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Elektro-Transporter 2022: Saubere Stadtautos für Firma & Familie

Kastenwagen, Pritsche, Kipper und Kleinbus: Elektro-Transporter sind als Nutzfahrzeug oder Familienauto breit aufgestellt. Das sind die Varianten, Reichweiten und Kosten der besten Elektro-Transporter 2022.

Welche Typen von Elektro-Transportern gibt es und wie viel Laderaumvolumen haben die Modelle?

Elektro-Nutzfahrzeuge gibt es als Kastenwagen, Kombi, Hochdachkombi, Pritschenwagen und Fahrgestell. Typische Aufbauten dafür sind Koffer, Pritsche-Plane, Kipper oder Kühlcontainer. Elektro-Kastenwagen haben meist zwischen 6 und 11 m³ Laderaumvolumen, während ein Kofferaufbau bis 13,5 m³ bieten kann. Eingeteilt werden die Typen nach Gewicht in Leicht-Transporter der Nutzfahrzeugklasse L6e/L7e sowie in die Klassen N1 (bis 3,5 Tonnen) und N2 (3,5 bis 12 Tonnen). Einen günstigen Einstieg bieten Elektro-Hochdachkombis, die bis ca. 4,6 m³ Laderaumvolumen haben können. E-Transporter Typen

Elektro-Kastenwagen für Lieferdienst, Service & Handwerk

Elektrische Kleintransporter mit geschlossenen Aufbauten als Kastenwagen bringen für alle Branchen das passende Profil mit, die Fahrzeuge im Lieferdienst einsetzen oder den Raum für individuelle Brancheneinrichtungen nutzen wollen. Denn diese Elektro-Lieferwagen zeigen sich in der Nutzung sehr flexibel:

  • Im Frischedienst können Elektro-Kastenwagen mit Kühlung oder mit einem Kühlcontainer als Sonderaufbau ausgestattet werden.
  • Im Servicedienst oder als Handwerkerauto kann der E-Transporter Kastenwagen individuelle Einbauten erhalten und so eine geräumigere Alternative zum Hochdachkombi sein.
  • Elektrische Kastenwagen und Hochdachkombis gibt es in unterschiedlichen Längen von ca. 4,60 Meter bis 6,10 Meter sowie in Varianten mit Hochdach.
  • Elektrische Lieferwagen mit Kastenkarosserie sind in der Regel als 2- oder 3-Sitzer erhältlich. Mit Doppelkabine auch als 5- oder 6-Sitzer.

 Elektro-Kastenwagen eignen sich für den Einsatz im Lieferdienst oder für individuelle Brancheneinrichtungen. Elektro-Kastenwagen eignen sich für den Einsatz im Lieferdienst oder für individuelle Brancheneinrichtungen.

Welche E-Kastenwagen gibt es?

Crafter, Sprinter, Expert oder Ducato, inzwischen gibt es in den meisten traditionellen Kleintransporter-Baureihen auch Elektroauto-Kastenwagen. Bekannte Modelle sind:

  • VW e-Crafter & MAN E-TGE
  • Mercedes eSprinter & Mercedes eVito
  • Fiat e-Ducato
  • Die Schwestermodelle Citroen e-Jumpy, Peugeot e-Expert und Toyota ProAce Electric
  • Renault Kangoo Z.E. & Renault Master E-Tech
  • Piaggio Porter

Elektrotransporter als Pritschenwagen

Elektro-Pritschenwagen sind als Kleintransporter mit offener Ladefläche für die gewerbliche Nutzung etwa im Bauhandwerk oder im Garten- und Landschaftsbau eingerichtet. Diese Varianten gibt es:

  • Modelle mit kurzer Pritsche oder lange Pritsche bis ca. 3,25 Meter.
  • Fahrzeuge mit Einzelkabine oder Doppelkabine.
  • Pritschen mit unterschiedlich hohen Ladewänden und mit Planen-Aufbau.
  • Leichttransporter mit offener Ladefläche etwa der Marken Piaggio oder Ari Motors.

 Elektro-Kleintransporter gibt es auch mit branchenspezifischen Aufbauten und verschiedenen Aufbauvarianten. Elektro-Kleintransporter gibt es auch mit branchenspezifischen Aufbauten und verschiedenen Aufbauvarianten.

