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So klappt die Rückgabe deines Fahrzeugs reibungslos

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Beim Thema Rückgabe des Leasing-Autos kommt so mancher Leasingnehmer ins Grübeln. Habe ich das Auto gut genug gepflegt? Gehen die paar Kratzer noch in Ordnung? Alles halb so schlimm! Mit den richtigen Tipps geht die Rückgabe problemlos über die Bühne.

Warum gute Pflege sich auszahlt

Ob Kilometerleasing oder Restwertleasing: sein Leasingfahrzeug pfleglich zu behandeln, lohnt sich am Ende auch finanziell. Beim Restwertleasing ist das besonders wichtig, denn deine Leasingraten ergeben sich aus dem erwarteten Restwert. Ist dieser geringer als erwartet, musst du draufzahlen. Entspannter ist die Rückgabe beim Kilometerleasing, denn hier werden deine Raten anhand einer vorher vereinbarten jährlichen Laufleistung berechnet. Fährst du mehr, musst du zwar nachzahlen, erhältst aber auch Geld zurück, wenn du unter deiner Schätzung liegst. Das ist maximal planbar und sicher.

Übrigens: Allen Leasing-Angeboten bei AutoScout24 liegt ein Kilometerleasing zugrunde, hier ist der Wertverlust nicht so entscheidend wie beim etwas riskanten Restwertleasing. Du kannst am Ende also noch entspannter in die Rückgabe gehen.

Tipps zu Wartung und Pflege

Wichtigster Tipp: Nimm während deiner Laufzeit alle im Vertrag festgelegten Inspektionstermine in den vorgeschriebenen Werkstätten und wichtige Reparaturen zeitnah wahr, behandle dein Auto gut, wasche es regelmäßig und bessere grobe Mängel im Vorfeld schon selbst aus, damit sie gar nicht erst zum Problem werden.

Eine ansprechende Aufbereitung zum Termin schadet auch nicht, denn macht das Fahrzeug optisch einen guten ersten Eindruck, geht man eher davon aus, dass auch technisch alles sauber ist. Besonders wichtig ist das beim Restwertleasing, denn hier einigt der Leasingnehmer sich bei Vertragsbeginn auf einen Restwert, anhand dessen die monatlichen Leasingraten berechnet werden. Wenn dieser am Ende niedriger ist, sprich der Wertverlust der Fahrzeugs höher als gedacht, musst die Differenz beglichen werden. Die Erhaltung eines möglichst hohen Restwertes durch eine gute Pflege liegt also im persönlichen Interesse des Leasingnehmers. Natürlich sollte man im Vorfeld den Restwert auch realistisch schätzen. Wird von einem unrealistisch hohen Restwert ausgegangen, um die Rate während der Laufzeit niedrig zu halten, zahlt der Leasingnehmer bei Vertragsende ziemlich sicher drauf.

Vor Rückgabe den Zustand des Fahrzeugs dokumentieren

Bevor du das Auto zurückgibst, solltest du in jedem Fall ausführlich dokumentieren, in welchem Zustand sich das Fahrzeug befindet. Dies tust du am besten in Form von Fotos. Besonderes Augenmerk legst du hier natürlich auf die entstandenen Mängel am Auto. Dellen, Kratzer, Abplatzungen, Steinschläge - all das, was später zu Diskussionen führen könnte, belegst du mit Fotos. Halte hierbei zum Vergleich einen Gegenstand wie ein Lineal ins Bild, damit man die Größe des Schadens nachvollziehen kann.

Objektiver Schaden oder vertragsgemäße Abnutzung?

Im Rahmen einer Begutachtung kommt es schon mal vor, dass Kunde und Händler nicht einer Meinung sind. Wann entspricht ein Kratzer der normalen Abnutzung eines Fahrzeugs, ab wann ist es ein in Rechnung zu stellender Schaden? Eine objektive Sichtweise ist durchaus schwierig, da nun mal jede Partei beim Leasing ihre eigenen Interessen verfolgt und davon beeinflusst wird. Um deine Aussagen im Fall der Fälle später bestätigt zu wissen, empfiehlt es sich dennoch, einen Zeugen zum Händler mitzunehmen. Zumal es nicht unüblich ist, dass auch auf Seiten des Händlers mehr als eine Person zugegen ist.

Nimm dir Zeit für die Rückgabe

Gerade wenn ein Tag übervoll mit Terminen ist, neigt man dazu, übereilt zu handeln und Vereinbarungen zuzustimmen, über die man sich später ärgert. Die Rückgabe deines Leasingautos ist aber einer der Momente, für die du dir Zeit nehmen solltest. Das bedeutet, dass du vor allem das Mängelprotokoll genauestens unter die Lupe nimmst. Mündliche Absprachen sind später schwer nachzuweisen. Lass daher alles schriftlich festhalten, und lass dich vor allem nicht zu einer übereilten Unterschrift drängen. Ein seriöser Händler wird nichts dagegen haben, wenn du die Unterlagen mit nach Hause nimmst, um sie dort in Ruhe durchzugehen.

Nachberechnung erst einmal prüfen

Wenn bei der Rückgabe ein Schaden moniert wird, für den du zur Kasse gebeten werden sollst, prüfe erst einmal Verhältnismäßigkeit. Nicht jeder Schaden erfordert einen kompletten Austausch des Bauteils, nicht jeder dicke Kratzer rechtfertigt eine Neulackierung. Findest du die Rechnung überhöht, solltest du in jedem Fall Widerspruch einlegen. Die Leasing-Gesellschaft steht dann in der Pflicht, zu beweisen, dass der Schaden über die normalen Gebrauchsspuren hinausgeht. Besonders ratsam ist in diesem Zusammenhang der Abschluss einer Vollkasko-Versicherung. Ist diese nicht ohnehin laut Vertrag verpflichtend, sicherst du dich damit maximal ab. Die Beiträge sind übrigens nicht wesentlich höher als bei einer Teilkasko.

Fazit: Leasing heißt nicht Eigentum

Es gibt manchmal Fälle, in denen der ein oder andere Leasingnehmer bzw. dessen Versicherung für einen Schaden aufkommen muss - so ist das eben, wenn man fremdes Eigentum beschädigt. Das Gute: du hast schon während der Laufzeit in der Hand, wie die Rückgabe abläuft, indem du dein Fahrzeug pfleglich behandelst. Und: ein seriöser Händler wird dir gegenüber immer fair bleiben. Vor allem, weil er sich ungern die Aussicht auf einen neuen Vertrag mit einem treuen Kunden verhageln will.

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