlichen Werte sind dabei:

Starke Beschleunigung

Hohe Höchstgeschwindigkeiten

Möglichst geringes Gewicht

Spärliche Ausstattung

Aktuelle Supersportwagen: Unsere Top 10

Genug der Theorie, widmen wir uns der Praxis. Widmen wir uns unserer Auswahl aus 10 spannenden, aktuellen Supersportwagen. Nach und nach werden wir in die Welten dieser 10 Traumautos eintauchen und zumindest in Gedanken mit richtig hoher Geschwindigkeit durch die Landschaft oder über die Nordschleife heizen. Die Preisangaben sind in den meisten Fällen die einstigen Listenpreise und dienen primär zur groben Einordnung. Da diese Autos nur noch selten im klassischen Verkauf landen, fallen die mittlerweile zu erzielenden Preise bestimmt noch höher aus.

Bugatti Chiron

PICTURE: Bugatti Chiron

Beginnen wir mit einem aktuellen Supersportwagen, der in den letzten Jahren schon zum Klassiker wurde. Beginnen wir mit dem Bugatti Chiron (Kraftstoffverbrauch (WLTP) kombiniert: 22,0 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 516 g/km; CO2-Klasse: G)². Seinen Namen hat der Chiron von einem monegassischen Rennfahrer namens Louis Chiron. Seit 2016 sorgt hier ein doppelter V-Motor mit insgesamt 16 Zylindern für ordentlich Vortrieb. Das wohl sportlichste Mitglied des VW-Konzerns holt aus diesem Motor 1.500 PS heraus. Sogar die für viele magische 400 km/h-Grenze vermag der Chiron mit bis zu 420 km/h Spitze zu knacken. Noch wilder treibt es dieser Bugatti seit 2021 in der Variante Chiron Super Sport.

Dort ist der analoge Tacho direkt bis 500 km/h angelegt. Bei den PS haben die Ingenieure noch einmal 100 herausgeholt. Somit geht er mit 1.600 PS massiv vorwärts. In 2,4 Sekunden sind die ersten 100 km/h erledigt, in insgesamt 28,6 Sekunden sollen die 400 km/h erreicht werden können. Nach weiteren 40 km/h sorgt die elektronische Abriegelung bei 440 km/h für ein Ende der wilden Beschleunigung. Eine weitere, besonders sportliche Sondervariante des Chiron ist der Bugatti Divo. Wem es weniger auf sportliche Höchstwerte und mehr auf Luxus ankommt, der konnte vor ein paar Jahren auf das Sondermodell „L’Or Blanc“ zurückgreifen. Dabei wurden in die Karosserie und im Innenraum (warum auch immer) unzählige Porzellan-Elemente eingebaut.

  • Preis: ab 3,8 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: doppelter V8-Motor mit bis zu 1.600 PS, Allradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,4 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 490,484 km/h (jedoch bei 440 km/h abgeregelt)

McLaren Senna

PICTURE: McLaren Senna

Es geht britisch weiter. McLaren kennen viele zunächst aus der Formel 1, doch auch auf den normalen Straßen sind so einige Sport- und Supersportwagen von McLaren unterwegs. Der McLaren Senna (Kraftstoffverbrauch (WLTP) kombiniert: 12,4 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 280 g/km; CO2-Klasse: G)² ist eines der modernsten Beispiele dafür. Mit dessen Namen schließt sich direkt der Kreis zur Formel 1. Immerhin ist dieses Modell nach der großen, viel zu früh von uns gegangenen Formel 1-Legende Ayrton Senna benannt. Und das völlig zurecht, immerhin konnte Senna mit McLaren drei Weltmeistertitel feiern.

Der auf 500 Exemplare limitierte Supersportler setzt auf einen V8-Motor mit 800 PS. Über ein Doppelkupplungsgetriebe mit 7 Gängen geht es für die erzeugte Leistung nach hinten zu den beiden Hinterrädern. Der klassische Sprint von 0 auf 100 km/h soll in 2,8 Sekunden gelingen. Danach geht es noch weiter hinauf bis zur Höchstgeschwindigkeit von 335 km/h. Auch der Senna bekam noch eine weitere Modellvariante. Der McLaren Senna GTR wurde nur 75 Mal gebaut und nicht für die Straße zugelassen.