E-Transporter mit Sonderaufbauten

Einige Hersteller liefern ihre Elektro-Kleintransporter als Fahrgestell und ermöglichen so branchenspezifische Aufbauten. Diese Aufbauvarianten sind für elektrische Transporter zu haben:

  • Kipper etwa für den Baustelleneinsatz.
  • Hebebühne für den Montageeinsatz.
  • Koffer für den Transport sperriger Ladung etwa für Umzugsunternehmen.
  • Kühlcontainer für den Frischetransport.

Familienautos & Vans: Welche Elektro-Kleinbusse gibt es?

Opel Zafira e-Life, Peugeot E-Traveller, Citroen e-Space Tourer, Toyota Proace City Electric, VW Apt T6.1 oder die Mercedes-Benz eVito Tourer und Mercedes-Benz EQV, mit diesen Modellen bieten die großen Hersteller elektrische Kleinbusse als eigene Baureihen oder auf Basis ihrer Transporter-Nutzfahrzeuge an. Das ist praktisch für Familien, die den Elektro-Van flexibel als 5- bis 8-Sitzer einrichten und viel Laderaum nutzen wollen. Aber auch als Shuttle für den professionellen Personentransport werden die Elektro-Kleinbusse attraktiv, da viele Modelle auch als 9-Sitzer bestellt werden können.

Wie viel Reichweite haben Elektro-Transporter?

80 bis 260 Kilometer sind für die kleinen Leichttransporter typisch. Zwischen 64 und 330 Kilometer elektrische Reichweite schaffen Elektro-Nutzfahrzeuge der Klassen N1/N2, Kleinbusse und Hochdachkombis je nach Baujahr und Ausstattung. Diese Elektro-Transporter haben die größte Reichweite nach WLTP.

  • Renault Kango Rapid E-Tech: bis 300 km
  • Mercedes eVito: bis 314 km
  • Toyota Proace Electric: bis 330 km
  • Peugeot e-Expert & Citroen e-Jumpy: bis 330 km
  • Opel Vivaro-e & Fiat e-Ducato: bis 330 km

Welche Hersteller bieten E-Transporter an?

Nissan, Mercedes-Benz, VW mit MAN oder Stellantis mit den Marken Peugeot, Citroen, Fiat und Opel, fast alle Volumenhersteller bieten inzwischen Elektroautos auf Transporter-Basis als Nutzfahrzeug und Kleinbus an. Es gibt außerdem einige Newcomer sowie auf kleine bis 45 km/h fahrende E-Transporter spezialisierte Anbieter. Diese Hersteller haben E-Transporter im Programm:

  • Abt: Elektrotransporter auf Basis von VW T6 und VW Caddy.
  • Ari Motors: Elektromodelle als Lastendreiräder, Mini-Transporter und Kleintransporter.
  • Alke: Elektrische Mini-Transporter mit unterschiedlichen Aufbauten mit Doppel- oder Einzelkabine.
  • Daimler: E-Transporter und E-Kleinbusse auf Basis von Sprinter, Vito und Citan sowie der Elektrovan EQV.
  • Evum: Elektrische Mini-Transporter mit Allradantrieb und flexibler Nutzung bei Aufbauten und Anbaugeräten.
  • Goupil: Elektrische Nutzfahrzeuge als Transporter mit verschiedenen Aufbauten.
  • Maxus: Elektrotransporter in Gewichtsklassen bis 4,0 Tonnen und bis 1,35 Tonnen Nutzlast.
  • Piaggio: Elektrische Mini-Transporter Piaggio Porter mit unterschiedlichen Aufbauten.
  • Renault: E-Kleinbusse, E-Kleintransporter und Hochdachkombis als Elektroautos auf Basis von Renault Kangoo und Renault Master.
  • Stellantis: Elektrisch angetriebene Kleintransporter, Kleinbusse und Hochdachkombis der Marken Fiat (e-Ducato), Opel (Vivaro-e, Zafira-e, Movano-e, Combo-e), Peugeot (e-Partner, e-Expert, e-Boxer, e-Traveller), Citroen (e-Berlingo, e-Jumpy, e-Jumper).
  • Toyota: Elektro-Vans und Kleintransporter auf Basis des Toyota Proace.
  • Tropos: Leichttransporter Able.
  • Volkswagen: E-Transporter und Elektro-Kleinbusse auf Basis von VW Caddy, VW T6.1 und VW Crafter sowie als MAN TGE auf Crafter-Basis.
  •  Hersteller wie Mercedes-Benz bieten inzwischen Elektroautos auf Transporter-Basis als Nutzfahrzeug und Kleinbus an. Hersteller wie Mercedes-Benz bieten inzwischen Elektroautos auf Transporter-Basis als Nutzfahrzeug und Kleinbus an.

