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Chrysler Crossfire Roadster

Zuverlässiger Deutsch-Amerikaner - der Chrysler Crossfire Roadster

Anfang des Jahres 2004, ein Jahr nach der Einführung des Chrysler Crossfire Coupé, ging auch die Cabrio-Version des Deutsch-Amerikaners an den Start. Der zweisitzige Roadster wurde, ebenso wie sein geschlossener Bruder, beim Karosseriebauer Karman in Osnabrück gefertigt. Auftraggeber war die DaimlerChrysler AG, die 1998 durch den Zusammenschluss der beiden Firmen entstanden war und bis ins Jahr 2007 existierte. Viele Chrysler-Modelle aus dieser Zeit teilen sich Plattformen und Bauteile mit Fahrzeugen von Mercedes. Auch der Crossfire steht in enger Verwandtschaft zu einem anderen Produkt aus dem Hause Daimler Benz, er ist der amerikanische Bruder des SLK.

Kurz, knackig, schnell

Unter der Haube des gut 4 Meter langen Roadsters kommt in der Basisversion ein 3.2 Liter Sechszylinder zum Einsatz, dessen 218 PS den Sportler in 6,9 Sekunden von 0 auf 100 km/h beschleunigen. Erst bei 250 km/h wird dem Vortrieb Einhalt geboten. Noch etwas stürmischer tritt das Triebwerk an, wenn es durch einen Kompressor aufgeladen wird. Im Chrysler Crossfire 3.2 SRT-6 sorgen 335 Pferdestärken dafür, dass die Marke von 100 km/h bereits 5,3 Sekunden nach dem Start erreicht wird. Bei der Höchstgeschwindigkeit übertrifft der SRT seinen schwächeren Bruder allerdings gerade einmal um 5 km/h. Bei 255 ist auch bei diesem Kraftpaket Schluss. Dieses Aggregat ist in leicht veränderter Form auch im Mercedes SLK 32 AMG zu finden. Während der kleinere Motor wahlweise mit einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder einer 5-stufigen Automatik zu bekommen ist, besteht diese Wahlmöglichkeit beim Crossfire SRT nicht. Er ist serienmäßig mit der Automatikbox ausgerüstet.

Sondermodelle für Sparfüchse und Luxusliebhaber

Da die Verkaufszahlen jedoch hinter den Erwartungen zurückblieben, wurde Ende des Jahres 2004 ein Sondermodell aufgelegt, das auf Grund seiner reduzierten Ausstattung zu einem erheblich günstigeren Preis als die reguläre Version, die Limited genannt wird, angeboten werden konnte. Bei der Black Line getauften Ausführung mussten die Kunden unter anderem auf ein Infinity-Soundsystem, Ledersitze und andere Annehmlichkeiten verzichten, die ansonsten im Chrysler Crossfire Roadster selbstverständlich waren. Für anspruchsvollere Kunden kam zur gleichen Zeit aber ebenfalls eine besondere Version auf den Markt. In der Silver Line ist das Interieur mit sportlichen Carbon-Elementen versehen, und ein serienmäßiges Navigationssystem weist immer den richtigen Weg.

Exot mit zuverlässiger Mercedes-Technik

Mit dem Ende der Ehe von Mercedes und Chrysler kam auch das Aus für den Chrysler Crossfire. Seit Ende 2007 ist der Roadster nur noch als Gebrauchtwagen zu bekommen. Im Crossfire sind die Zuverlässigkeit von Mercedes und das aufregende Styling eines amerikanischen Sportwagens in beeindruckender Weise vereint. Er ist deshalb die perfekte Wahl für alle, die das Besondere suchen, auf bewährte Technik aber nicht verzichten möchten. Gebrauchte Exemplare des US-Roadsters sind nach nur vierjähriger Bauzeit mit geringen Stückzahlen auf dem Markt zwar nicht so häufig zu finden wie ein Mercedes SLK, aber deshalb noch lange keine schlechte Wahl. Wer also auf das Metall-Klappdach des Schwaben verzichten kann, eine klassische Stoffkapuze für seine Roadster bevorzugt und den American Way of Life genießen möchte, der ist mit dem Amerikaner aus Osnabrück bestens bedient.