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Hinter vielen Stretch-Limousinen verbirgt sich der Luxus eines Lincoln


In Europa gehört die Anmietung einer Stretchlimousine zur Hochzeit zwar nicht ganz so selbstverständlich zur Feierlichkeit, wie es bei solchen Ereignissen in den USA der Fall ist. Aber auch auf dem alten Kontinent steht inzwischen bei Events der besonderen Art immer öfter ein auf über acht Meter Länge gestrecktes Automobil als Hingucker vor der Tür. Ledersitzecke zum Beineausstrecken, voll eingerichtete Bar, Fernseher, künstlicher Sternenhimmel, das ist es, was die Aufmerksamkeit der bis zu zehn Passagiere normalerweise bei solchen extravaganten Fahrten auf sich zieht. Während die Passanten draußen sich von den imposanten Ausmaßen beeindrucken lassen und über den Promistatus der Insassen rätseln. Nur für die Automarke interessiert sich meist niemand, und so bleibt es nahezu unbekannt, dass sich hinter vielen Stretch-Modellen die Ford Motor Company mit ihrer Luxusmarke Lincoln verbirgt. Neben solchen Umbauten von Lincoln Town Cars werden von Lincoln Limousinen der Oberklasse und Sport Utility Vehicles (SUV) nach Europa importiert.


Die frühen Limousinen der Oberklasse von Lincoln


Als zweite Luxusmarke neben Cadillac etablierte sich Lincoln ab dem Jahr 1917 recht früh auf dem aufstrebenden US-Markt für hochwertig ausgestattete und mit leistungsfähigen Motoren bestückte Limousinen und Cabrios. Für ein eigenständiges Überleben reichten die kleinen Stückzahlen, in denen die teuren Modelle zunächst nur abgesetzt werden konnten, jedoch nicht aus. Henry Ford konnte die Marke Lincoln daher im Jahr 1922 in seinen Konzern eingliedern. Seine Idee, um die Absatzzahlen zu steigern: Die Lincoln-Modelle müssten sich mit ihren fast 100 PS leistenden V8-Aggregaten doch eigentlich bestens zur erfolgreichen Verbrecherjagd eignen, so spekulierte der Ford-Gründer. Und machte aus der Luxussparte mit den Lincoln Zephyr und dem bis zum Baujahr 2002 unter dem Namen Lincoln Continental vermarkteten Top-Modell über viele Jahre einen der größten Lieferanten für die US-Polizeibehörden - und für den Fahrzeugpark der US-Präsidenten.


Die klassischen großen Limousinen-Baureihen von Lincoln


Neben den Spitzenmodellen Lincoln Continental und der Lincoln Mark Series (1969-1998), gehörte der im Jahr 1981 als eigene Baureihe eingeführte Lincoln Town Car zu den bekanntesten Luxuslimousinen der Ford-Tochter. Mit seinem hohen Kühlergrill, dem kantigen Äußeren und seiner Länge von fast 5,60 Metern, gehörte der Town Car in den 1980er Jahren zu den typischen Vertretern der großen, verbrauchsintensiven US-Oberklassefahrzeuge. An den Dimensionen von Karrosserie und Maschine hielt der Hersteller trotz der Einführung eines neuen Designs in der zwischen 1990 und 1997 gebauten zweiten Generation fest. Erst bei den ab 1998 vorgestellten Generationen des Lincoln-Flaggschiffs reduzierten die Konstrukteure den Hubraum des über zwei Tonnen wiegenden Lincoln Town Car und boten nun auch optional kürzere Karrosserieversionen an.


Die neueren Limousinen-Modelle von Lincoln


Mit dem Ende der 1990er Jahre führte Lincoln zudem ein kleineres Einstiegsmodell ein. Der Lincoln LS ersetzte ab 1999 die großen klassischen Limousinen der Mark Series und der Continental-Baureihe. Mit der 2007 vollzogenen Umbenennung fast der gesamten Produktpalette wurde der Lincoln LS durch die Limousinen des neuen Einstiegsmodells Lincoln MKZ und dem im Baujahr 2009 als neues Spitzenmodell vorgestellten Lincoln MKS abgelöst. Unter der traditionellen Verkaufsbezeichnung wurde zunächst nur noch der Lincoln Town Car als Baureihe weitergeführt.


SUV, Pick-up und Crossover-Modelle von Lincoln


Den Erfolg seiner SUV-Baureihe Ford Expedition nutzte der US-Autokonzern, um auf derselben Plattform einen größeren und luxuriöseren SUV zu bauen, der als Lincoln Navigator das erste SUV der Premiummarke Lincoln wurde. Das Geländewagen-Programm wurde im Baujahr 2003 durch das Einstiegsmodell Lincoln Aviator ergänzt, der bis ins Jahr 2005 gebaut wurde. Ab dem Jahr 2007 brachte Ford eine neue Generation von Crossover-Modellen unter der Bezeichnung Lincoln MKX auf den Markt, dem im Baujahr 2010 der größere Lincoln MKT an die Seite gestellt wurde. SUV mit Doppelkabine und Ladefläche bot der Hersteller seit Einführung des Lincoln Blackwood im Jahr 2001 an. Als sein Nachfolger wurde im Baujahr 2005 der Pick-up Lincoln MLT präsentiert.


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