Was kostet ein Elektrotransporter?

Ab rund 7.000 Euro starten Dreirad-Lastenträger, zwischen 11.000 und 27.000 Euro kosten kleine Leichttransporter und ab gut 24.000 Euro ist ein elektrischer Hochdachkombi zu haben. Kleintransporter ermöglichen einen Einstieg zwischen 30.000 und 60.000 Euro, während die Preise für E-Kleinbusse und Elektrovans bei ca. 50.000 Euro beginnen.

Welche Förderungen gibt es beim Kauf von Elektrotransportern?

Staat und Hersteller fördern den Kauf von Elektroautos mit Umweltprämien und das gilt auch für batterie-elektrisch angetriebene Nutzfahrzeuge oder Kleinbusse. Allerdings nur für Modelle bis 65.000 Euro Nettolistenpreis. Die staatliche Förderung gibt es beim Neuwagenkauf oder Leasing sowie beim Kauf eines noch nicht geförderten Gebrauchtwagens. Zuständig für Antragstellung und Auszahlung der staatlichen Prämie ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Darüber hinaus gibt es in einigen Bundesländern eigene Fördergelder bei der Anschaffung eines Elektroautos. Damit können private oder gewerbliche Autokäufer rechnen: Die Prämien im Überblick

  • Erhöhte staatliche Innovationsprämie (voraussichtlich bis 2025): 6.000 Euro beim Kauf oder Leasing eines E-Autos unter 40.000 Euro und 5000 Euro für Modelle bis 65.000 Euro. Die Höhe der normalen Fördersätze liegt bei 3.000/2.500 Euro. Beim Leasing werden die Prämien je nach Mietdauer gestaffelt und erreichen bei über 23 Monaten Laufzeit die volle Förderhöhe.
  • Voraussetzung ist generell, dass der E-Transporter nach dem 3. Juni 2020 erstmals zugelassen wurde und mindestens 6 Monate auf den Halter angemeldet ist. Die Förderung ist für Neuwagen oder Gebrauchtwagen möglich. Ein gebrauchter Elektrotransporter darf allerdings nicht zuvor schon die staatliche Umweltprämie erhalten haben und muss nach dem 4. November 2019 erstmals zugelassen worden sein. Zudem darf das Fahrzeug nicht länger als ein Jahr auf den Erstbesitzer angemeldet sein und nicht mehr als 15.000 km auf dem Zähler haben.
  • Zusätzlicher Herstelleranteil: Die Autobauer sind je nach Fahrzeugpreis mit 2.500 bis 3.000 Euro Zusatzprämie dabei. Damit erhöhen sich die Fördergelder insgesamt auf maximal 9.000 bzw. 7.500 Euro. Einige Hersteller locken darüber hinaus mit zusätzlichen Rabatten für den Kauf von Elektro-Lieferwagen.
  • Länderförderungen: Bundesländer wie Berlin, Baden-Württemberg oder Nordrhein-Westfalen haben eigene Programme zur Förderung von Elektroautos aufgelegt. So können in Berlin für Kauf oder Leasing von Elektro-Nutzfahrzeugen der Klasse N1 (Gewichtsklassen 2,3 bis 4,25 Tonnen) bis zu 8.000 Euro Landesförderung für Unternehmen möglich sein.
  • Abwrackprämien: Länder wie Berlin zahlen bis zu 1.500 Euro Abwrackprämie, wenn ein leichtes Nutzfahrzeug mit Euro-4-Einstufung durch einen E-Transporter ersetzt wird.
  • Steuer: Elektrotransporter sind bei erstmaliger Zulassung bis 31. Dezember 2025 für 10 Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Für Elektro-Nutzfahrzeuge kann darüber hinaus neben der normalen steuerlichen Abschreibung im Jahr der Anschaffung eine Sonderabschreibung von 50% der Anschaffungskosten vorgenommen werden (§ 7c EStG).

