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Chrysler Stratus

Chrysler Stratus - Karosserieform

Chrysler Stratus - Außenfarbe

In Europa kommt ein Dodge als Chrysler Stratus in den Handel

Dadurch dass unter dem Dach der großen US-Autokonzerne viele Marken versammelt sind, die längst nicht alle auf dem Weltmarkt angeboten werden, kommt es mitunter zu Merkwürdigkeiten in der Modellpolitik. So ein Beispiel ist der Chrysler Stratus, den Chrysler von 1995 bis 2006 als viertürige Limousine und im Zeitraum von 2000 bis 2005 als zweitüriges Coupé in Europa unter dem Label seiner Kernmarke anbot. Nur wer sich in der US-Autowelt auskannte, konnte sich darüber wundern, dass hier ein Chrysler vorfuhr, der die typische wuchtige Kühlerfront mit den mächtigen Lufteinlässen hatte, die das Markenzeichen der Chrysler-Marke Dodge sind. Anderswo auf der Welt kauften Kunden das Modell tatsächlich als Dodge Stratus. Der Grund für den uneinheitlichen Auftritt: In Europa war die Marke Dodge bis zur Neuausrichtung der Konzernpräsenz im Jahr 2006 nicht vertreten.

Zwei Motorisierungen des Chrysler Stratus für den europäischen Markt

Während die 1995 vorgestellte erste Generation des Dodge Stratus in den USA in drei Motorversionen von 2,0 und 2,4 sowie mit einem V6-Triebwerk mit 2,5 Litern Hubraum angeboten wurde, konzentrierten die Amerikaner sich in Europa beim Chrysler Stratus auf nur zwei Motorisierungen. Zu den Händlern kamen das Einstiegsmodell mit 99 kW (134 PS) und das Topmodell Stratus ES mit dem großen V6-Aggregat, das über 123 kW (166 PS) verfügte und vom Chrysler-Partner Mitsubishi zugeliefert wurde. Das Stratus-Spitzenmodell wurde serienmäßig mit einer Viergangautomatik gefertigt; mit der geringeren Motorleistung gab es den Chrysler Stratus wahlweise mit einer Automatik oder mit einem Fünfgang-Schaltgetriebe.

Im Baujahr 2000 kommt die zweite Generation des Chrysler Stratus heraus

Angeschrägte breite Scheinwerfer, eine weit heruntergezogene Frontschürze mit großen Lufteinlässen und mit einer Länge von nunmehr 4,85 Metern um zwölf Zentimeter gewachsen, so erschien im Baujahr 2000 die zweite Generation des Stratus in den europäischen Chrysler-Niederlassungen. Neben der neuen Karosserie stattete der Hersteller sein Modell auch mit neuen, leistungsstärkeren Motoren aus. Die Einstiegsversion verfügte nun über ein Triebwerk mit 112 kW (152 PS) und 2,4 Liter Hubraum; der V6-Motor mit 2,7 Litern Hubraum wartete mit 149 kW (203 PS) auf. Neu ins Programm kam ab dem Baujahr 2000 eine Coupé-Version des Stratus.

Der Chrysler Stratus als Coupé

Die Besonderheit des zweitürigen Modells: Anders als die Limousine, deren Bauplattform aus dem Hause Chrysler stammte, baute das Coupé auf einer Fahrzeugplattform des Partners Mitsubishi auf, der sein Coupé Eclipse bei Chrysler in den USA zusammenbauen ließ. Die Japaner lieferten zum Stratus Coupé auch gleich die Antriebe: einen 2,4 Liter Motor mit 110 kW (149 PS) sowie ein Triebwerk mit 3,0 Litern Hubraum und 149 kW (203 PS). Im Baujahr 2004 erhielt der Stratus in beiden angebotenen Karosserieformen ein Facelift, das mit einem wabenförmigen Kühlergitter in erster Linie die Frontoptik von Limousine und Coupé leicht veränderte. Nach Einstellung der Produktion im Jahr 2006 verkaufte Chrysler die Lizenzrechte am Chrysler/Dodge Stratus an den russischen Automobilhersteller GAZ, der ein ganz ähnliches Modell unter dem Markennamen Siber in Russland auf den Markt brachte.

Fahrzeugbewertungen zu Chrysler Stratus

5 Bewertungen

4,4

Technische Daten Chrysler Stratus

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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