  • Preis: ab 922.250 Euro
  • Leistung & Antrieb: V8-Motor mit 800 PS, Hinterradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,8 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 335 km/h

Porsche 918

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Porsche 918 Spyder

Dass ein Porsche sportlich unterwegs ist, ist nichts Neues. Doch manche Porsche-Modelle legen noch eine gute Portion Sportlichkeit drauf. Eines dieser Modelle war der Porsche 918 Spyder. Er wurde von 2013 bis 2015 exakt 918-mal gebaut. Er ist ein gutes Beispiel für einen besonders starken Sportwagen, von dessen Technologien auch später noch „normale“ Modelle profitieren. Seine besonders starke Leistung bekommt der Porsche 918 durch einen speziellen Hybridantrieb. Dabei kommen ein 608 PS-Benzinmotor und je ein Elektromotor pro Achse auf eine Systemleistung von 887 PS. Das verleiht dem Porsche 918 Spyder direkt einen Allradantrieb und ermöglicht den Sprint von 0 auf 100 km/h innerhalb von nur 2,6 Sekunden. Bei 345 km/h ist allerdings Schluss.

  • Preis: ab 768.026 Euro
  • Leistung & Antrieb: 887 PS Systemleistung, Allradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,6 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 350 km/h

Ferrari SF90 Stradale

PICTURE: Ferrari SF90 Stradale

Mit dem Ferrari SF90 Stradale (Kraftstoffverbrauch (WLTP) kombiniert: 6,5 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 102 Wh/km; CO2-Emissionen kombiniert: 169 g/km; CO2-Klasse: F)² erreichen wir das aktuell stärkste Ferrari-Modell. Nachdem der Ferrari La Ferrari schon bis 2018 als Hybrid unterwegs war, ist der SF90 Stradale der erste Plug-in-Hybrid von Ferrari. Dabei arbeiten gleich vier Motoren erfolgreich zusammen. Im Zentrum steht nach wie vor der große V8-Motor mit 780 PS. Zu Hilfe eilen ihm zwei Elektromotoren an der Vorderrädern und ein dritter Elektromotor hinten zwischen Ottomotor und Getriebe. Durch seine Eigenschaft als Plug-in-Hybrid soll er bis zu 25 Kilometer rein elektrisch fahren können.

Für diese Fähigkeit werden sich jedoch nur wenige seiner Besitzer besonders stark interessieren. Viel spannender ist, was das Zusammenspiel aller vier Motoren hervorbringt. Im Falle des Ferrari SF90 Stradale ist es eine Systemleistung von insgesamt 1.000 PS, die für ordentlichen Vortrieb sorgt. Innerhalb von nur 2,5 Sekunden beschleunigt der Supersportwagen von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 340 km/h. Sein Name erinnert übrigens an das 90-jährige Bestehen des Ferrari-Formel-1-Rennstalls. Dabei steht er für: Scuderia Ferrari 90.

  • Preis: ab 435.000 Euro
  • Leistung & Antrieb: 1.000 PS Systemleistung, Allradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,5 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 340 km/h

Lamborghini Sián

PICTURE:Lamborghini Sián

Wir bleiben bei schnellen Autos aus Italien und wir bleiben bei Supersportwagen mit Hybridantrieb und erreichen den Lamborghini Sián. Seinen Namen verdankt er dem bolognesischen Dialekt. Dort bedeutet „Sián“ so viel wie „Blitz“. Zusätzlich trägt der Sián den Namenszusatz FKP 37, was wiederum für den 2019 verstorbenen Ferdinand Karl Piëch und dessen Geburtsjahr steht. Und noch zum historischen Abschluss: Der Lamborghini Sián ist auf 63 Stück limitiert. Das wiederum steht für das Gründungsjahr von Lamborghini. Doch genug gestanden. Zeit für massiven Vortrieb. Und diesen liefert der Sián als erster in Serie gebaute Hybrid aus dem Hause Lamborghini mehr als ordentlich. Dabei arbeiten ein V12-Ottomotor und ein Elektromotor, der direkt im Getriebe verbaut ist, zusammen.

Insgesamt kommt der Sián so auf eine Systemleistung von 819 PS. Damit beschleunigt der Lamborghini in weniger als 2,8 Sekunden von 0 auf 100 km/h und erreicht in der schnellsten Variante eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 355 km/h. Nicht ganz so schnell, aber durchaus elegant ist immerhin die Miniaturversion des Sián unterwegs. Immerhin hat ein namhafter Klemmbaustein-Hersteller aus Dänemark aus seinen kleinen Bausteinen ein originalgetreues Modell des Lamborghini Sián im Angebot. Diese Variante fällt auch preislich deutlich überschaubarer aus. Für den echten Lamborghini Sián waren immerhin mindestens 2,3 Millionen Euro fällig.