Die besten Elektro-Transporter im Vergleich

Viele E-Transporter kommen aus klassischen Baureihen wie Mercedes Sprinter, Mercedes Vito, VW Crafter, VW Transporter 6.1, Opel Vivaro oder Renault Master. Wir stellen die besten E-Versionen der Traditionstransporter im Profil vor.

Mercedes-Benz eSprinter Kastenwagen

 Mercedes-Benz eSprinter Kastenwagen kommt mit zwei Batterievarianten und viel Ladevolumen. Mercedes-Benz eSprinter Kastenwagen kommt mit zwei Batterievarianten und viel Ladevolumen.

In der dritten Generation seiner Sprinter macht Daimler seinen Kleintransporter-Klassiker für Stadtlieferanten als Elektro-Nutzfahrzeug in der Gewichtsklasse von 3,5 Tonnen interessant. Denn der knapp 6,10 Meter lange Mercedes eSprinter Kastenwagen in Standardlänge A2 mit Hochdach bietet so viel Laderaum wie die Dieselversion. Der eSprinter kommt als 2- oder 3-Sitzer und lässt sich mit 35 kWh oder 47 kWh Batteriekapazität mit der optionalen Schnelllademöglichkeit in gut 20 Minuten wieder aufladen. So sieht das Profil des Mercedes-Benz eSprinter 2022 aus:

Der 2019 eingeführte Mercedes eSprinter ist in zwei Batterievarianten zu haben und bietet mit 11 m³ das typische Kastenwagen-Ladevolumen

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Ausbauoptionen ab Werk
ab rund 64.400 Euro 120 km (mit 35 kWh Akku) und 158 km (mit 47 kWh Batterie) 11 m³ Laderaumvolumen und Nutzlast von rund 850 bis 1000 Kilogramm. AC-Wechselstrom bis 7,4 kW und optionale DC-Schnellladefunktion bis 80 kW. 80% in 20 Minuten mit 35 kWh Batterie und 37,1 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 85 kW (116 PS) für serienmäßig 80 km/h Höchstgeschwindigkeit (optional 100 oder 120 km/h) Fahrerkabine mit Zugangstür zum Laderaum, klappbares Regalsystem und Sicherungstrennwand.

Mercedes-Benz eVito Kastenwagen

 Den Mercedes-Benz eVito Kastenwagen gibt es in zwei verschiedenen Längenvarianten. Den Mercedes-Benz eVito Kastenwagen gibt es in zwei verschiedenen Längenvarianten.

Gut vier Jahre nach dem Start der dritten Vito-Generation stellt Mercedes den eVito als Elektro-Kleintransporter vor. Den eVito Kastenwagen bieten die Schwaben in der Basisversion mit 4,90 Meter Länge sowie als eVito Extralang mit 5,37 Meter Länge und 6,6 m³ Ladevolumen an. Damit wird der eVito Kastenwagen für Transporteure und Handwerker interessant, die bei über 300 Kilometer Reichweite im Alltag fast so flexibel wie mit einem herkömmlichen angetriebenen Kleintransporter sind.

Zumal Daimler die Schnellladetechnik für die 60 kWh Batterie beim elektrischen Vito serienmäßig einbaut. Mit elektronischen Bordhelfern lässt sich der als 2- oder 3-Sitzer gelieferte Mercedes eVito Kastenwagen auch auf Pkw-Komfortniveau bringen. Denn neben Vernetzungstechnik hat Mercedes etwa ein Assistenz- und Park-Paket im Programm. Darüber hinaus steht der Mercedes eVito Elektro Transporter mit Anhängerkupplung zur Verfügung und kann ab Werk mit Verankerungssystemen oder Zurrschienen im Laderaum ausgestattet werden.

Der eVito tritt 2018 als Elektro-Lieferwagen in der Gewichtsklasse bis 3,2 Tonnen an und ist in zwei Längenvarianten zu haben

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Ausbauoptionen ab Werk
ab rund 54.730 Euro 312 km (Langversion) und 310 km (Extranlang) 5,5 bis 6,6 m³ Laderaumvolumen und Nutzlast von rund 853 bis 888 Kilogramm. AC-Wechselstrom bis 11 kW und DC-Schnellladefunktion bis 50 kW oder optional bis 80 kW. 6,5 Stunden mit AC-Wechselstrom und zu 80 % in 50 Minuten an CCS-Ladesäulen mit 50 kW (bei 80 kW ca. 35 Minuten). 21,4 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 85 kW (116 PS) für serienmäßig 80 km/h Höchstgeschwindigkeit (optional 100 oder 120 km/h) Zweite Schiebetür auf der linken Seite, Heckklappe mit Fenster, Schienen- und Sicherungssysteme im Laderaum.

