Preis im Verhältnis zur Auswahl
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1991 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 2.500 € bei 9 verfügbaren Angeboten.
Der Opel Kadett war bis 1993 der Erfolgsträger der Kompaktklasse der Adam Opel AG. Im Jahr 1993 stellte Opel die Produktion des Kadetts zugunsten des Astras, der bis heute ein beliebter Nachfolger des Kadett ist, ein.
Ideal für:





















Der erste Opel Kadett stammt aus dem Jahr 1936. Allerdings wurde er nach dem 2. Weltkrieg als Opel Kadett A komplett neu aufgelegt.
Der letzte Opel Kadett mit der Bezeichnung E wurde von 1984 bis 1993 gebaut, bevor die Modellreihe Platz für den Opel Astra machen musste.
Hier siehst du die Durchschnittspreise nach dem Jahr der Erstzulassung und wie viele Angebote es gerade auf AutoScout24 gibt.
Letzte Datenaktualisierung: 08.10.2026
Das beste Verhältnis aus Preis und Auswahl bieten aktuell Fahrzeuge, die 1991 zum ersten Mal zugelassen wurden: durchschnittlich 2.500 € bei 9 verfügbaren Angeboten.
Die größte Auswahl gibt es aktuell bei Fahrzeugen mit Erstzulassung 1991. Auf AutoScout24 findest du dafür 9 Angebote.
| Erstzulassung | Preis im Schnitt | Angebote |
|---|---|---|
| 1991 | 2.500 € | |
| 1990 | 4.440 € | |
| 1989 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1988 | 3.980 € | |
| 1987 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1986 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1985 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1984 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1983 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1982 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1981 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1980 | Keine Daten | 0 Angebote |
| 1979 | 17.900 € | |
Im Laufe der Jahre veränderten sich die Motorisierungen des Opel Kadetts natürlich immer wieder. Generell standen bis zur letzten Generation mehrere Benzin- und Dieselmotoren zur Verfügung, die auf der einen Seite einen guten Verbrauch und auf der anderen Seite eine hohe Zuverlässigkeit bieten sollten. Bis heute gelten die Motoren des Opel Kadett als gute Wahl für langfristige Nutzung.
Um in der enormen Auswahl der Fahrzeuge und Motorisierungen den Überblick zu behalten, erfolgt nun eine exemplarische Vorstellung der Motoren der letzten Generation, die bis 1993 gebaut wurde. Diese finden sich zumeist auch in den gebrauchten Fahrzeugen, die bis heute von den Kunden geschätzt werden. Die Auswahl der Dieselmotoren fällt im Vergleich zu den Benzinern deutlich überschaubarer aus. Leistungsvarianten von 54 PS bis maximal 82 PS lassen sich nutzen und kommen im Opel Kadett zum Einsatz.
Die Auswahl der Benziner ist umfassender und bietet bei Bedarf gleichzeitig deutlich mehr Leistung. Der Einstiegsmotor leistet allerdings ebenfalls lediglich 54 PS. Für den Stadtverkehr sollte dies ausreichen, allerdings werden mit der wenigen Power schon einfache Überlandfahrten zu einer Herausforderung für den Kadett. Die maximale Motorleistung der Benziner beträgt 156 PS. Die speziellen DOHC-Bigblock-Motoren sind demnach schon deutlich flotter unterwegs und lassen sogar Potenzial für sportliche Ausfahrten.
Der Opel Kadett zeigte sich von Beginn an als perfekter Begleiter für den Stadtverkehr und überzeugte unter anderem mit einer sehr guten Wendigkeit bei einem gleichzeitig dennoch guten Platzangebot im Innenraum. Die klassische Karosserie des Kompaktwagens ist etwa vier Meter lang und 1,66 Meter breit. Sollte es für den Kunden hingegen der Kombi sein, wuchs das Fahrzeug auf eine Länge von 4,23 Metern. Der Radstand beträgt 2.520 Millimeter, das Leergewicht bewegt sich in einem Rahmen von 830 bis 1.040 Kilogramm. Zu den großen Vorteilen des Opel Kadett gehört die große Alltagstauglichkeit, unter anderem durch das gute Platzangebot und einen großen Kofferraum. 390 Liter Ladevolumen stehen mindestens zur Verfügung, alternativ lassen sich die Sitze zusätzlich einfach umlegen. Das Fassungsvermögen steigt zusammen mit der zweiten Sitzreihe auf bis zu 1.000 Liter. Für einen Kompaktwagen stellt dies sehr gute Werte dar. Auf Wunsch erfolgte die Auslieferung des Opel Kadett mit einer praktischen Anhängerkupplung. Diese eignete sich für eine maximale Anhängelast von 1.200 Kilogramm.
