Informationen zu VW T5
Im
VW T5 setzt sich die Erfolgsgeschichte der VW
Transporter fort
Als
leichtes Nutzfahrzeug im gewerblichen Einsatz
und als langstreckentaugliche Großraumlimousine für
Familie und Freizeit hatte
Volkswagen seinen VW Transporter seit dem ersten Baujahr 1950
kontinuierlich
weiterentwickelt. Im Jahr 2003 stellten die Wolfsburger die neue
Modellgeneration VW T5 vor, mit dem der Hersteller die lange
Erfolgsgeschichte
des VW Transporter als Marktführer im Bereich der
multifunktionalen Fahrzeuge
fortschreiben konnte. Eine wichtige technische Neuerung
gegenüber dem Vorgänger
VW T4 betraf den Wartungskomfort der Fünfzylinder-Diesel. Ab
dem Baujahr 2003
kamen zur Nockenwellensteuerung in den großen Dieselmodellen
des VW T5
Zahnrädern zum Einsatz, die die nicht
verschleißfreien Zahnriemen ablösten.
Nützliche Änderung im Innenraum: Die
Joystickschaltung rückte auf das
Armaturenbrett, so dass der Durchgang nach hinten erleichtert wurde.
Gebaut
wurde der VW T5 in den Werken Hannover und im polnischen Poznan.
Das
meistverkaufte leichte Nutzfahrzeug ist der VW
T5
Als
klassischen Handwerkerwagen und als
Ladefahrzeug bot Volkswagen den VW T5 mit zwei unterschiedlich langen
Radständen und in der gewohnten Vielfalt als Kombi, Kasten,
Pritsche,
Tiefladepritsche, Doppelkabine, Hochdach oder als
aufbaufähiges Fahrgestell für
Sondernutzungen an. Je nach Ausstattung verfügte der VW T5
über ein
Laderaumvolumen von 5,8 bis 9,3 Kubikmetern. Die Pritschenfahrzeuge
boten eine
Ladefläche von maximal 5,5 Quadratmetern. Als leichtes
Nutzfahrzeug für den
gewerblichen Bereich gehört der VW T5 zu den meistverkauften
Fahrzeugen seiner
Klasse.
Der
VW T5 als komfortable Reiselimousine und
Campingbus
Für
den Freizeitbereich und als Großraumlimousine
stand der VW T5 in unterschiedlichen Komfortausstattungen in den drei
Modellreihen Caravelle, California und Multivan zur Verfügung,
die sich
äußerlich durch Chromleisten im Frontbereich von den
normalen VW Transportern
unterschieden. Als Kleinbus in der Ausstattungslinie Caravelle wurde
der VW T5
serienmäßig mit Sitzen für sieben
Passagiere ausgeliefert, wobei sich die
Beföderungskapazität durch eine optionale
Sitzplatzanordnung auf neun Personen
erhöhen ließ. Mit dem VW California auf Basis des VW
T5 boten die Wolfsburger
ein Reisemobil mit kompletter Möblierung an, das auch mit
Hochdach oder
elektrisch ausfahrbarem Aufstelldach erhältlich war. Der VW T5
als Multivan
ließ sich flexibel im Alltag als
Siebensitzer-Großraumlimousine einsetzen, die
sich durch eine umklappbare Rückbank und mit
Sonderausstattungen wie Kühlbox
und einknüpfbaren Gardinen mit wenigen Handgriffen zum
Campingmobil verwandeln
ließ.
Zugkräftige
Motoren nicht nur in der Allradversion
des VW T5
Angeboten
wurde der VW T5 mit zwei
Benzinermotoren, die als 2 Liter Maschinen 85 KW (115) PS und als 3,2
Liter mit
VR6- Aggregat 170 kW (235 PS) leisteten. Dieses Spitzenmodell konnte
auch als
Allradversion bestellt werden. Die Dieselmotoren des VW T5 stellten die
Wolfsburger komplett auf Pumpe-Düse-Technik mit Turboaufladung
um. Angeboten
wurden zwei Maschinen mit 1,9 Liter
und vier Zylindern sowie die Fünfzylinder mit 2,5 Liter
Hubraum. Ab dem Baujahr
2006 stattete Volkswagen die Diesel mit Rußpartikelfiltern
aus. Die kleinsten
Diesel mit 62 kW (84 PS) und 63 kW (86 PS) wurden
ausschließlich für den VW T5
in Kasten-, Pritschen- oder Kombiform angeboten. Die mittleren Diesel
leisteten
75 bzw. 77 kW (102/105 PS), als Fünfzylinder 96 kW (131 PS)
und 128 kW (174
PS). Alle 2,5 Liter Versionen des VW T5 standen auch als
allradangetriebene VW
Transporter im Programm.