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Fiat Punto

Fiat Punto

Ein kleiner Italiener sagt Ciao!

Der Fiat Punto ist ein kleiner Italiener, der in den 1990er Jahren viele Autofahrerherzen im Sturm erobern konnte und heute leider nicht mehr produziert wird. Er hat Höhen und Tiefen erlebt und ist vor allem eines der erfolgreichsten Fiat-Modelle aller Zeiten. Zuletzt ließ er mit einem 2-Zylinder-Motor mit Turbo aufhorchen. Danach ist er vom Neuwagenmarkt verschwunden und sagte vorerst „Ciao!“. Ob es noch einmal ein Comeback geben wird? Weiterlesen

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In seiner letzten Version war der Fiat Punto als Neuwagen ab EUR 12.790,00 zu haben. Für die teuerste Variante mit dem 95 PS Multijet Dieselmotor wurden EUR 16.090,00 fällig. Bei einem so oft produzierten Auto ist das Angebot an Gebrauchtwagen naturgemäß groß. Hier gibt es noch die Chance (mehr oder weniger) neue Fiat Punto zu bekommen. Ganz junge Gebrauchte sind hier bereits um rund EUR 10.000,00 erhältlich. Bei älteren Modellen gibt es noch wesentlich niedrigere Preise, ja ein paar echte Schnäppchen können dabei sein. Doch gerade bei gebrauchten Fiat Modellen sollte man ganz genau hinsehen. Leider machen auch vor Fiat Punto Modellen die gefürchteten Wehwehchen der Italiener nicht Halt und so den vermeintlichen Wunschwagen zu einem regelmäßigen Werkstattbesucher.

Die Kontrahenten des Fiat Punto

Kleine Autos, große Konkurrenz – so kann man das Treiben im Kleinwagensektor am besten beschreiben. Aus vielen Richtungen kommen immer wieder neue Konkurrenten oder neue Generationen dazu. Aus Deutschland sind das der VW Polo und der Opel Corsa. Beide sind schon seit vielen Jahren sehr erfolgreich in diesem Markt. Gewissermaßen verwandt mit dem Polo ist der Skoda Fabia. Um noch kurz in Europa zu bleiben, möchten wir die beiden französischen Starter, den Renault Clio und den Citroen C3 natürlich nicht unerwähnt lassen. Aus Asien machen vor allem der Hyundai i20, der Honda Jazz, der Mitsubishi Colt und der Mazda2 dem Fiat Punto Konkurrenz.

Alles begann 1993 in Turin

Für den Fiat Punto begann alles mit seiner Vorstellung im Mai 1993 in Turin. Ab November konnte er gekauft werden. Vor allem durch das Cabriolet, das ab April 1994 angeboten wurde, legte der kleine Italiener einen sensationellen Start hin. Das brachte ihm den Titel „Auto des Jahres 1995“ und als wäre das nicht genug, wurde er 1996 zum meistverkauften Auto Europas. Angetrieben wurde der erste Fiat Punto durch Reihenvierzylinder-Motoren. Wahlweise als Benziner mit 1,1 bis 1,6 Liter Hubraum oder als 1,7 Liter Dieselmotor. Der stärkste Motor befand sich im Punto GT. Als einziger Motor mit einem Turbolader brachte es der 1,4 Liter Motor auf 131 PS. Beim Cabrio gab es zwei 1,2 Liter Ottomotoren mit 59, 60 oder 86 PS und einen 1,6 Liter Benziner mit 88 PS. Von einer heutigen Servolenkung war man mit der Zahnstangenlenkung übrigens noch weit entfernt.

In Sachen Ausstattung gab es grundsätzlich fünf verschiedene Pakete. Ergänzt wurde das Angebot durch vereinzelte Sonderpakete, wie die Variante „HSD“ mit besonders umfangreichen Sicherheitsfeatures. Weitere Pakete zeichneten sich vor allem durch andere Getriebe, die gewählt werden konnten, aus. So hatte der Punto Selecta ein stufenloses Automatikgetriebe. Für die Schräghecklimousine der ersten Generation war im August 1999 Schluss. Im Juni 2000 folgte ihr das Cabriolet.

Ein neuer Punto zum 100. Geburtstag

Pünktlich zum 100. Geburtstag brachte Fiat im September 1999 die zweite Generation des Fiat Punto auf den Markt. Naturgemäß brachte der neue Fiat Punto viele Neuerungen mit sich. Das beliebte Cabriolet hatte es allerdings nicht von der ersten in die zweite Generation geschafft. Erstmals gab es im Fiat Punto eine elektrisch unterstützte Lenkung. Sie hatte einen speziellen City-Modus, bei dem im Bereich unter 50 km/h die Lenkung unterstützt wird. Vor allem beim Einparken war das eine wertvolle Unterstützung.

Grund zum Feiern hatte Fiat gut vier Jahre nach dem 100-jährigen Jubiläum, als im März 2003 die verkauften Fiat Punto die 5 Millionen-Marke geknackt haben. Zwei Jahre später waren es schon sechs Millionen. Ausgestattet wurde der Fiat Punto in sieben verschiedenen Paketen. Zusätzlich gab es einen rennfertigen Punto als Fiat Punto Rallye. Bei den Motoren standen im Laufe der Jahre ein 1,2 Liter Benziner mit 60 oder 80 PS und ein 1,4 Liter Motor mit 95 PS zu Auswahl. Für die höchste Ausstattungsstufe namens Abarth gab es einen eigenen 1,8 Liter Benziner mit 131 PS. Bei den Dieselmotoren wurde eine Variante mit 1,3 Litern und eine mit 1,9 Litern Hubraum angeboten.

Die bisher letzte Punto Generation von 2005 bis 2018

Als Grande Punto ging die dritte Generation des Fiat Punto im Jahr 2005 an den Start. Zunächst als Dreitürer und zwei Monate später als Fünftürer. Das „Grande“ im neuen Namen bezieht sich auf 20 cm mehr Länge und 2 cm mehr Breite gegenüber der zweiten Generation. Erstmals erreichte ein Fiat Punto die vollen fünf Sterne im NCAP-Crashtest. In den ersten drei Monaten von 2006 wurde er zum meistverkauften Auto in Westeuropa. Mit dieser Generation kamen viele moderne Ausstattungshighlights dazu, wie eine 2-Zonen-Klimaanlage oder eine Freisprecheinrichtung, die gemeinsam mit Microsoft entwickelt wurde.

Ab 2009 wurde aus dem Grande Punto der Fiat Punto Evo. Neu waren neben einigen äußerlichen Änderungen vor allem die MultiAir Motoren. Ebenfalls neu waren serienmäßige sieben Airbags und ESP mit Berganfahrhilfe. Bei den Turbodiesel-Motoren und einigen Benzinern gab es erstmals eine Start-Stopp-Automatik. In Deutschland konnte man zwischen vier Ausstattungspaketen wählen.

Im Jahr 2012 wurde das „Evo“ wieder entfernt und es kam die aktuellste Form des Fiat Punto auf den Markt. Viel mehr als ein paar optische Änderungen, einer neuen Motorenauswahl und einer Reduzierung der Ausstattungsvarianten geschah allerdings nicht. Nachdem im Sommer 2017 die möglichen Varianten noch einmal gekürzt wurden, war im August 2018 endgültig Schluss. Die Produktion des Fiat Punto wurde eingestellt. Ein Nachfolgemodell ist derzeit nicht in Sicht. Ein letztes unrühmliches Kapitel brachte der NCAP-Crashtest im Dezember 2017 mit 0 von 5 Sternen. Die Sicherheitssysteme hatten sich seit dem Grande Punto nicht sonderlich weiterentwickelt. Sie waren nicht schlecht, aber nicht mehr zeitgemäß.

Welche Motoren stehen zur Verfügung?

In seiner letzten Version hatte der Fiat Punto fünf Motoren zur Auswahl.

  • 1,2 8V Benziner mit 69 PS
  • 1,4 8V Benziner mit S&S mit 77 PS
  • 0,9 8V Benziner mit TwinAir Turbo und 105 PS
  • 1,3 16V Diesel Multijet mit S&S mit 95 PS
  • 1,4 8V mit Erdgas und 70 PS
Basismotor war der 1,2 Liter Benziner ohne Start-Stopp-Automatik. Besonders war vor allem der 0,9 Liter Benzinmotor mit nur zwei Zylindern, dafür mit Turbo. Diesen Motor und die Version mit 1,4 Litern Hubraum hatten die Start-Stopp-Automatik genauso an Board, wie der Dieselmotor. Als letzte Option stand der 1,4 Liter Motor in einer Erdgasversion mit 70 PS zur Auswahl.

Die inneren Werte des (vorerst) letzten Fiat Punto

In seinen letzten Monaten wurden die Ausstattungspakete des Fiat Punto auf eine Variante zusammengefasst, die mit verschiedenen Paketen aufgewertet werden konnte. Zur Serienausstattung gehörten dabei unter anderem:

  • Manuelle Klimaanlage
  • Autoradio mit MP3-CD-Player
  • Multifunktionslenkrad
  • ABS, BAS und ESC
  • Berganfahrhilfe
  • Vier Airbags
  • Zentralverriegelung
  • Elektrische Fensterheber vorne
  • Elektrisch verstellbare Außenspiegel
  • Tagfahrlicht
Zu den Zusatzpaketen zählten das Komfort Paket mit Parksensoren hinten, Regensensor, Tempomat und Mittelarmlehne, sowie das Tech Paket mit AUX bzw. USB Anschlüssen, Zwei-Zonen-Klimaautomatik und Nebelscheinwerfer. Das Tech Paket Plus brachte noch den 5 Zoll LCD Touchscreen mit Navigationssystem. Optisch aufwerten konnte man seinen Fiat Punto mit den beiden Stylepaketen und bekam dafür getönte Fenster hinten, Außenspiegel und Türgriffe in Wagenfarbe, Lederschaltknauf und -lenkrad, abgedunkelte Frontscheinwerfer, sowie Leichtmetallfelgen mit 15 oder 16 Zoll. Den letzten Feinschliff verpasst dem Fiat Punto das Flex Paket mit höhenverstellbarem Fahrersitz, asymmetrisch umklappbarer Rückbank und einer dritten Kopfstütze hinten.

Wer sollte im Fiat Punto Platz nehmen?

Der Fiat Punto passt wunderbar für alle, die weder ein großes Schlachtschiff, noch einen Luxusboliden benötigen. Er ist ein treuer, kleiner Begleiter im Alltag und unterwegs zu einem kurzen Urlaub. Vielleicht sogar in seiner Heimat Italien. Die neueren Modelle haben in Sachen Ausstattung alle relevanten, modernen Systeme zur Auswahl. Und wer ein kleines Budget und ein geschultes Auge für Gebrauchtwagen hat, kann beim Fiat Punto bestimmt ein passendes Gebrauchtwagen-Schnäppchen machen.

Fahrzeugbewertungen zu Fiat Punto

139 Bewertungen

4,0

Technische Daten Fiat Punto

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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