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Opel Kadett

Opel Kadett

Kantiger Kultwagen als Gegenspieler zu Käfer & Golf

Mit dem Opel Kadett hat Volkswagen seinen Gegenspieler gefunden. Schon in den 1930er Jahren tauchte der Name für einen Kleinwagen bei Opel auf. In den 1960er Jahren entwickelte der Hersteller daraus einen erfolgreichen Kompaktwa-gen, der Käfer und Golf den Rang ablaufen sollte. Bis 1993 musste sich der Kadett zwar immer mit einem Platz hinter Volkswagen zufrieden geben, doch bei vielen Opel-Fans weckt die kantige Form heute noch Kindheitserinnerungen. Weiterlesen

Video - Opel Kadett D im Test

Was macht Kai, wenn er bedüdelt ist? Autos kaufen! Und das hat sich gelohnt: Der 60 PS „starke“ Kadett ist zwar keine Rakete, aber ein Wahnsinns-Typ mit Ecken und Kanten. Und so ganz ohne Servolenkung trainiert er auch noch den Bizeps…

Technische Daten Opel Kadett

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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Die häufigsten Fragen und Antworten.

Der erste Opel Kadett stammt aus dem Jahr 1936. Allerdings wurde er nach dem 2. Weltkrieg als Opel Kadett A komplett neu aufgelegt.

Der letzte Opel Kadett mit der Bezeichnung E wurde von 1984 bis 1993 gebaut, bevor die Modellreihe Platz für den Opel Astra machen musste.

Opel Kadett (1936–1940) – Produktionsstopp durch 2. Weltkrieg

Während 1937 die Marke Volkswagen gegründet wurde und der KdF-Wagen in Planung war, brachte 1936 der deutsche Hersteller Opel bereits die Konkurrenz dazu auf den Markt: den Opel Kadett. Das Auto übernahm Bauteile von den bei-den Markengeschwistern Opel Olympia und Opel P4, wodurch es das zweite Markenmodell mit einer selbsttragenden Karosserie war. Unter der Haube arbeitete ein wassergekühlter 1,1-Liter-Vierzylinder-Reihenmotor, der seine 17 kW Leistung über die Hinterräder auf die Straße brachte. Der erste Kadett wurde zum Verkaufsschlager und hielt 1938 be-reits 59 Prozent der Marktanteile in seinem Segment. Sogar ein zweisitziges Cabriolet wurde für den Kleinwagen entwi-ckelt. Bis 1940 konnten rund 107.600 Fahrzeuge verkauft werden, bevor die Produktion aufgrund des 2. Weltkriegs stoppen musste. Nach dem Krieg verlor das Unternehmen seine Produktionsanlagen aus Rüsselsheim und Berlin als Re-parationsleistung an die Sowjetunion, wo der Kadett fast unverändert von 1946 bis 1956 als Moskwitsch-400 weitergebaut wurde.

Opel Kadett A (1962–1965) – Als Anti-Käfer ins Leben gerufen

Während der Kadett bis 1962 aus dem Opel-Programm verschwand, konnte der VW Käfer in der Nachkriegszeit zum Publikumsliebling aufsteigen. 1957 erhielt der damalige Chefkonstrukteur Karl Stief vom Mutterkon-zern General Motors den geheimen Auftrag, ein neues Opel-Werk in Bochum zu bauen und darin den Anti-Käfer herzu-stellen. Also entwickelte ein kleines Team aus Opel-Ingenieuren den Opel Kadett A, der offiziell die Kadett-Astra-Baureihe einläutete. Das Auto war in der unteren Mittelklasse angesiedelt und im Vergleich zum Vorgänger völlig neu konstruiert. Nur der Name blieb erhalten. In der kurzen Produktionszeit von drei Jahren entstanden in Bochum 53.468 Coupés, weltweit waren es knapp 650.000 Coupés und Kombis (Caravans). Doch davon sind kaum noch welche übrig, denn die meisten Fahrzeuge fielen dem Rost zum Opfer oder wurden im Alltag heruntergewirtschaftet. Trotzdem war der Kadett A ein erfolgreicher Gegenspieler zum Käfer, immerhin ist er kürzer, leichter, hat einen größeren Kofferraum, bessere Sichtverhältnisse und mehr Platz im Innenraum. Je nach Ausstattung wurde der Kadett als praktisches Hand-werkerauto oder als luxuriöse Familienlimousine verwendet. Allerdings immer nur als Zweitürer – mehr Türen gab es erst ab dem Kadett B. Das konservative Design rief Diskussionen hervor. Vor allem die ungewöhnlich kleinen 12-Zoll-Räder sind Geschmackssache.

