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Leasing: Tipps, worauf du achten solltest

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Ein schickes Auto fahren, es aber nicht auf einmal bezahlen müssen: mit Leasing ist das möglich. Damit aus dem neuen Auto keine Kostenfalle wird, solltest du diese fünf Tipps beherzigen.

Tipp 1: Überschlage die Gesamtkosten

Die Leasingraten für dein Wunschauto erscheinen dir zu niedrig? Dann solltest du unbedingt genauer hinsehen, denn die Gesamtkosten bestehen aus der monatlichen Leasingrate sowie einer einmaligen Sonderzahlung (Anzahlung). Ist die Rate eines Angebotes verlockend niedrig, ist die Sonderzahlung für den Leasingnehmer oft etwas höher.

Tipp 2: Wähle die richtige Vertragslaufzeit

Bei all den Angaben, die so ein Leasingvertrag enthält, solltest du auf die Vertragslaufzeit ein besonderes Augenmerk richten. Denn: Legst du dich auf einen Zeitraum fest, ist ein vorzeitiger Ausstieg nicht kostenfrei möglich. Eine zu lange Laufzeit wird dann problematisch, wenn sich deine Lebensumstände ändern. Zum Beispiel, weil du umziehst oder statt dem sportlichen Zweisitzer plötzlich ein geräumiger Familien-SUV nötig wird. Falls du auf Nummer sicher gehen willst, achte darauf, dass man dir ein Sonderkündigungsrecht im Leasingvertrag einräumt.

Tipp 3: Kenne dein Nutzungsverhalten

Kannst du in etwa einschätzen, wie viele Kilometer du mit deinem geleasten Auto fahren wirst? Dann solltest du Kilometerleasing bevorzugen. Das heißt: Die voraussichtliche Anzahl der jährlichen Kilometer ist im Leasingvertrag festgelegt, zum Beispiel 10.000 oder 20.000 Kilometer pro Jahr. Daraus ergibt sich auch die monatlich zu zahlende Rate. Ebenso sollten die Kosten für Mehrkilometer oder aber die Erstattung für weniger gefahrene Kilometer ausgewiesen sein. So gibt es keine Überraschungen bei Rückgabe des Fahrzeugs.

Die andere, weniger übliche Möglichkeit: Restwertleasing. Dabei wird vorab geschätzt, wie viel das Auto nach der Vertragslaufzeit noch wert sein wird. Hat der Leasingnehmer es so stark beansprucht, dass es diesen Restwert nicht mehr hat, muss die Differenz erstattet werden. Der Leasingnehmer übernimmt also das komplette Risiko: Ist niemand bereit, den festgelegten Kaufpreis (= Restwert) für das Fahrzeug zu bezahlen, hat er am Ende das Nachsehen.

Restwertleasing kann aber für manche sinnvoll sein: Wenn man nämlich überhaupt nicht weißt, wie viele Kilometer der Zähler am Ende anzeigen wird. Um den Restwert möglichst hoch zu erhalten, gilt es hier, sein Auto besonders pfleglich zu behandeln. Ein wenig Kenntnis vom Automarkt schadet auch nicht.

Tipp 4: Spare nicht am Versicherungsschutz

Üblicherweise ist der Leasingnehmer selbst für die Versicherung seines Leasingfahrzeugs zuständig. Und das ist auch gut so: die Rundum-Sorglos-Pakete, die manche Leasinggeber im Angebot haben, kosten oft extra. Falls deine Leasinggesellschaft eines dieser Packages anbietet, vergleiche auf jeden Fall vorher mit anderen Versicherungen, bevor du diese zum Leasing dazu buchst.

Die Kfz-Versicherung ist in Deutschland sowieso Pflicht. Doch diese reicht nicht aus. Auch eine Kasko-Versicherung, am besten Vollkasko, ist beim Leasing verpflichtend. Hat der teure Traumwagen einen Totalschaden, muss man ansonsten tief in die Tasche greifen.

Tipp 5: Vor der Rückgabe absichern

Gibst du das geleaste Fahrzeug zurück, darf es nur eine vertragsgemäße Abnutzung aufweisen – dazu zählen glücklicherweise meist auch kleinere Beulen oder Kratzer.

Werden vom Leasing-Geber erheblichere Mängel am Fahrzeug moniert und dann auch repariert, wird es unter Umständen teuer. Um sich davor zu schützen, kannst du aber schon vorher handeln: Alle Kundendienste wahrnehmen und kleine Schäden am Auto vorab selbst reparieren lassen. Noch entspannter in den Rückgabetermin kannst du gehen, wenn das Fahrzeug vorher von einem Sachverständigen geprüft wird, der dir unabhängig sagt, in welchen Zustand es sich befindet.

Bevor du das Auto abgibst, fotografiere alles, was später Diskussionen geben könnte, ab – außen wie innen. Halte dabei ein Lineal ins Bild, damit du später die Größe der Beschädigung verhältnismäßig nachweisen kannst. Nimm am besten einen neutralen Zeugen zur Übergabe mit. Wenn Schäden vorliegen, müssen diese im Rücknahmeprotokoll aufgenommen werden. Wenn du mit bestimmten Mängeln oder Kosten nicht einverstanden bist, muss auch das ins Protokoll. Unterschreibe dieses Schriftstück niemals sofort, sondern lass es dir mit nach Hause geben, um es dort in Ruhe zu prüfen. Ein seriöser Leasinghändler wird dir das nicht verwehren und dich auch nicht unter Zeitdruck setzen.

Übrigens: Bei Nachzahlungsanpruch ist keine Mehrwertsteuer fällig. Solltest du einen Nachzahlungsanspruch der Leasing-Bank akzeptieren, darf sie dir also darauf keine Mehrwertsteuer in Rechnung stellen.

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