VW e-Crafter

 Der VW e-Crafter kann zum Beispiel als Basis für Ausbauten zum Kleinbus dienen. Der VW e-Crafter kann zum Beispiel als Basis für Ausbauten zum Kleinbus dienen.

Der als e-Crafter L3H3 angebotene VW Kleintransporter startet 2018 als Kastenwagen in der Gewichtsklasse von 3,5 Tonnen und hat die knapp sechs Meter lange und 2,60 Meter hohe Karosserie des mittellangen Crafter mit Hochdach. So können Lieferdienste oder Handwerker im 3,45 Meter langen und 1,86 Meter hohen Ladeabteil ein Stauvolumen bis knapp 11 m³ nutzen. Das entspricht zirka dem Wert der klassisch angetriebenen VW Crafter. Als Elektro-Lieferwagen bietet der Kleintransporter eine Reichweite von bis zu 173 Kilometer und kann seine 35,8 kWh Batterie in ca. 45 Minuten an CCS-Schnellladestationen zu 80 % wieder aufladen. Zur Umsetzung von Branchenaufbauten liefert VW den e-Crafter außerdem als Fahrgestell aus, sodass auf dieser Basis Elektro Transporter mit Pritsche etwa als Kipper realisiert werden können. Zudem sind Sonderaufbauten für Elektro Transporter mit Hebebühne oder für Elektro-Transporter mit Kühlung und Kofferaufbau machbar.

Der VW e-Crafter kommt 2018 als Kastenwagen ins Programm und kann Basis für Kleinbus-Ausbauten oder Sonderaufbauten sein

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Ausbauoptionen
ab rund 64.100 Euro 173 km 10,7 m³ Laderaumvolumen und Nutzlast bis 982 Kilogramm. AC-Wechselstrom bis 11 kW und DC-Schnellladefunktion bis 50 kW oder optional bis 80 kW. ca. 45 Minuten Schnellladezeit zu 80 % an CCS-Ladesäulen. 21,5 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 100 kW (136 PS) für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit Laderaum ab Werk mit Verzurrschienen, Seitenverkleidungen oder Universalboden zum Regaleinbau Fahrgestellaufbauten von VW-Partnern als Kipper und e-Crafter Minibus.

VW Abt e-Transporter 6.1

Bei der Elektrifizierung seiner Bullis arbeitet Volkswagen mit dem zuvor auf VW-Tuning spezialisierten Unternehmen Abt zusammen. Im Jahr 2019 realisierten die Partner einen Elektrotransporter auf Basis des VW T6.1, der mit hoher Nutzlast und niedriger Ladekante sowie als starkes Zugfahrzeug punktet. Der VW Abt e-Transporter 6.1 läuft in zwei Varianten als Kastenwagen mit 6,7 m³ Laderaumvolumen sowie als 6-Sitzer Kombi vom Band läuft. Der e-Bulli ist als Lieferwagen für eine Nutzlast bis fast 1,1 Tonnen ausgelegt und kann flexibel mit Regal- und Werkstatteinbauten ausgestattet werden. Darüber hinaus lässt sich der Elektro Transporter mit Anhängerkupplung für Anhängelasten bis 1,5 Tonnen nutzen. Für den Elektro-Kleinbus bietet VW im e-Transporter 6.1 unterschiedliche Sitzplatzoptionen für die Einrichtung als 7- bis 9-Sitzer an.

Der VW Abt e-Transporter 6.1 wird seit 2019 als Kastenwagen und 6-sitziger in Kooperation mit dem VW-Partner Abt gebaut

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Ausbauoptionen
ab rund 45.000 Euro 131 - 138 km 6,7 m³ Laderaumvolumen und Nutzlast von 977 Kilogramm (Kleinbus) bis 1096 Kilogramm (Kastenwagen). AC-Wechselstrom bis 7,2 kW und DC-Schnellladefunktion bis 50 kW. ca. 45 Minuten Schnellladezeit zu 80 % an CCS-Ladesäulen und 5,5 Stunden mit AC-Wechselstrom. 27 bis 28,5 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 83 kW (113 PS) für 90 km/h Höchstgeschwindigkeit (optional 120 km/h). Laderaum mit branchenspezifischen Einbauten.