Opel Kadett B (1965–1973) – Mehr als zwei Türen

Nach den drei Jahren Bauzeit des Kadett A folgten acht Jahre Kadett B – eine der längsten Produktionszeiten bei Opel. Eigentlich sollte das Fahrzeug schon 1970 vom Kadett C abgelöst werden, doch Gegenspieler Ford erweiterte in seinen Kölner Werken die Produktpalette, sodass Opel den angedachten Kadett C als höherklassigen Opel Ascona A auf den Markt brachte. Gleichzeitig führte die Marke einen neuen Werbespruch für ihr Auto ein, der mehr als dreißig Jahre später von Volkswagen wieder aufgegriffen wurde: “Opel Kadett. Das Auto.” Eine Besonder-heit der zweiten Generation ist die Modellvielfalt. Den Opel Kadett gab es in verschiedenen Varianten zwischen 45 und 90 PS Leistung sowie zwischen 1,1 und 1,9 Litern Hubraum. Am beliebtesten war die Standard-Limousine. Doch die L-Version mit der Luxus-Ausstattung hat sich wesentlich besser über die Zeit gehalten und ist heute häufiger auf den Stra-ßen zu sehen. Im Vergleich zum Vorgänger ist der Kadett B 10 cm breiter, 18 cm länger und mit mehr Türen ausgestat-tet. Allerdings hat er den Motor immer noch längs verbaut und wird von den Hinterrädern angetrieben. Im Juli 1967 erhielt das Modell eine umfassende Überarbeitung, für mehr Sicherheit an Bord und eine bessere Straßenlage.

Karosserieversionen des Opel Kadett B:

  • Stufenheck-Limousine
  • Fließheck-Karosserie
  • Coupé
  • Kombi (Caravan)
  • Sondermodelle (z. B. Rallye-Kadett)

Opel Kadett C (1973–1979) – Noch nie dagewesene Modellvielfalt

Mit dem Opel Kadett C behielt der Hersteller zunächst die bewährte Technik bei und konnte an den Erfolg der Vorgänger anknüpfen. Insgesamt rund 1,6 Millionen Exemplare wurden weltweit verkauft. Für diese Zahlen stellte die Marke eine noch nie dagewesene Variantenvielfalt auf, bis hin zur Cabrio-Limousine mit Targadach. Der Tank wanderte von der Seite hinter die Lehne der Rücksitzbank. Ansonsten behielt der Hersteller den Hinterradantrieb der Starrachse mit einem längs eingebauten Frontmotor bei. Allerdings entwickelte Opel für den Kadett D eine völlig neue Konstruktion: mit Qu-ermotor und Frontantrieb. Somit war der Kadett C das letzte kompakte Fahrzeug dieser Marke mit Heckantrieb und beendete eine lange Tradition seit dem Opel 4 PS von 1924. Noch ein Jahr vor dem VW Golf GTI veröffentlichte 1975 das Unternehmen den Opel Kadett GT/E als sportliche Variante – und bot dem Volkswagen-Konzern wieder einmal die Stirn.

