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McLaren 650S Spider

McLaren 650S Spider

Die Spider der Baureihe MP4-12C liefern die Grundlage für die McLaren 650S Roadster

Bei vielen internationalen Wettbewerben waren die Fahrzeuge des Rennstalls McLaren seit Mitte der 1960er Jahre präsent. Mit dem Aufstieg in die Königsklasse etablierten sich die Briten mit ihren Eigenentwicklungen dann bald auch als erfolgreiches Team in der Formel 1. Weiterlesen

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Auf der Straße hingegen war ein McLaren erst Mitte der Neunzigerjahre zu sehen, als mit dem F1 genannten Coupé erstmals ein Supersportwagen mit Straßenzulassung in kleiner Auflage produziert wurde. Doch mit Homologationsmodellen für die Teilnahme an Rennen der GT-Klasse eine tragfähige wirtschaftliche Grundlage als Kleinserienhersteller zu schaffen, das erwies sich als schwierig. Zudem bot die Reputation der Marke durchaus das Potential, sich in der Klasse der Supersportwagen mit höheren Auflagen zu etablieren. Dieses Ziel erreichten die Briten zunächst in Zusammenarbeit mit dem Formel-1-Partner Daimler, für den sie die Coupés und Cabriolets der Baureihe Mercedes-Benz SLR fertigten, die von 2003 bis 2009 produziert wurden. Unter dem eigenen Markennamen stellte das Unternehmen im Anschluss daran sein Mittelmotormodell MP4-12C vor, das bis 2010 ebenfalls in zwei Bauformen zu den Kunden kam. Es lieferte die Grundlage für den 2014 ins Programm genommenen McLaren 650S, von dem es neben den Coupés wiederum eine als Spider vermarktete Roadster-Version gab.

Am Konzept der Flügeltüren hält McLaren beim Spider der Reihe 650S fest

An den Konstruktionsprinzipien sowie am Motorkonzept änderte McLaren vom Übergang zur Generation der 650S Spider nichts Grundlegendes. Von den weiterhin auf dem Markt für Gebrauchtwagen präsenten 12C-Roadstern unterschieden sich die offenen Varianten der neuen Baureihe vor allem durch ihr in der Front stark verändertes Design. Zeigten die Vorgänger hier eine eher konventionelle Gestaltung mit baulich von der Frontschürze abgesetzten Scheinwerfern und Kotflügeln, so bekamen die Spider der Generation 650S einen ungewöhnlicheren Auftritt. Eine Besonderheit übernahmen sie allerdings vom 12C: Am Konzept der seitlich nach oben öffnenden Flügeltüren hielt McLaren bei den Roadster-Versionen der Baureihe 650S fest.

Mit neuem Front- und Heckdesign der 650S wertet McLaren die Spider optisch auf

Die Wirkung des neuen Designkonzepts zeigte sich insbesondere in der Vorderansicht, in der die durchbrochene Frontschürze auffiel. Sie wurde von den schlitzartigen LED-Scheinwerfern und den direkt darunter fortsetzenden Luftschächten dominiert. Optisch erinnerte die übergangslose Einheit mit ihren geschwungenen hohen Formen an Schwanenhälse. Der Verzicht auf eine durchgehende Schürze fand sich als Designmerkmal zudem in der Konstruktion des Heckbaus wieder, der durch einen zweiteiligen Diffusor, eine lamellenartig angelegte Lichtleiste sowie den in Kontrastfarbe gestalteten Flügel gekennzeichnet war. Wie beim Vorgänger erlaubte eine durchsichtige Abdeckplatte den freien Blick auf den Hochleistungsmotor. Und die Sicht darauf blieb sogar dann erhalten, wenn sich das Hardtop des Spiders im Rückraum zusammenfaltete.

Im Spider der Baureihe 650S verbaut McLaren ein V8-Aggregat mit bis zu 650 PS

Das zur Schwerpunktoptimierung des 650S als Mittelmotor verbaute V8-Aggregat aus Aluminium hatte McLaren bereits für die Spider der Vorgängerbaureihe 12C eingesetzt. Zwei Turbolader sorgten jedoch dafür, dass die Leistungsabgabe in der Generation der 650S noch einmal gesteigert werden konnte. Bis zu 478 kW (650 PS) konnten die Spider als maximale Leistung abrufen. Zum Vergleich: Der McLaren 12C musste sich mit maximal 460 kW (625 PS) zufriedengeben. Durch die Leistungsanhebung erreichten die McLaren Supersportwagen der Generation 650S eine Spitzengeschwindigkeit von fast 330 Stundenkilometern. Die Strecke von Null auf 100 km/h bewältigte die Straßenrennmaschine der Briten in runden drei Sekunden. In etwa 8,4 Sekunden erreichte der Zweisitzer die Marke von 200 Stundenkilometern. Im kombinierten Betrieb gab McLaren für die Spider der Baureihe 650S einen Verbrauchswert von 11,7 Liter auf 100 Kilometer an. Das entsprach einem CO2-Ausstoß von 275 g/km.

Für die 650S Spider entwickelt McLaren Programme für drei Fahreinstellungen

Kombiniert war der vom Motorenhersteller Ricardo zugelieferte 3,8 Liter Achtzylinder mit einem siebengängigen Doppelkupplungsgetriebe, das über Schaltwippen am Lenkrad bedient werden konnte. Besonderheit des sequenziellen Getriebes: Mit der Gangvorwahl sollte ein nahezu verzögerungsfreies Beschleunigen des 650S gewährleistet werden. Zur Einstellung des Fahrwerkverhaltens programmierten die Konstrukteure von McLaren drei unterschiedliche Programme, die im Modus Normal, Sport oder Track abgerufen werden konnten. Darüber hinaus gab es für das Fahren auf rutschigen Untergründen einen Winter-Modus. ABS und eine Traktionskontrolle gehörten bei den Spidern der Baureihe 650S ebenfalls zur Serienausstattung.

Im Spider der Baureihe 650S realisiert McLaren Leichtbaukonstruktionen

Trotz den in der Klasse der Supersportwagen üppigen Motorleistungen achtete McLaren darauf, seine Spider der Baureihe 650S so leicht wie möglich zu konstruieren. Dabei setzten die Briten etwa eine bereits im Profirennsport erprobte Technik bei der Fertigung der aus einem Teil produzierten Fahrgastzelle ein. Die Kombination von Karbonfasern und Kunststoff sollte zugleich Stabilität und Leichtigkeit gewährleisten. Carbon MonoCell nannte der Hersteller das Konzept, mit dem die Briten das Gewicht der Leichtbauschale für den Passagierraum auf gut 75 Kilogramm begrenzen konnten. Ein Aluminiumrahmen, Türen aus Glasfaserkunststoff und ein elektrisch versenkbares Hardtop aus dem Leichtbaumaterial Aluminium sorgten für weitere Gewichtseinsparungen. Insgesamt brachten die Spider der Baureihe 650S so nur gut 1,4 Tonnen auf die Waage.

Technische Daten McLaren 650S Spider

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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