Opel Vivaro-e Cargo

 Der Opel Vivaro-e Cargo ist als Kastenwagen in drei Längen und zwei Kabinenvarianten äußerst flexibel. Der Opel Vivaro-e Cargo ist als Kastenwagen in drei Längen und zwei Kabinenvarianten äußerst flexibel.

Opel lässt den Vivaro-e Cargo 2020 als flexiblen Elektrotransporter antreten, der viele Karosserievarianten und viel Reichweite bis fast 330 Kilometer mitbringt. Damit wird der Vivaro-e Cargo nicht nur für Lieferdienste attraktiv, sondern bietet als Handwerker- oder Serviceauto unterschiedliche Mitfahroptionen. Denn sowohl der fast 5,31 Meter lange Cargo L als auch die 4,96 Meter langen Cargo M und 4,60 Meter langen Cargo S sind in zwei Kabinenvarianten zu haben. So kann der Opel Vivaro-e Elektrotransporter mit Einzelkabine als 2- oder 3-Sitzer eingerichtet werden, während die Doppelkabine Platz als 5- oder 6-Sitzer bietet. Dazu legt der Hersteller den elektrischen Vivaro in zwei Ausstattungslinien Edition und Elegance sowie in zwei Batterievarianten mit 50 oder 75 kWh auf.

Der 2020 aufgelegte Opel Vivaro-e Cargo zeigt sich als Kastenwagen in drei Längen und zwei Kabinenvarianten flexibel

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Optionen
ab rund 36.900 Euro 231 bis 329 km 6,6 m³ Laderaumvolumen, Nutzlast von 912 bis 1163 Kilogramm und Anhängelast von 1.000 Kilogramm. AC-Wechselstrom bis 11 kW und DC-Schnellladefunktion bis 100 kW. ca. 32 Minuten Schnellladezeit zu 80 % an CCS-Ladesäulen und 4,45 Stunden an AC-Wechselstrom. 21,7 bis 27,3 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 100 kW (136 PS) für 130 km/h Höchstgeschwindigkeit Elektrische Schiebetüren, Nutzlasterhöhung, Flexcargo Rücksitzbank mit Durchladefunktion, Vivaro-e Kombi als 6- bis 9-Sitzer Kleinbus.

Nissan E-NV200

 Mit bis zu 7 Sitzen gibt es den Elektro-Transporter Nissan E-NV200. Mit bis zu 7 Sitzen gibt es den Elektro-Transporter Nissan E-NV200.

Nissan nutzt die E-Technik der Limousine Leaf und überträgt das Konzept mit dem E-NV200 in der Kleintransporterklasse bis 2,25 Tonnen. Mit seinen kompakten Abmessungen von 4,56 Meter Länge und 1,75 Meter Breite bringt der Nissan E-NV200 das passende Profil als städtischer Elektro-Lieferwagen mit bis zu 200 Kilometer Reichweite und bis 300 Kilometer im Stadtbetrieb mit. Wer die 40 kWh-Batterie des 2-Sitzers schneller laden will, muss den Kastenwagen allerdings in der Ausstattungsversion Comfort haben. Denn da ist der Schnellladeanschluss serienmäßig dabei. Sonst gehören Doppelflügeltüren und zwei Seitenschiebetüren zum Standard, um den 4,2 m³ großen Laderaum von allen Seiten zugänglich machen. Als Kleinbus geht der Nissan E-NV200 Evalia an den Start, der als 5-Sitzer noch 2,3 m³ Laderaumvolumen hat. Optional lässt sich der Evalia mit zweiter Rückbank ebenso als 7-Sitzer einrichten.

