Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2006 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 7.900 € bei 12 verfügbaren Angeboten.
Der Chrysler Crossfire wurde von 2003 bis 2007 in Osnabrück hergestellt. Produziert wurde er als Roadster oder Coupé und basierte auf dem Mercedes SLK 170. Den Namen Crossfire verdankt er sich durch die kreuzenden Sicken in den Seitenlinien.
Ideal für:





















Der damalige Neupreis lag zwischen 33.890 - 50.500 Euro und nun aktuell als Gebrauchtwagen zwischen 6.200 bis 11.500 Euro (Stand 2025).
Je nach Leistung befindet sich die Höchstgeschwindigkeit bei 250 oder 255, Kilometer pro Stunde.
Die PS-Anzahl des Chrysler bewegt sich zwischen 218 und 335 PS.
Der Kraftstoffverbrauch des Chrysler 3.2 liegt bei 10,1 Litern und der SRT-6 bei 11 Litern.
Der Crossfire basiert auf dem SLK 170 Mercedes.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 15.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 2006 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 7.900 € bei 12 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 2005. Auf AutoScout24 findest du dafür 22 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 2007 | 10.500 € | |
| 2006 | 7.900 € | |
| 2005 | 7.990 € | |
| 2004 | 7.950 € | |
Angeboten wurde der Crossfire Chrysler damals in zwei Varianten mit dem gleichen 3,2-Liter-V6-Basismotor. Der Mercedes M112 war mit einem Saugmotor und insgesamt 218 PS zu haben und der Crossfire SRT-6 war mit Kompressormotor und 335 PS erhältlich. Der SRT-6 ist fast der gleiche Motor, wie bei dem SLK 32 AMG, wurde allerdings um 19 PS gedrosselt.
Motorisierungen des Chrysler Crossfire:
| 3.2 | 3.2 SRT-6 | |
|---|---|---|
| Motorart | Ottomotor | Ottomotor |
| Motorbauart | V6 | V6 |
| Hubraum | 3,2 l | 3,2 l |
| Leistung | 218 PS | 335 PS |
| Höchstgeschwindigkeit | 250 km/h | 255 km/h |
| Getriebe, serienmäßig | 6-Gang-Schaltgetriebe | 5-Stufen-Automatikgetriebe |
| Beschleunigung von 0 auf 100 km/h | 6,4 s (6,9 s) | 5,3 s |
| Kraftstoffverbrauch auf 100 km | 10,1 l | 11,0 l |
| CO₂-Emissionen | 243 g/km | 264 g/km |
Der etwas leistungsstärkere SRT-6 wurde 2004 herausgebracht. Im Direktvergleich erhielt die neue Variante mehr Leistung unter der Haube. Beide Motoren waren mit einem V6 Motor ausgestattet und der SRT-6 zusätzlich mit einem Kompressor. Der Crossfire (3.2) hatte serienmäßig ein 6-Gang-Schaltgetriebe mit optionaler 5-Gang-Automatik, während der SRT-6 ausschließlich mit 5-Gang-Automatikgetriebe angeboten wurde. Durch die Power verbrauchte der neue Sportwagen auch mehr: Knapp einen Liter pro 100 Kilometer mehr als sein Vorgänger.
Das Fahrzeug hat die Maße von 4 Metern x 1,8 Metern x 1,3 Metern. Gerade anhand dieser Zahlen wird deutlich, dass das Auto ein sportlich geschnittener 2-Sitzer ist. Ebenso besitzt es ein Leergewicht von nur knapp 1.296 - 1.590 Kilogramm und wiegt für seine Verhältnisse wenig. Der Kofferraum kommt mit der Coupé-Version auf 215 Liter Volumen und als Roadster 190 Liter Volumen.
2004 wurde versucht den Absatz mit dem Sondermodell der Black Line anzukurbeln. Dieses Modell war für den Roadster und Coupé als günstigere Variante erhältlich. Angeboten wurde sie nur mit Schaltgetriebe und auch am Rest wurde gespart. So hatte das Sondermodell weder beheizbare Außenspiegel, Getränkehalter in der Mittelkonsole, HomeLink Garagenöffner, noch Fußmatten. Es hatte auch keine Ledersportsitze, sondern nur einfache Stoffsitze. Neben der Black Line wurde 2004 auch die Silver Line eingeführt, die auch als Automatik erhältlich war. Die Silver Line wurde mit einem Carbonpaket für die Verkleidungen angeboten und ein DVD-Navigationssystem sowie MP3-Player.
Während der Produktionszeit wurde der Chrysler für rund 33.890 - 50.500 Euro angeboten. Aktuell gibt es natürlich keine Neuwagen mehr, da die Produktion 2007 eingestellt wurde. Als Gebrauchtwagen ist er 2025 zwischen 6.200 und 11.500 Euro erhältlich, wobei aktuell 125 Fahrzeuge bei mobile.de verfügbar sind. Bei Fahrzeugen unter 100.000 Kilometern bewegen sich die Preise meist im oberen Bereich dieser Spanne, während Fahrzeuge mit höherer Laufleistung günstiger zu haben sind. Der geschätzte monatliche Wertverlust beträgt etwa 56 Euro, was einer jährlichen Abschreibung von rund 677 Euro entspricht.
