Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1975 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 34.990 € bei 9 verfügbaren Angeboten.
1950 ging der erste VW Bus an den Start und das mit Erfolg. Ein Erfolg, der auch heute fünf Generationen später noch anhält. An den großen Kultstatus des allerersten Bullis kam jedoch kein Nachfolger heran. Sein einzigartiger Auftritt und die vielseitigen Modellvarianten machen ihn auch heute noch zu einem äußerst beliebten Oldtimer.
Ideal für:


Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 06.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1975 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 34.990 € bei 9 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 1967. Auf AutoScout24 findest du dafür 12 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 1975 | 34.990 € | |
| 1974 | 38.990 € | |
| 1973 | 39.750 € | |
| 1972 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1971 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1970 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1969 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1968 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1967 | 57.000 € | |
| 1966 | 49.900 € | |
| 1965 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1964 | 67.000 € | |
Für einen der ersten fabrikneuen VW T1 waren rund EUR 15.000,00 fällig. Ein exakter Wert lässt sich nur schwer bestimmen, da nach so langer Zeit viele Parameter, wie die Inflation und die Umrechnung von DM auf Euro zu berücksichtigen sind.
Heutzutage ist der Kauf eines VW T1 ein wesentlich teurerer Spaß. Sofern man sich nicht direkt ein neues Bastelprojekt zulegen möchte. Für einen wirklich gut erhaltenen, fahrtüchtigen VW T1 liegt der Preis durchaus jenseits der EUR 40.000,00. Natürlich gibt es auch für wesentlich weniger Geld Bulli-Modelle auf dem Gebrauchtwagenmarkt. Hier gilt es jedoch noch viel zu tun, bevor die ersten Kilometer gefahren werden können.
Die Geschichte des VW-Busses beginnt kurz nach dem Zweiten Weltkrieg in Wolfsburg. Unter Leitung der britischen Besatzer baute Volkswagen in den „Wolfsburg Motors Works“ seine Fahrzeuge. Für den werksinternen Transport nutzten sie Transporter und Stapler der britischen Armee. Immer wieder benötigten die Briten ihre Fahrzeuge jedoch an anderen Standorten. Um dieses Problem zu lösen, fing VW an, eigene Transportfahrzeuge zu entwickeln. Auf Basis des „Kübelwagens“ VW Typ 82 bauten die Ingenieure erste simple Transporter für den Werksverkehr. Die kleine Fahrerkabine befand sich dabei direkt über dem Motor, der ganz hinten eingebaut wurde. Im Jahr 1947 entstanden erste Ideen, auf dieser Basis einen geschlossenen Transporter in Kastenform aufzubauen. Der Motor blieb dabei hinten und der Fahrer wanderte nach vorne. Mangels Produktionskapazitäten wurden diese Pläne vorerst wieder verworfen.
Im Herbst 1948 holte VW diese Ideen wieder hervor und begann mit der Entwicklung eines ersten Prototyps. Zwei Entwürfe standen schließlich zur Wahl: einer mit flacher und einer mit gewölbter Front. Die Entscheidung zur gewölbten Variante gab dem VW T1 eines seiner kultigsten Markenzeichen mit auf die lange Reise. Aufbauend auf das Chassis des VW Käfer war der erste Prototyp im März 1949 startklar. Schnell wurde den Entwicklern jedoch klar, dass Chassis und Motor des Käfers der neuen Belastung nicht gewachsen waren. Eine neue, schwerere Bodenkonstruktion und einige Änderungen am Motor sowie an der Getriebeübersetzung konnten diese Probleme jedoch beheben.
Da der VW Käfer bereits den internen Titel „Typ 1“ innehatte, stellt Volkswagen mit dem „Typ 2“ im November 1949 erstmals der Öffentlichkeit den neuen Transporter vor. Wenige Monate später startete am 8. März 1950 im Volkswagen-Werk in Wolfsburg die Serienproduktion. Von Anfang an spielte die markante Front eine wichtige Rolle. Unter der geteilten Frontscheibe mit ebenem Glas prangte das große VW-Logo. Auch die restlichen Fenster bekamen das deutlich günstigere ebene Glas. Die ersten Modelle hatten ein komplett geschlossenes Heck. Erst 1952 bekam der VW T1 ein kleines, trapezförmiges Heckfenster. Der hinten eingebaute Boxermotor samt Heckantrieb verhinderte eine durchgehende Ladefläche. Ein Makel im VW-Bus, der erst im Zuge der vierten Generation ab 1990 Geschichte sein sollte. Im VW T1 hat Volkswagen Karosserie und Rahmen direkt verschweißt. Im Käfer sah das noch anders aus.