| Bauzeit | 1979 – 1993 |
|---|---|
| Länge, Breite, Höhe | 4,0 m – 4,2 m x 1,6 m x 1,4 m |
| Radstand | 2,5 m |
| Kofferraumvolumen | 390 l – 1.000 l (inklusive Sitzreihe) |
| Leergewicht | 830 kg – 1.045 kg |
| Zulässiges Gesamtgewicht | 1.345 kg – 1.500 kg |
| Hubraum | 1.297 cm³ – 1.998 cm³ |
| Drehmoment | 93 Nm – 175 Nm |
| Höchstgeschwindigkeit | 149 km/h – 195 km/h |
| Beschleunigung 0 auf 100 km/h | 10,6 s – 19,5 s |
| Tankvolumen | 52 l |
| Verbrauch | 5,4 l - 8,4 l |
Im Laufe der Jahre stand der Opel Kadett in vielen verschiedenen Varianten und Ausführungen für die Kunden zur Verfügung. Dies gilt unter anderem bereits für die allgemeinen Generationen, denn immerhin fünf Generationen des Kompaktwagens wurden bereits angeboten. Der Opel Kadett E als letzte Generation und beliebte Wahl bis heute, konnte unter anderem als Drei- oder Fünftürer gekauft werden. Auch mehrere Karosserieformen ließen beim Opel Kadett nicht lange auf sich warten, unter anderem als Schrägheck- oder Stufenheckvariante. Auch auf einen Kombi, Karavan genannt, und ein Cabrio mit viel frischer Luft und dem Gefühl von Freiheit mussten die Kunden keinesfalls verzichten.
Zusätzlich durften sich die Interessenten beim Opel Kadett E für viele weitere Sondermodelle und Varianten entscheiden. Dies gilt beispielsweise für die Varianten CUP, TOP oder Tiffany. Die unterschiedlichen Ausführungen überzeugen unter anderem mit einer angepassten Optik und vielen weiteren Ausstattungsdetails.
Unter anderem überzeugte der Opel Kadett bis zuletzt mit einem guten Support und moderner Technik. Ob elektrische Fensterheber, ein Bordcomputer oder elektrisch verstellbare Außenspiegel, das Komfortniveau gestaltete sich beim Opel Kadett früh sehr hoch. Auch dies sorgte schnell für eine große Nachfrage nach dem Fahrzeug.
Wer sich für einen Opel Kadett entschied, bezahlte diesen natürlich noch in der damaligen Währung. Aber auch umgerechnet überzeugt das Fahrzeug mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis und galt für viele Familien und Kunden als preiswerte Alternative zum Golf oder ähnlichen Modelle. So bezahlten die Kunden für einen Opel Kadett C umgerechnet etwa 6.300 Euro.
Der Opel Kadett kann als Gebrauchtwagen natürlich weiterhin erworben werden. An Angeboten mangelt es durch die enorme Verbreitung des Wagens nicht. Gerade in einem guten Zustand und mit geringer Laufleistung ist der Opel Kadett allerdings alles andere als günstig. So kostet ein Kombi aus der beliebten C-Baureihe schnell deutlich über 15.000 Euro. Einfachere Modelle mit Gebrauchsspuren können ab 3.000 Euro gekauft werden. Unterschätzt werden darf hierbei aber nicht, dass noch nachträgliche Arbeit anfallen wird, um das günstige Modell mit Gebrauchsspuren wieder sicher und fahrtüchtig zu bekommen.
Das Exterieur des Opel Kadett wirkt gerade in den früheren Generationen gewöhnungsbedürftig, kann sich aber gleichzeitig hervorragend von der Konkurrenz auf dem Markt absetzen. Die letzte Ausführung, die bis 1993 gebaut wurde, wirkt im Vergleich eher unauffällig – hier hat sich Opel von dem ehemals auffälligen Look entfernt. Die Karosserie litt in vielen Jahrgängen unter deutlichen Rostproblemen, die auch bei einem Gebrauchtwagen unbedingt beachtet werden sollten. Mit verschiedenen Karosserieformen, dem charakteristischen Kühlergrill und vielen unterschiedlichen Lackierungen, unter anderem dem auffälligen und bekannten Rot, rundete Opel das Exterieur des Fahrzeugs ab.
Das Interieur fällt eher überschaubar aus. Die Verarbeitung und die Auswahl der Materialien entsprechen dem Geist der damaligen Zeit und sind somit eher einfach gehalten. Dennoch überzeugt das Interieur auf ganzer Linie. Die Kunden schätzten unter anderem das sehr gute Platzangebot und den großen Kofferraum, sodass der Opel Kadett in allen Ausführungen die perfekte Wahl für Familien und tägliche Fahrten darstellte. Zudem waren in höheren Ausstattungslinien und neueren Fahrzeugen viele Techniken und Komfort-Features eingebaut – beispielsweise elektrische Fensterheber, eine Klimaanlage oder auch eine Servolenkung. Wer also während der Fahrt einen guten Komfort wünschte, war mit dem Opel Kadett gut beraten.
Sicherheitssysteme und Assistenten fanden damals schnell ihren Weg in den Opel Kadett. So waren die wichtigen Sicherheitsgurte und die ersten Airbags sehr früh verfügbar, auch auf ein ABS mussten die Kunden nicht lange warten. Dieses verhinderte früh ein Ausbrechen des Opel Kadett bei einer Gefahrenbremsung und war zumindest in den 90er-Jahren alles andere als ein Standard. Der Opel Kadett ist also auch in Bezug auf die Sicherheit ein gutes Fahrzeug für den Alltag und für die Nutzung mit der gesamten Familie.
Der Ford Taunus ist eine gute Alternative zum Opel Kadett und überzeugt mit einem attraktiven, klassischen Design. Das Fahrzeug entstammt der Mittel- oder der Oberklasse und begeistert bis heute mit einem sehr guten Komfort. Auch der Taunus steht als Klassiker gebraucht für die Kunden zur Verfügung und kann ab einem Preis von etwa 5.000 Euro gekauft werden. Reparaturen sind dank der direkten Verfügbarkeit bis heute kein Problem.