  • Preis: ab 2,3 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: 819 PS Systemleistung, Allradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: unter 2,8 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 355 km/h

Aston Martin Valkyrie

PICTURE: Aston Martin Valkyrie

Der Aston Martin Valkyrie (Kraftstoffverbrauch (WLTP) kombiniert: 24,1 l/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 543 g/km; CO2-Klasse: G)² ist erst seit 2021 auf dem Markt. Der Supersportwagen ist ein Ergebnis der Kooperation zwischen Aston Martin und Red Bull Racing. In dieser Walküre steckt also eine große Menge an Rennsport-Knowhow. Das lässt allein das Cockpit erahnen. Im Monocoque nehmen Fahrer und Beifahrer in sehr spärlichen und dennoch hochwertigen Verhältnissen Platz. Ein Lenkrad, das an die Formel 1 erinnert, ein zentraler Screen und zwei kleine Screens samt Außenkameras als Seitenspiegel-Ersatz. Recht viel mehr hat der Innenraum nicht zu bieten. Das muss er auch nicht.

Immerhin setzt Aston Martin auf ein möglichst geringes Gewicht, das in Kombination mit einem leistungsstarken Hybridantrieb für viel Vorwärtsdrang sorgen soll. Dabei trumpft ein V12-Motor mit 6,5 Litern Hubraum aus dem Hause Cosworth groß auf. Dieser allein leistet schon 1.015 PS. Gemeinsam mit seiner elektrischen Unterstützung kommt das gesamte System auf 1.155 PS. Die Höchstgeschwindigkeit ist elektronisch abgeregelt und liegt bei 355 km/h. Auch die Aerodynamik spielt – wie bei allen Supersportwagen – eine bedeutende Rolle. Im Fall des Aston Martin-Modells soll vor allem der sogenannte Venturi-Tunnel unter dem Aston Martin Valkyrie für noch mehr Anpresskraft sorgen.

  • Preis: rund 3 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: 1.155 PS Systemleistung, Hinterradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,5 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 355 km/h (elektronisch abgeregelt)

Mercedes-AMG One

PICTURE: Mercedes-AMG One

Unter den potenziellen Käufern dieses Supersportwagens sollen sich unter anderem auch aktuelle und ehemalige Formel 1-Fahrer und -Legenden wie Lewis Hamilton, David Coulthard oder Nico Rosberg tummeln. Zunächst lief das Modell unter dem Titel Mercedes-AMG Projekt One. Mittlerweile haben sie den Namen auf Mercedes-AMG One (Kraftstoffverbrauch (WLTP) kombiniert: 8,7 l/100 km; Stromverbrauch kombiniert: 32 kWh/100 km; CO2-Emissionen kombiniert: 198 g/km; CO2-Klasse: G)² reduziert. Das „One“ bezieht sich recht offensichtlich auf die Formel 1. Im Grunde ist dieses Auto auch ein Formel-1-Auto, das in eine straßentaugliche Form gebracht wird. Selbst die Lufthutze auf dem Dach erinnert an einen Formel-1-Boliden.

Auch der Motor stammt aus der Formel 1. Dessen Umwandlung in ein straßentaugliches Aggregat, das diverse Abgasenormen erfüllen und mit Super- statt mit Rennbenzin laufen soll, war wohl eine der größten Herausforderungen für die Entwickler. Mittlerweile wurden die ersten Exemplare Ende Dezember 2022 an ihre Besitzer ausgeliefert. Auch diese können sich über ein Hybridsystem mit insgesamt 1.063 PS Systemleistung freuen. Das System besteht aus einem V6-Turbo-Motor mit 1,6 Litern Hubraum und insgesamt vier Elektromotoren.

  • Preis: rund 3,3 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: 1.063 PS Systemleistung, Hinterradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: 2,9 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 352 km/h (elektronisch abgeregelt)

Koenigsegg Jesko

PICTURE: Koenigsegg Jesko

Nach den absolut spektakulären Fahrzeugen von allgemein bekannteren Marken, wenden wir uns mit dem Koenigsegg erstmals einem eher exotischen Hersteller und Auto zu. Der Jesko ist das neueste Modell aus dem Hause Koenigsegg und wird seit dem Sommer 2021 gebaut. Nach 125 Exemplaren soll jedoch Schluss sein. Der schwedische Supersportwagen verdankt seinen Namen dem Vater des Koenigsegg-Gründers. Auch dieses Modell ist auf allen Ebenen auf Hochleistungen getrimmt. Spartanische Einrichtung, möglichst wenig Gewicht und massiver Motor sollen für neue Geschwindigkeitsrekorde sorgen.

In der Standardvariante soll der Koenigsegg Jesko eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 480 km/h erreichen. In der etwas später erscheinenden Top-Variante alias Koenigsegg Jesko Absolut sollen je nach Kraftstoff bis zu 1.600 PS und damit eine Höchstgeschwindigkeit von 531 km/h möglich sein. Diese Variante ist zudem an einigen Stellen hinsichtlich der Aerodynamik optimiert. Die 531 km/h sind bisher jedoch nur das Ergebnis von Hochrechnungen. Umsetzen konnte Koenigsegg dieses Tempo allerdings noch nicht, denn es gibt (noch) keine passende Strecke dafür.

  • Preis: ab 2,8 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: bis zu 1.600 PS, Hinterradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: k.A.
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 480 km/h

NIO EP9

PICTURE: NIO EP9

Mit dem NIO EP9 erreichen wir den ersten (und einzigen) Kandidaten, der ausschließlich elektrisch unterwegs ist. In gerade einmal 1,5 Jahren soll dieses Gefährt entwickelt worden sein. Insgesamt setzt der EP9 auf vier starke Elektromotoren. Sie sitzen je an einem Rad und sorgen direkt dort für Schub. Zusammen kommen sie auf eine Gesamtleistung von 1.360 PS. Innerhalb von nur 2,5 Sekunden beschleunigt der EP9 von 0 auf 100 km/h. Bei der Reichweite verspricht der Hersteller bis zu 427 Kilometer. Dafür darf man die vorhandene Leistung wohl nur bedingt ausschöpfen.

Aber gut, für die Langstrecke ist dieses Auto wohl ohnehin nicht gedacht. Obschon der Innenraum sogar so manchen Luxus zu bieten hat. So hat auch der Beifahrer seinen eigenen Infoscreen mit verschiedenen Angaben zum aktuellen Leistungsgeschehen des NIO EP9. Für Aufsehen sorgte der EP9 zudem mit dem ein oder anderen Streckenrekord – unter anderem auf dem Nürburgring.

  • Preis: 1,1 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: 1.360 PS Systemleistung, Allrad
  • 0 auf 100 km/h: 2,7 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: 313 km/h

Pagani Huayra

PICTURE: Pagani Huayra Roadster

Es bleibt exotisch. Der Pagani Huayra wurde seit 2012 in Modena mittels Handarbeit gebaut. Pro Exemplar dauerte es rund 30 Tage bis zur Fertigstellung. Dementsprechend exklusiv sind Verarbeitung und Seltenheit. Da so manchem wohlhabenden Kunden die Seltenheit noch nicht ausreichend ausgeprägt war, sind im Laufe der Jahre noch verschiedene Sondereditionen entstanden. Sie hören auf Namen wie „Carbon Edition“, „La Monza Lisa“ oder „Imola“. Die Anpassungen reichten dabei von speziellen Lackierungen, über spezielle Materialien, wie eine große Menge an Carbon bis hin zu technischen Anpassungen rund um Motor & Co.

Das letzte dieser Sondermodelle war der Pagani Huayra R. Von dieser Variante bauten die Italiener 30 Stück und gaben ihm einen eigens entwickelten V12-Saugmotor mit 850 PS auf den Weg. Eine Straßenzulassung hat diese Variante jedoch nicht bekommen. In allen anderen Modellen sorgt ein Motor, den Mercedes-AMG speziell für Pagani gebaut hat, für den nötigen Antrieb. Der Twinturbo-V12-Motor sorgt je nach Modellvariante für Leistungen zwischen 730 und 840 PS. Preislich knackt schon das günstigste Huayra-Modell die 1 Mio. Euro-Marke. Bei den Spezialvarianten geht es noch um das Fünffache nach oben.

  • Preis: ab 1,1 Mio. Euro
  • Leistung & Antrieb: bis zu 850 PS, Hinterradantrieb
  • 0 auf 100 km/h: unter 3 Sekunden
  • Höchstgeschwindigkeit: bis zu 370 km/h

Fazit: Kann ein Rennwagen für die Straße gezähmt werden?

Wenn man sich unsere Top 10-Supersportwagen so ansieht, kann man durchaus sagen: Ja. Ein Supersportwagen kommt in vielen Bereich schon sehr nah an ein echtes Rennauto heran. Manche wurde ohnehin gemeinsam mit Rennteams entwickelt. Andere sind hochgezüchtete „normale“ Sportwagen und wiederum andere sind eben wilde Rennwagen, die gerade so für die Straße gezähmt wurden. In allen Fällen braucht es für diese Autos ein großes Budget für Anschaffung und Erhalt. Oft sind diese Autos schon ausverkauft, bevor sie überhaupt gebaut wurden – siehe Mercedes-AMG One. Wo klassische Sportwagen zu gewissen Zeitpunkten auch für Otto Normalverbraucher irgendwann erschwinglich werden, bleiben diese Supersportwagen wohl für alle Zeit reine Spielzeuge und Sammelobjekte von Superreichen.

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