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Hummer H1

Hummer H1

Der Hummer H1 entsteht auf Basis eines Nutzfahrzeugs für die US-Army

Als Spezialhersteller für Militärnutzfahrzeuge war das US-Unternehmen AM General bis zum Anfang der 1990er Jahre nicht einmal den meisten Amerikanern ein Begriff. Das änderte sich erst, als der Fahrzeugbauer auf Basis seines seit den 1980er Jahren gebauten High Mobility Multi-Purpose Wheeled Vehicle, kurz HMMWV oder Humvee, im Jahr 1992 ein Sport Utility Vehicle (SUV) auf den Markt brachte. Weiterlesen

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Der Hummer getaufte Geländewagen mit Komfortausstattung wurde in den ersten Jahren von AM General selbst vertrieben. Da AM General über den militärischen Bereich hinaus jedoch weder über die Vermarktungskompetenz noch über geeignete Vertriebswege verfügte, wurde eine Kooperation mit General Motors (GM) angestrebt, die im Jahr 1999 verwirklicht wurde.

Im Jahr 1999 übernimmt GM den Vertrieb der Hummer H1

Der Deal bestimmte: Während GM über seine Händler den Hummer verkaufte und den Markennamen nutzen durfte, um kleinere eigene Modelle wie den Hummer H2 und Hummer H3 neu zu entwickeln, sollten die Hummer bei AM General produziert werden. Mit dem Erscheinen des Hummer H2 benannte Vertriebspartner GM das Ur-Modell dann um in Hummer H1, um es von den anderen Mitgliedern der im Entstehen begriffenen Hummer-Familie abzugrenzen.

Militärtechnik macht den Hummer H1 zum echten Geländewagen

Nicht allein die Modellgeschichte legt es nahe, den Hummer H1 als Ur-Typ zu bezeichnen. Mit einer Länge von 4,68 Metern, einer Breite von 2,19 Metern und einer Höhe von knapp über zwei Metern war der Hummer H1 im wahrsten Sinne des Wortes eine urtümliche Erscheinung auf den Straßen - und im Gelände. Dort ließ sich der Hummer H1 trotz seiner Ausmaße und seines Gewichts von über 3,5 Tonnen tatsächlich wie ein echter Geländewagen bewegen. Zu verdanken war dies der Tatsache, dass Technik und Konstruktion auf dem für militärische Einsätze konzipierten Humvee basierten. Mit seinen 40 Zentimetern Bodenfreiheit und seiner Standfestigkeit garantierenden Spurbreite von über 1,80 Metern bewältigte der Hummer H1 Wattiefen bis 75 Zentimeter genau so, wie Steigungen von 72 Grad. Zur Hilfe kamen permanenter Allradantrieb, Sperrdifferenziale und ein je nach Untergrund manipulierbarer Reifendruck als optionale Ausstattung.

Karosserieversionen und Motorenausstattung des Hummer H1

Angeboten wurde Hummer H1 in vier verschiedenen Karosserieversionen mit geschlossenem Aufbau, als Pick-up mit offener Ladefläche, als Schrägheck sowie in einer Cabrio-Konstruktion wahlweise mit Plastikverdeck oder Stahldach. Als Motorisierung stand für den Hummer H1 in den ersten Baujahren ein 6,2 Liter Saugdiesel mit 110 kW (150 PS) zur Verfügung, der im Baujahr 1996 von einem moderneren Turboaggregat mit 6,5 Litern Hubraum und 147 kW (200 PS) abgelöst wurde. Eine Benzinerversion mit 5,7 Litern Hubraum und identischen Leistungswerten gab es nur kurzzeitig in den Baujahren 1995/96. Das 2005 kurz vor Produktionsende aufgelegte Spitzenmodell Hummer H1 Alpha erhielt einen V8-Diesel mit Turboaufladung, der auf 221 kW (300 PS) zugreifen konnte. Im Baujahr 2006 ließ AM General die Produktion des Hummer H1 dann auslaufen.

Fahrzeugbewertungen zu 

1 Bewertungen

5,0

Technische Daten Hummer H1

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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