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McLaren MP4-12C

McLaren MP4-12C

Der McLaren MP4-12C wird als Coupé und Cabriolet gebaut

In den 1990er Jahren hatte der britische Sportwagenkonstrukteur McLaren mit dem Coupé McLaren F1 gezeigt, wie sich die Technik von Profi-Rennwagen aus der Formel 1 in einem Serienfahrzeug für die Straße einsetzen lässt. Das Konzept ihrer ausschließlich in kleinen Auflagen gefertigten Supersportwagen aus leichten Karbonmaterialien und mit Hochleistungsmotoren entwickelten die Briten in den nächsten Jahren konsequent weiter. Weiterlesen

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Als Nachfolger ihres ersten Serienmodells präsentierten sie mit dem Baujahr 2011 eine neue Fahrzeuggeneration, die unter der Bezeichnung McLaren MP4-12C auf den Markt kam. Wichtige Neuerung: Auf Basis des Coupés MP4-12C konstruierte der Hersteller dieses Mal auch eine offene Version, den McLaren MP4-12C Spider.

Der Auftritt des Supersportwagens McLaren MP4-12C

In seiner äußeren Gestaltung lehnte sich der gut 4,50 Meter lange, 1,91 Meter breite und kaum 1,20 Meter hohe MP4-12C an die flachen und aerodynamisch günstigen Formen des Vorgängers F1 an. Auch am Konzept der nach oben öffnenden Scherentüren hielten die Konstrukteure fest. Allerdings liefen die Coupé und Cabrios der neuen Baureihe nun als klassische 2-Sitzer vom Band, während die Mittelposition des Fahrers im McLaren F1 eine Sitzanordnung mit drei Plätzen zugelassen hatte. Auffällig beim MP4-12C waren die breiten Doppelfächer für die Belüftung hinter den Türen. In der Heckansicht dominierten optisch der ausfahrbare, aber bei geringer Geschwindigkeit mit der Karosserie abschließende Heckflügel sowie ein breiter Diffusor, der bei hohen Geschwindigkeiten für den nötigen Anpressdruck sorgen sollte. Einblick auf die Motoreinheit bot eine verglaste Heckklappe.

Formel 1-Technik für den McLaren MP4-12C

Wie bereits beim Vorgänger nutzte der Hersteller für die Konstruktion des McLaren MP4-12C Komponenten aus dem leichten und verwindungssteifen Material Kohlenfaserstoff, das McLaren auch beim Bau der Profirenngeräte für die Formel 1 einsetzte. Durch die Verwendung von Karbon für Chassis und technische Teile sowie den Einsatz von glasfaserverstärkten Kunststoffen und Aluminium für die Karosserie konnte das Gewicht des McLaren MP4-12C auf gut 1,3 Tonnen begrenzt und so die Performance optimiert werden.

Im MP4-12C arbeitet ein V8-Mittelmotor

Wie bei vielen Supersportwagen wegen der besseren Gewichtsverteilung üblich, so war auch der McLaren MP4-12C mit einem Motor in Mittelbauweise ausgestattet. Für Coupé und Cabrio entwickelte McLaren ein von zwei Turboladern beatmetes V8-Aggregat mit 3,8 Litern Hubraum, das dem McLaren MP4-12C zum Marktstart 2012 eine Leistung von bis zu 441 kW (600 PS) zur Verfügung stellen konnte. In späteren Baujahren konnte der McLaren MP4-12C auf bis zu 460 kW (625 PS) zugreifen. Kombiniert wurde das Triebwerk mit einem siebengängigen Doppelkupplungsgetriebe. Die Spurtzeit aus dem Stand auf 100 km/h gab der Hersteller mit 3,3 Sekunden an, die Höchstgeschwindigkeit war bei gut 330 Stundenkilometern abgeregelt.

Der McLaren MP4-12C Spider

Trotz eines etwas höheren Gewichts erzielte die in Ergänzung zum Coupé vorgestellte Cabrio-Version McLaren MP4-12C Spider ähnliche Leistungswerte bei der Beschleunigung und der Endgeschwindigkeit. Besonderheit des offenen 2-Sitzers: Das aus zwei Teilen bestehende Hard-Top konnte in gut 17 Sekunden per Knopfdruck in seinem Fach zwischen Sitzen und Motor verstaut werden. Und das Öffnen und Schließen war bis zu einer Geschwindigkeit von 30 Stundenkilometern möglich.