Die Herkunft des Spitznamens „Bulli“ lässt sich heute nicht mehr sicher festmachen. Eine nahe liegende Variante ist die Verbindung aus Bus und Lieferwagen, die zusammen „Bulli“ ergibt. Andere Vermutungen beziehen sich auf das durchaus bullige Auftreten des VW T1. Dadurch sollen bereits VW-Mitarbeiter während der Entwicklung des Typ 2 auf diesen Namen gekommen sein. Jahrzehntelang konnte Volkswagen diesen Spitznamen ohnehin nicht offiziell verwenden. Die Firma Kässbohrer hatte die Bezeichnung für ihre Pisten-Bullis schützen lassen. Im Jahr 2007 verkaufte Kässbohrer schließlich die Namensrechte an Volkswagen. In der englisch-sprachigen Welt konnte sich dieser Spitzname zudem nie durchsetzen. Zu nah lag „Bulli“ am englischen Wort für Tyrann bzw. an „Bullying“, eine andere Bezeichnung für Mobbing. Aus diesem Grund setzt sich der Name „Splittie“ durch. Dieser spielte auf die geteilte Frontscheibe des VW T1 an.
In den darauffolgenden Jahren erlebte der VW T1 viele größere und kleinere Änderungen. So erhielt er 1955 über der Frontscheibe eine Frischluftzufuhr für den Innenraum. Im Jahr 1956 wanderte die gesamte T1-Produktion ins VW-Werk Hannover. 1960 wurden Blinker gesetzlich vorgeschrieben. Bis dorthin nutzte man Winker, die in die B-Säule integriert waren. Sie wurden durch kegelförmige Blinker über den Scheinwerfern ersetzt. Die Karosserie bekam ihre größten Änderungen im Jahr 1963. Dabei verbreiterte VW die Heckklappe und vergrößerte gleichzeitig das Heckfenster. Erstmals stand an der Seite eine Schiebetür zur Auswahl anstatt der bisherigen Laderaumtür mit zwei Flügeln. Durch den oben erwähnten Umzug nach Hannover konnte Volkswagen die Produktionszahlen stark steigern. So liefen bis zum Ende des VW T1 im Jahr 1967 rund 1,8 Millionen Stück vom Band.
Zwischen 1950 und 1967 gab es den VW T1 in vielen verschiedenen Modellvarianten. Dazu zählen unter anderem:
Die klassische Grundform des VW T1 ist der Kastenwagen – wahlweise mit einem Flach- oder Hochdach. Als Kombi bekam der T1 drei zusätzliche Fenster an den Seiten mit auf den Weg. Der VW T1 Kleinbus konnte bis zu neun Personen transportieren. Bei Bedarf konnten die letzten zwei Reihen ausgebaut und so viel Platz für Ladegut geschaffen werden.
Im Jahr 1951 ergänzte der Pritschenwagen das T1-Angebot. Anfangs fanden drei Personen vorne im Fahrerhaus Platz. Die Pritsche war auf der gleichen Höhe, wie der Motorraum angeordnet, damit erreichte VW eine durchgehende Ladefläche. Acht Jahre später legte Volkswagen 1959 eine Doppelkabine mit sechs Plätzen nach. Zugang zur hinteren Reihe gab es ausschließlich über eine eigene Tür auf der Beifahrerseite.
Alles, was man für ein Wochenende unterwegs braucht, sollte in der Westfalia Campingbox zu finden sein. Ab 1950 war sie für den VW T1 erhältlich. Sie beinhaltete einen Gaskocher, Platz für zwei Gasflaschen sowie einen Klapptisch. Für zusätzlichen Stauraum sorgten aufhängbare Regale an den beiden Schwingtüren hinten. Der erste permanente Campingbus von VW und Westfalia kam 1961 auf den Markt.
Über diese Grundmodelle hinaus gab es unzählige Sondervarianten als Krankenwagen, Feuerwehr- oder Polizeiauto, als Leichenwagen oder als mobiler Verkaufsstand.
In seiner Ära war der VW T1 mit insgesamt fünf verschiedenen Motoren verfügbar:
Der kleinste Motor 1,1 Litern Hubraum war der erste T1-Motor überhaupt und nur von 1950 bis 1954 erhältlich. Ab 1954 gab es ein Upgrade auf 1,2 Liter Hubraum und 30 PS. Erst 1960 bekam der Bulli wieder eine neue Motorvariante mit ebenfalls 1,2 Litern Hubraum dafür mit 34 PS. Dieser Motor war bis 1964 verfügbar. Ab 1963 bot VW zudem den ersten 1,5 Liter-Motor mit 42 PS an. Dieser wurde zwei Jahre später vom stärksten und auch letzten neuen Motor des VW T1 abgelöst. Bei allen Motoren handelt es sich um Boxermotoren mit vier Zylindern und 4-Gang-Mittelschaltung.