Der Nissan E-NV200 tritt 2013 als Elektrotransporter-Pionier an und wird als Kastenwagen sowie Kleinbus mit bis zu 7 Sitzen angeboten

Preis Reichweite kombiniert max. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Optionen
ab rund 34.100 Euro ca. 200 km (nach WLTP) Kastenwagen mit 4,2 m³ Laderaumvolumen, 682 Kilogramm Nutzlast und 450 Kilogramm maximale Anhängelast. AC-Wechselstrom bis 6,6 kW und DC-Schnellladefunktion bis 50 kW. ca. 40 bis 60 Minuten Schnellladezeit zu 80 % an CCS-Ladesäulen, 8,5 Stunden an der Wallbox, 17 Stunden an der Haushaltssteckdose. 25,9 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 80 kW (109 PS) für 123 km/h Höchstgeschwindigkeit Ausstattungen Comfort und Premium, Kleinbus Evalia als 7-Sitzer.

Renault Master E-Tech

 Ist einer der größten unter den Elektrotransportern: Der Renault Master E-Tech. Ist einer der größten unter den Elektrotransportern: Der Renault Master E-Tech.

Der Renault Master E-Tech tritt in den Gewichtsklassen der 3,1 und 3,5 Tonnen Kleintransporter an und ist als Kastenwagen in drei Varianten als L1 mit 5,07 Meter, L2 mit 5,57 Meter und L3 mit 6,22 Meter erhältlich. Als Fahrgestell bietet Renault den elektrischen Master ebenfalls in drei Längen bis 6,20 Meter an. Mit einem Laderaumvolumen von 7,75 bis knapp 12,5 m³ gehören die Renault Master E-Tech Kastenwagen zu den größten ihrer Klasse. Sie bringen damit das passende Profil für Auslieferdienste und Transportunternehmen mit, die mit einer realen elektrischen Reichweite von 120 Kilometer kalkulieren können. Wer den elektrischen Renault Master als Fahrgestell ordert, bekommt ab Werk einen Elektro Transporter mit Pritsche, Koffer- oder Kipperaufbauten. Der Master Combi Kleinbus kann als 6-Sitzer oder 9-Sitzer eingerichtet werden.

Der Renault Master E-Tech gehört zu den größten Elektrotransportern und wird 2021 Nachfolger des Master Z.E.

Preis Reichweite komb. Einsatzprofil Stromladetechnik Ladezeit und Verbrauch Leistung Optionen
ab rund 65.300 Euro ca. 120 km (nach WLTP) 7,75 bis 12,48 m³ Laderaumvolumen, Nutzlast 900 bis 1.053 Kilogramm. AC-Wechselstrom bis 22 kW an Wallbox oder Ladestation, bis 3,7 kW an Haushaltssteckdosen. 4,25 bis 10,16 Stunden an Wallbox oder Ladestation und 10,16 bis 15,39 Stunden an Haushaltssteckdosen. 21 kWh pro 100 km Stromverbrauch. 57 kW (76 PS) für 100 km/h Höchstgeschwindigkeit (3,1 Tonner) oder 80 km/h (3,5 Tonner). Fahrgestell ab Werk als Elektrotransporter mit Pritsche, Koffer oder Kipper sowie für externe Sonderaufbauten.

Fazit: Was spricht für den Kauf eines Elektrotransporters?

Ob im privaten oder gewerblichen Einsatz, die elektrisch angetriebenen Kleintransporter und Kleinbusse sind hinsichtlich Raumflexibilität wie Ladevolumen gleichauf mit Diesel- und Benzinermodellen ihrer Baureihen. Den hohen Alltagsnutzen verbinden die E-Versionen mit einem grünen Image, da sie lokal ohne CO2-Emissionen unterwegs sind. Das ist für Unternehmen ein willkommener Werbeeffekt, macht jedoch zugleich den Weg frei in städtische Umweltzonen oder auf reservierte Spuren für Elektroautos.

Die Anschaffung eines Elektrotransporters ist angesichts drohender Verbrenner-Fahrverbote zugleich eine Investition in die Zukunft. Zusätzlich machen Umwelt- und Innovationsprämien sowie Steuervorteile die Anschaffung eines E-Transporters finanziell attraktiv.

Wer eher bei der Reichweite nachrechnet, findet inzwischen Modelle mit über 300 Kilometer Aktionsradius, sodass sich die Elektro-Transporter für den Einsatz in Stadt wie Umland oder als Kleinbus für den Familienausflug eignen. Praktisch im Alltag ist in jedem Fall eine Schnellladefunktion. Denn damit können etwa CCS-Ladestationen genutzt und Ladezeiten in die halbstündige Mittagspause gelegt werden.

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