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Opel Oldtimer

Opel Oldtimer nach 1945

Historisch betrachtet gibt es Opel Oldtimer seit 1899, als das Rüsselsheimer Unternehmen Adam Opel AG mit dem Bau von Kraftfahrzeugen begann. Zuvor hatte das in der Nähe Frankfurts gelegene und 1862 gegründete Werk sich mit der Herstellung von Nähmaschinen und Fahrrädern beschäftigt. Da die Kraftfahrzeugmodelle, die Opel bis zum zweiten Weltkrieg gebaut hatte und von denen es nur noch ganz seltene Exemplare aus den 30er Jahren gibt, für diese Übersicht rein geschichtlichen Wert haben, müssen sie hier vernachlässigt werden. Nicht unerwähnt soll aber ein erster Raketenantriebswagen, der Opel RAK 1, sein, der mit 120 Kilogramm Sprengstoff bestückte zwölf Raketen besaß und eine Spitzengeschwindigkeit von 238 km/h (Beschleunigung 0 auf 100 km/h in acht Sekunden) erreichte und im Frühjahr 1928 über die hauseigene Rennstrecke in Rüsselsheim donnerte.Zu den klassischen Opel Oldtimern gehören hauptsächlich die in den 50er bis 80er Jahren gefertigten Modellen, zu denen zweifellos die Modelle des Opel Kapitän aus den 50er Jahren gehören und dessen Design stark von den Einflüssen der Muttergesellschaft General Motors geprägt war, an die die Familie Opel ihr Unternehmen schon 1928/1929 verkauft hatte. Sein besonders laufruhiger Sechszylinder Reihenmotor und der luxuriöse Komfort machten den Opel Kapitän neben dem Mercedes Ponton zu einem der beliebtesten Taxiautos. Die nächsten Klassiker bei den Opel Oldtimermodellen sind der Opel Olympia Rekord und der Opel Olympia Rekord P1. Die Bezeichnung P1 erhielt das Auto, weil es als erstes Opel-Fahrzeug eine Panorama-Front- und Heckscheibe besaß. Die Opel Olympia Modelle lehnten sich ebenfalls stark an das amerikanische Automobildesign an. Charakteristisch damals waren die verschiedenen Frontpartien, die der Volksmund als Haifischmaul bezeichnete und die gering bis stark ausgeprägten Heckflossen. Als Novum darf auch der erste Opel Olympia Rekord Kombi bezeichnet werden, dessen Bezeichnung Caravan sich aus dem englisch Car (Auto) und Van, der amerikanischen Bezeichnung für Kastenwagen ableitet und sich für sogenannte Kombis als Bezeichnung eingebürgert hatte.

Die Opel Oldtimer der Klein- und Mittelklasse

Als nächste Modellreihe, die in der Geschichte der Opel Oldtimer einen festen Platz haben, sind die Opel Kadett zu benennen. Gebaut von 1962 an, damals als die Kadett A Reihe, begann der Kadett seinen Siegeszug bis zum Ende der 80er Jahre, als diese erfolgreichen Baureihen vom Opel Astra abgelöst wurde. Bis heute gilt der Opel Kadett B, das Nachfolgemodell der A-Reihe, mit 2,6 Millionen Exemplaren als das erfolgreichste Opel-Modell, das bis 1973 gebaut wurde. Das Besondere an der darauf folgenden Kadett D Reihe war der Frontantrieb, der sich nach und nach in der Automobilindustrie durchsetzte. Parallel zu den Kadett Reihen suchte Opel nach einem Modell, das die Lücke zwischen den Opel Rekord Reihen und den Kadett Baureihen schließen sollte. So wurde die Opel Ascona Reihe entwickelt und der Ascona A, der von 1970 bis 1975 gebaut wurde, kam auf den Markt. Von diesem Modell wurden knapp 700.000 Stück gefertigt, rund 50 Prozent davon gingen in den Export. In der Opel Oldtimergeschichte nehmen die Opel Ascona nur mit wenigen, übrig gebliebenen Modellen einen eher geringen Platz ein.

Die Oldtimer Flaggschiffe der Adam Opel AG

Die immer weiter entwickelten Modellreihen der Opel Olympia- und Opel Kadett Autos nahmen einen festen Platz im Segment der Klein- und Mittelklasse-PKW ein. Nach der erfolgreichen Kapitän-Baureihe fehlten nun die im oberen Segment angesiedelten Luxus-Limousinen. Diese Lücke füllte Opel 1964, indem der Hersteller neben den modifizierten Opel Kapitän-Modellen den Opel Admiral und Opel Diplomat V8 präsentierte. Von diesen Modellen sind nur noch wenige Exemplare in den Oldtimersammlungen zu finden. 1967 stellte Opel den Commodore A vor, der ausschließlich mit Sechszylinder Motoren ausgeliefert wurde. Auch diese Baureihe verfügt nur noch über seltene Exemplare in der Oldtimergeschichte.

Die sportiven Seiten der Opel Oldtimer

Angefangen haben diese Modelle Ende der 60er Jahre, als die Adam Opel AG 1968 den Opel GT vorstellte und dessen Werbeslogan "Nur Fliegen ist schöner" sich bis heute in den Köpfen der Menschen festgesetzt hat. Charakteristisch war die Frontpartie mit den "Froschaugen", die je nach den Lichtverhältnissen aus- oder eingeklappt werden konnten. Abgelöst wurde der Opel GT Mitte der 70er Jahre vom Opel Manta, dessen diverse Modelle bis heute stolze Besitzer immer noch fahren und der es auch durch entsprechende Filmgeschichte zu entsprechendem Ruhm gebracht hat. So war der legendäre Fuchsschwanz an der Antenne ein "must have" eines jeden Manta Fahrers.

Allgemeines zu den Oldtimern der Adam Opel AG

Wenn heute von Opel Oldtimern gesprochen wird, dann sind die Baureihen Opel Kapitän, Opel Olympia, Opel Kadett, Opel GT und Opel Manta zuvorderst zu nennen. Die luxuriösen Flaggschiffe wie der Admiral, Commodore oder Diplomat rangieren eher in der 2ten Reihe. Zweifellos gehören aber die bis in die 70er Jahre gebauten Autos mit den unterschiedlichsten Modellreihen und Typen zu den Highlights eines jeden Oldtimertreffens.