Karosserieversionen des Opel Kadett C:

  • Stufenheck-Limousine
  • Schrägheck-Version (Kadett City)
  • Coupé (zweitürig & Kadett GT/E)
  • Kombi (Caravan)
  • Cabrio mit Targadach (Kadett Aero)

Opel Kadett D (1979–1984) – Quer eingebauter Motor mit Frontantrieb

Der Kadett D ist der erste Wagen des Herstellers, der mit einem quer eingebauten Motor auf den Markt kam. Zusam-men mit dem Frontantrieb verfolgte er ein ganz neues Konzept, was sich in den Verkaufszahlen niederschlug, die allmäh-lich zum VW Golf aufholten. Außerdem stand nun auch ein 1,6-Liter-Dieselmotor mit 55 PS bei dem Opel-Modell auf dem Programm. Die verschiedenen Benzinmotoren in Deutschland leisten zwischen 53 und 115 PS, wobei wieder ein Kadett-Modell als GTE-Ausführung mit 1,8 Litern Hubraum die Baureihe anführt. Als Karosserievarianten beschränkte sich der Hersteller dieses Mal auf Schrägheck, Kombi (Caravan) und einen Lieferwagen mit drei Türen und ohne hintere Seitenfenster. Der Umbau des Frontantrieb-Kadetts zum Cabrio war nachträglich in kleineren Karosserie-werkstätten möglich. Für die Schrägheck-Modelle gibt es zwei verschiedene Heckklappen: eine kleine Kofferraumklappe unterhalb der Heckscheibe und die beliebte Heckklappe mit integrierter Heckscheibe.

Opel Kadett E (1984–1993) – Umbenennung in Opel Astra

1984 läutete der Hersteller die letzte Kadett-Generation ein, während die Baureihe unter dem Namen Opel Ast-ra ab 1991 bis heute weitergeführt wurde. Auch die Buchstabenabfolge lief weiter, sodass der erste Astra mit der Kennzeichnung F auf den Markt kam und somit seine Verwandtschaft zum Kadett symbolisierte. Mit der Umbenennung passte der Hersteller das Modell an den britischen Markt an, wo das Auto vom Schwesterunternehmen Vauxhall bereits als Astra verkauft wurde. Chevrolet Kadett, Pontiac LeMans, Daewoo LeMans – die Baureihe hatte sich unter verschiedenen Marken und Namen bereits auf der ganzen Welt verbreitet. Insgesamt 3,7 Millionen Kadett E liefen in knapp neun Jahren weltweit vom Band. Obwohl der Kadett E selbst eine Variante in Form eines Lieferwagens im Pro-gramm enthält, stellte das Fahrzeug auch noch die Basis für den ab 1986 produzierten Kastenwagen Opel Com-bo zur Verfügung. Wie gewohnt gibt es den letzten Kadett mit verschiedenen Karosserie- und An-triebsvarianten zwischen 40 kw (54 PS) und 115 kW (156 PS) Leistung bei den Ottomotoren und zwischen 53 kW (72 PS) und 60 kW (82 PS) bei den Dieselmotoren. 1991 wurde das Opel Kadett Coupé vom Opel Astra abgelöst, nur das Cabrio blieb noch bis 1993 im Programm, bevor das Astra Cabrio als Nachfolger in den Startlöchern stand.

Fazit

Zu Zeiten des Opel Kadett hatten der VW Käfer und später der VW Golf die Kompaktklasse fest im Griff. Doch gleich da-hinter gehört der Kadett neben weiteren Anwärtern wie dem Fiat 850 , dem Trabant und dem Renault 4 mit zu den beliebtesten Oldtimern. Dabei setzt jedes Auto einen anderen Schwer-punkt: Während der fünftürige Renault sehr praktisch und günstig war und der kompakte Fiat eher für Sportlichkeit und Fahrspaß stand, brachte der Opel Kadett amerikanisches Flair aus dem Mutterkonzern über den großen Teich. Heutzu-tage hat jedes Fahrzeug seinen eigenen Kultstatuts und seine eigenen Liebhaber. Der kantige Kadett hat sich auf jeden Fall einen Platz zwischen den Kultautos und Familienwagen der 1960er bis 1990er Jahre verdient.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Kadett

10 Bewertungen

4,0