Der Chrysler Crossfire befindet sich in der CO₂-Effizienzklasse Euro 4 und wird mit 216 Euro Kfz-Steuer pro Jahr berechnet (Stand 2025).
Der Crossfire basierte wie bereits erwähnt auf dem Modell des SLK 170 von Mercedes. Dementsprechend ähneln sich die Karosserien beider Fahrzeuge. Der größte Unterschied in der Karosserie ist am Dach der beiden Autos zu finden. Das gibt es bei dem Coupé als festes Stahldach und bei dem Roadster als Stoffdach. Serienmäßig wurde der Crossfire mit dem "klassischen" Mercedes-Benz grau angeboten, allerdings wurden den Farbwünschen wenig Grenzen gesetzt. Dementsprechend gab es die Optionen auf ein knalliges Rot, Blau oder sogar ein Gelb.
Im Jahr 2005 wurden insgesamt zwei Innenraumpakete angeboten. So konnten Käufer neben der serienmäßig silbernen Mittelkonsole jetzt auch eine mattgraue bestellen. Dabei sollte zu den silbernen Bedienelementen ein Kontrast gebildet werden und es dem Innenraum eine gewisse Sportlichkeit verleihen. Ebenso gehörte zu dem Paket ein Lederbezug für den Schaltknauf und die Mittelarmlehne.
Aber auch sonst hatte die Serienausstattung bereits alle Wünsche erfüllt. Es gab sogar einen ausklappbaren Getränkehalter in der Mittelkonsole, Sitzheizung und ein Infinity-Soundsystem mit 240-Watt-Verstärker und zwei Subwoofern. Klimaanlage, Zentralverriegelung, Radio und elektrische Fensterheber gehörten ebenfalls zu der Serienausstattung. Das Navigationssystem war das einzige, was gegen einen Aufpreis von 1.590 Euro nicht in der Serienausstattung enthalten war.
Der Chrysler Crossfire war mit einer sehr guten Serienausstattung erhältlich. Diese enthielt das ABS-System, einen Bremsassistenten, Antriebsschlupfregelung, Fahrdynamikregelung sowie Nebelscheinwerfer. In Amerika wurde der Chrysler von der NHTSA (National Highway Traffic Safety Administration) auf seine Sicherheit getestet und überzeugte dort in allen Kategorien mit einem fünf Sterne Rating. Nur in der Kategorie der Beifahrersicherheit wurde ein Stern weniger vergeben.
Beim Kauf eines gebrauchten Crossfire sollten verschiedene bekannte Schwachstellen beachtet werden. Zu den häufigsten Problemen gehören Rost am Türfalz, defekte CD-Laufwerke des Infinity-Radios und Spurrillenempfindlichkeit. Bei höheren Laufleistungen können Lenkgetriebe-Defekte, verschlissene Spurstangengelenke und gebrochene Fahrwerksfedern auftreten.
Die Ventildeckeldichtungen neigen gelegentlich zum Schwitzen, was oft mit Ölgeruch im Innenraum einhergeht. Weitere typische Probleme sind spröde Hardyscheiben im Antriebsstrang und altersschwache Starterbatterien. Bei Roadster-Modellen sollten Scheuerstellen am Verdeck kontrolliert werden.
Da der Crossfire etwa 40% der Teile mit Mercedes-Benz SLK teilt, sind viele Verschleißteile preiswert und gut verfügbar. Schwieriger zu beschaffen sind speziellere Teile wie Schalldämpfer und Wasserkühler.
Als direkte Konkurrenten stehen der Alfa GTA Coupé, Audi TT 3.2 quattro und Nissan 350Z zur Verfügung.
Der Alfa GTA Coupé hat vielleicht die gleichen Maße wie der Chrysler, dennoch hat er mit 115 bis 240 PS nicht ganz die Leistung wie der Crossfire. Gebraucht ist dieser aber auch schon für kleines Geld erhältlich und kann für knapp 1.000 Euro erworben werden.
Den Audi TT 3.2 quattro haben die meisten wahrscheinlich schon mal auf der Straße gesehen. Der Audi und der Chrysler im direkten Vergleich unterscheiden sich bei gleicher Leistung nur in der Karosserie und dem Preis. Der Audi kostet im Schnitt 5.000 bis 10.000 Euro mehr und bietet weniger Komfort im Innenraum als der Chrysler.
Genau wie der Audi bietet der Nissan 350Z weniger Komfort im Innenraum bei höherem Preis. Leistungsmäßig bewegt sich der Nissan aber schon eher in der Liga des Crossfire und wird je nach Modell mit 280 PS bis 313 PS angeboten.