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Citroen C4 Cactus

Die Minimalismus-Philosophie hinter dem Citroen C4 Cactus

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In einer höheren Liga trat Mitte der 1950er Jahre der Citroen DS an, der mit seiner neuartigen Hydrauliktechnik einen bis dahin unbekannten Fahrkomfort in die Mittelklasse brachte. Die Ente und die Göttin schrieben Automobilgeschichte, und immer wieder tauchten in den Jahrzehnten nach ihrem Produktionsende Gerüchte auf, Citroen plane für das eine oder andere Kultmodell einen modernen Nachfolger. Zwar ließ der Hersteller die DS als eigene Baureihe im Jahr 2010 wieder aufleben und stattete seine C1 Kleinwagen auf Wunsch mit einem vom 2CV inspirierten Rolldach aus. Doch von der Wiedererstehung historischer Citroen-Ikonen konnte keine Rede sein. Stattdessen entwickelten die Ingenieure im PSA-Konzern für die Marke ein Konzept, das auf die alte Frage nach der Zukunft des Automobils eine zeitgemäße Antwort geben sollte. C4 Cactus tauften die Franzosen ihr Zukunftsmodell, das sie erstmals als Concept Car im Jahr 2013 der Öffentlichkeit präsentierten. Der Citroen Cactus sorgte mit seinem ungewöhnlichen Auftritt auf der Frankfurter Automesse für Aufsehen. Die größere Überraschung aber war, dass das futuristisch anmutende Show Car als Ableger der Baureihe C4 beinahe unverändert in die Serienproduktion übernommen wurde und schon ein Jahr nach seiner Messepremiere in den Verkauf kam.

Während andere Hersteller gerade in der Kleinwagenklasse ganz auf Fun und Lifestyle setzten, scheute Citroen sich nicht, den Cactus zum Verkaufsstart vor einem quasi philosophischen Background zu vermarkten. Statt mit PS-Leistung, Beschleunigungswerten, Sicherheitsaspekten oder vernetzten Entertainmentfeatures zu werben, wollten die Franzosen einen beim Fahrzeugkauf eher an der Ratio orientierten Kundenkreis ansprechen und die alltägliche Funktionalität des C4-Ablegers in den Mittelpunkt rücken. Damit verbanden sie zugleich den Verzicht auf oftmals überflüssige technische Ausstattungsmerkmale, der sich in dem minimalistischen Gesamtkonzept des Cactus widerspiegelte. Der rationale Ansatz zeigte sich ebenfalls bei der verbauten Technik: Vor allem sollten die eingesetzten Antriebe des Kleinwagens effizient sein, um die Betriebskosten niedrig halten zu können. Und mit einem Dreiliter-Modell löste Citroen diesen Anspruch auch ein. Effizienz gab es ebenfalls bei Kleinigkeiten wie der Scheibenwaschanlage, die durch ihre spezielle Sprühtechnik den Verbrauch des Wischwassers halbieren und zugleich freie Sicht selbst beim Waschvorgang garantieren sollte.

Für den Innenraum des C4 Cactus lässt sich Citroen originelle Details einfallen

Natürlich sollten mit dem von Citroen proklamierten Minimalismus einerseits Produktionskosten gespart werden. Doch andererseits ließen sich die Designer des C4 Cactus einiges einfallen, um den Verlust üblicher Ausstattungsteile mit dem Einbau origineller Details auszugleichen. So erhielt der Cactus anstelle herkömmlicher massiver Türgriffe aus Kunststoff leichte Griffbänder wie sie von Reisetaschen bekannt waren. Das fast schalterfreie Cockpit erhielt auf der Beifahrerseite anstelle eines üblichen Handschuhfachs ein großes Staufach, das sich nach oben öffnete. Der bei anderen Fahrzeugen an dieser Stelle eingebaute Airbag erhielt beim C4 Cactus seinen Platz in der Dachkonstruktion über dem Beifahrersitz. Die sonst in aufwändiger Kunststoffverkleidung untergebrachte Instrumententafel wurde zugunsten eines platz- und materialsparenden rechteckigen Displayrahmens mit digitaler Anzeige ersetzt. Und ein 7-Zoll-Touchscreen übernahm die Aufgaben, die traditionell über Drehknöpfe und Schalter erledigt wurden. So konnten im Cactus über den Bordcomputer zentral die Funktionen von Radio, Klimaanlage, Navigations- und Assistenzsystemen manipuliert werden. Weitere Besonderheit bei der Innenraumausstattung des Citroens: In der Version mit Schaltautomatik nutzte der Hersteller den durch den Wegfall des Schaltknaufs frei werdenden Raum, um den Cactus auf Wunsch mit einer durchgehenden vorderen Sitzbank auszurüsten.

