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Peugeot 304 Cabrio

Die untere Mittelklasse von Peugeot - ein Erfolgsfaktor

Schon lange ist der Peugeot 304 aus dem Sortiment des französischen Herstellers verschwunden, das Peugeot 304 Cabrio war eine Variante dieses Modells. Man kann dieses Cabrio jedoch noch als Gebrauchtwagen kaufen, allerdings sollte man berücksichtigen, dass es längst nicht die Ausstattung und Sicherheit bietet, wie sie bei den heutigen Modellen von Peugeot vorhanden sind. Der Peugeot 304 ist nur eines der vielen Kapitel in der langen Geschichte des französischen Automobilherstellers. Nicht immer baute Peugeot Autos, sondern nach der Gründung im Jahre 1810 wurden Waren aus Stahlblech gefertigt. Uhrenfedern, Korsettbänder, Wälzeisen und Sägeblätter gehörten dazu. Die Sägeblätter erinnerten an Löwenzähne, was später dazu führte, dass Peugeot den Löwen als Symbol wählte. Die Produktpalette wurde, bevor mit der Fahrzeugherstellung begonnen wurde, um Kaffeemühlen, Bügeleisen und Rasierklingen erweitert. Erst mit dem vierten Quartal des 19. Jahrhunderts wurden Fahrzeuge in das Sortiment aufgenommen, die Fahrzeugproduktion wurde zum wichtigsten Sektor des Unternehmens. Zusätzlich produziert Peugeot Motorräder und Fahrräder.

Der Peugeot 404, ein Mittelklassewagen, erwies sich als äußerst erfolgreich, er wurde als Taxi genutzt und verkaufte sich auch außerhalb Frankreichs außerordentlich gut. Die Produktion dieses Fahrzeugs begann Anfang der 1960er Jahre. Es gab in dieser Zeit keine Fahrzeuge der unteren Mittelklasse. Das war eine Marktlücke, denn viele Autokäufer wollten den damals noch recht hohen Preis für den 404 nicht zahlen, die Nachfrage nach der unteren Mittelklasse war groß. Das veranlasste Peugeot dazu, ein Fahrzeug der unteren Mittelklasse zu entwickeln, zu dem später auch das Peugeot 304 Cabrio gehören sollte. Im Oktober 1969 wurde der Peugeot 304 als Limousine auf dem Pariser Automobilsalon vorgestellt. Das Design für die Karosserie dieser Limousine lieferte die Firma Pininfarina aus dem italienischen Turin. Besonders verlässlich war bei der Limousine der Leichtmetallmotor, doch war der Peugeot 304 vor Kritik nicht gefeit. Kritisiert wurden die Schaltung, bei der es vor allem beim Herunterschalten vom dritten in den zweiten Gang zu Problemen kam, sowie die rostanfällige Karosserie. Ansonsten bot die Limousine jedoch eine ansprechende und elegante Optik. Auffällig waren die lange Motorhaube und das etwas flachere Stufenheck. Die eckige Front wurde im Volksmund als Löwenmäulchen bezeichnet. Aus technischer Sicht handelte es sich beim Peugeot 304 und beim Peugeot 304 Cabrio um eine Weiterentwicklung des Peugeot 204, nicht jedoch um ein Nachfolgemodell. Optisch unterschied sich die Limousine durch das längere Heck und die eckigere Front vom 204.

Das Peugeot 304 Cabrio wird eingeführt

Nachdem der Peugeot 304 als Limousine auf den Markt kam, wurde die Produktpalette erweitert, im Jahre 1972 kam der Peugeot 304 S heraus. Er hat gegenüber dem Vorgänger ein Facelift mit Rundinstrumenten, Rückfahrscheinwerfern, Kopfstützen und Sicherheitsgurten erhalten. Er war fast baugleich mit der Limousine, doch wies er eine höhere Sicherheit auf. Der Peugeot 304 verschwand schließlich im Jahre 1980 vom Markt, auch das Peugeot 304 Cabrio wurde nicht mehr hergestellt. Bereits 1977 wurde der Nachfolger, der Peugeot 305, herausgebracht. Von der Einführung 1969 bis zum Produktionsende im Herbst 1980 wurde der Peugeot 304 mehr als eine Million Mal gebaut. Neben der Stufenhecklimousine waren auch ein Kombicoupé, ein fünftüriger Kombi und das Cabrio erhältlich. Der Produktionszeitraum des Peugeot 304 Cabrio erstreckte sich von März 1970 bis April 1975. Bis auf das zu öffnende Dach und die zwei Türen ähnelte das Peugeot 304 Cabrio der Limousine stark.