Durch seine vielen unterschiedlichen Modellvarianten war der VW T1 schon immer für ein breites Publikum geeignet. Heute teilen sich die möglichen Käufer vor allem in zwei Lager. Jene, die einen fertigen, fahrbaren Oldtimer mit Kultstatus suchen und jene, die eine neue große Herausforderung als Autobastler suchen. Erstere sollten ein stattliches Budget von mindestens EUR 30.000,00 mitbringen. Die zweite Gruppe braucht viel Geduld, mechanisches Geschick und Motivation, um den eigenen Traum vom originalen Bulli zu verwirklichen.
Der VW T4 und T5 überzeugen mit großzügigem Platz und Zuverlässigkeit, eignen sich hervorragend für Familien und Urlaubsfahrten. Nutzer schätzen die Vielseitigkeit und Langlebigkeit, müssen aber mit höheren Unterhaltskosten, Rostanfälligkeit und Schwierigkeiten beim Parken rechnen.
KI-generiert am 05.10.2026
Die Gesamtbewertung und die Anzahl der Bewertungen berücksichtigen auch ältere Bewertungen, die hier nicht mehr angezeigt werden.
Ich bewerte jetzt mein fabelhaftes Firmenfahrzeug, den T5 Bus. Er hat 103 KW Leistung, fährt 173 Km/h und lässt sich auf langen Autobahnfahrten sehr gemütlich fahren. Wiederum vermisse ich bei meinem Fahrzeug die Klimaanlage und Allradantrieb. Aber die rote Außenfarbe gefällt mir sehr gut bei dem Fahrzeug, genauso wie der große Stauraum im Kofferraum. An sich sollte ein neuer Käufer wissen, dass das Fahrzeug perfekt als Camper-Ausbau funktioniert. Aber leider ist schon mal bei der Autobahnfahrt ein Turboschlauch gerissen, wodurch die Leistung weggenommen wurde. Aber es war nur eine kleinere Reparatur notwendig.
Vielfahrer/Pendler:innen
2011
Ich nutze den Volkswagen T5 hauptsächlich für die Familie und unsere Urlaubsfahrten und möchte ihn nicht mehr missen. Gerade auf längeren Strecken ist er super bequem und bietet jede Menge Platz für alle und das ganze Gepäck. Ich mag das entspannte Fahrgefühl und den typischen Bulli-Charakter. Ein kleiner Nachteil ist der doch recht hohe Preis, aber für uns ist er das wert. Ein Auto was einen lange begleitet.
Familien/Urlaub
2009
Ich fahre meinen T5 jetzt schon eine ganze Weile und möchte ihn ehrlich gesagt nicht mehr missen. Er ist kein perfektes Auto und hat natürlich hier und da seine kleinen Macken, aber genau das gehört für mich irgendwie dazu. Dafür ist er unglaublich praktisch, geräumig und zuverlässig. Egal ob Alltag, Urlaub oder größere Transporte – der T5 macht einfach alles mit. Für mich ein Auto mit echtem Charakter.
Familien/Urlaub
2009
Ich fahre meinen T5 jetzt schon seit mehreren Jahren und bin nach wie vor begeistert. Für mich ist er die perfekte Kombination aus zuverlässigem Alltagsauto und praktischem Camper. Besonders auf längeren Fahrten und im Urlaub schätze ich den Komfort und die vielen Möglichkeiten. Trotz des Alters fährt er sich noch immer super und hat einen ganz eigenen Charakter. Klar, kleinere Reparaturen und Pflege gehören dazu, aber das nehme ich bei diesem Fahrzeug gerne in Kauf. Für mich ist der T5 einfach ein tolles Auto, das mir immer wieder Freude macht.
Familien/Urlaub
2009
Dieses Fahrzeug eignet sich sehr gut für Familien oder Leute, die viele Sachen transportieren wollen oder damit in den Urlaub fahren wollen. Was mir nicht gefällt, ist der hohe Anschaffungspreis und auch die Unterhaltskosten sind meiner Meinung nach sehr hoch. Dafür fühlt man sich im Fahrzeug sehr sicher und kommt auch gut in Parkplätze. Leider kommt man mit dem Fahrzeug kaum in ein Parkhaus, da es zu groß und zu hoch ist.
Familien/Urlaub
2023