Luftkissen verleihen der Karosserie des Citroen C4 Cactus einen eigenen Charakter

Mit einer Länge von gut 4,16 Metern und einem Radstand von 2,60 Metern fuhr der C4 Cactus mit den für ein Modell der Kompaktklasse üblichen Abmessungen vor. Durch den Entwurf seiner Karosserie unterschied sich der Franzose allerdings auffällig von anderen Modellen seiner Fahrzeugklasse. Verantwortlich dafür waren insbesondere die an den Flanken angebrachten Luftpolster, die durch ihre Elastizität kleinere Stöße abfangen und auf diese Weise die Türen vor Dellen schützen sollten. Airbump nannte Citroen die für den Cactus entwickelte Innovation, die auch als Einlage unterhalb der Scheinwerfer an Front und Heck zum Einsatz kam. Die Luftkissen konnten in Kontrastfarbe zum Lack geordert werden und gaben dem Cactus somit seinen augenfälligen eigenen Charakter. Ungewöhnlich war zudem die stark gerundete Front des kompakten Citroens, der sein LED-Tagfahrlicht in Schlitzform direkt unter der aus dem Leichtbaustoff Aluminium gefertigten Motorhaube angeordnet trug. Eine breite C-Säule, eine Dachreling und mit Kunststoff ummantelte Radhäuser im Cross-Look rundeten den Auftritt des zum Marktstart im Jahr 2014 in den vier Ausstattungslinien Start, Live, Feel sowie Shine erhältlichen C4 Cactus ab.

Als Diesel schafft der Citroen C4 Cactus fast die Dreilitermarke

Als Selbstzünder boten die Franzosen den C4 Cactus mit Vierzylindermotoren in zwei Leistungsstufen an. Die sparsamste Version mit einem für den effizienteren Betrieb optimierten 75 kW (99 PS) Aggregat begnügte sich nach Angaben des Herstellers mit einem durchschnittlichen Kraftstoffverbrauch von 3,1 Liter auf 100 Kilometer, was einer CO2-Emission von 82 g/km entsprach. In der herkömmlichen Ausführung kam der Cactus mit dieser Motorausstattung auf ein Verbrauchsmittel von 3,4 Liter (89 g/km CO2). Als Alternative zu den mit einem manuellen Fünfganggetriebe ausgelieferten Modellen stand eine Automatikversion mit 68 kW (92 PS) im Programm von Citroen, das im Schnitt 3,5 Liter Diesel verbrauchte und 92 g/km CO2 entließ. Alle Diesel der Baureihe fuhren in der Energieeffizienzklasse A+ und erfüllten wie die Benziner des C4 Cactus die Vorgaben der Euro 6 Norm.

Dreizylinder-Benziner für die Citroen der Baureihe C4 Cactus

Für die Benziner der Baureihe C4 Cactus setzte Citroen eine neue Generation von Dreizylindermotoren ein, die in drei Leistungsstufen ins Programm kamen. In der Basisversion statten die Franzosen die Fünftürer mit einem 2,2 Liter Aggregat aus, das eine Leistung von bis zu 55 kW (75 PS) mobilisieren konnte. In den stärkeren Ausführungen stellten die Dreizylinder dem Cactus 60 kW (82 PS) oder 81 kW (110 PS) bereit.

Fahrzeugbewertungen zu Citroen C4 Cactus

5 Bewertungen

4,8

  • Viktoria Streitenberger

    29. März 2017

    Ein komfortables Auto

    Komfortabel

  • Aline

    10. Dezember 2016

    zuverlässiges geräumiges Familienauto

    Für mich war das Auto perfekt, grosser Kofferraum (Rollstuhl hat problemlos platz), fährt sich sehr angenehm, fast alles vom Lenkrad aus zu machen. Top Design, Top Auto

Technische Daten Citroen C4 Cactus

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick