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Opel Diplomat

Opel Diplomat

Amerikanisches Design, amerikanische Maße, amerikanischer Motor und dazu die lange Tradition der deutschen Opel-Oberklasse, nach diesem Rezept versuchte die Rüsselsheimer GM-Tochter Opel in den 1960er Jahren den Anschluss an das Marktgeschehen in Europa zu behalten...Weiterlesen

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Der Stolz der Marke spiegelte sich nicht nur in den Dimensionen der Limousinen dieser Epoche wider. Auch die Namensgebung kündete von Standesbewusstsein: Opel Kapitän, Opel Admiral, Opel Diplomat. Das Dreigestirn der Schwestermodelle mit dem Opel Diplomat an der Spitze bestimmte ab dem Baujahr 1964 den Auftritt von Opel in der Oberklasse. Nach 13 Jahren Bauzeit und zwei Modellgenerationen endete die Produktion des Opel Diplomat und markierte zugleich den Rückzug der Rüsselsheimer aus diesem Fahrzeugsegment.

Der Diplomat ist als Limousine und Coupé ein seltener Oldtimer

Der Opel Diplomat sollte als besonders luxuriös ausgestattete und stärker motorisierte Spitzenversion die Führungsklasse in Opels Oberklassetrio übernehmen. Obschon als Großserienfahrzeug geplant, verließen bis zum Produktionsende im Jahr 1977 jedoch kaum 10.000 Exemplare des Opel-Flaggschiffs die Fabrikationshallen. Noch seltener waren die zweitürigen Diplomat Coupés, die vom Karosseriebauer Karmann geliefert wurden. Wie die Limousinen gehören sie heute als Zeugen einer langen Firmengeschichte zu den gesuchten Oldtimern der Marke Opel.

Die Opel Diplomat der ersten Bauphase 1964 bis 1968

Mit einer Länge von knapp fünf Metern und einer Breite von 1,90 Metern fuhr der Opel Diplomat auf den deutschen Straßen im Format eines amerikanischen Straßenkreuzers vor. Und tatsächlich trug die ausgeprägt kantige Karosserie mit ihrem breiten Chromkühlergrill und der enormen Motorhaube die charakteristischen Merkmale der zeitgenössischen amerikanischen Vorbilder. Im Mittelpunkt der Baureihe Opel Diplomat standen die klassischen viertürigen Limousinen, die bei Opel selbst produziert wurden. Daneben erteilten die Rüsselsheimer dem Karosseriebauer Karmann den Auftrag zum Bau einer Coupé-Variante, die im Osnabrücker Werk des Unternehmens in einer Kleinserie von rund 300 Exemplaren gefertigt wurde. Kennzeichen der Opel Diplomat Coupés war die breite B-Säule, die in einem sanften Schwung zum Heck hin abfiel und so den kantigen Charakter der Limousinenkonturen widerspiegelte.

Im Opel Diplomat arbeiten V8-Motoren von Chevrolet

Passend zu dem vom US-Stil inspirierten Äußeren stattete der Hersteller den Opel Diplomat mit hubraumstarken Motoren aus, die von der GM-Tochter Chevrolet aus den USA geliefert wurden. In der Einstiegsversion erhielten die Limousinen ein V8-Triebwerk mit 4,6 Litern Hubraum und einer Leistung von 140 kW (190 PS). Im Spitzenmodell arbeitete ein 5,4 Liter Motor der V8-Klasse mit einer Leistungsausbeute von bis zu 170 kW (230 PS). Damit erreichten die Limousinen und Coupés der Baureihe Opel Diplomat eine Höchstgeschwindigkeit von über 200 Stundenkilometern. Mit diesem Wert galt der Opel Diplomat als eine der schnellsten deutschen Serienlimousinen.

Die Opel Diplomat der zweiten Bauphase von 1969 bis 1977

In optisch leicht modifizierter Form lief die zweite Generation des Diplomat in den Jahren ab 1969 als Limousine vom Band. Standardmotorisierung war der 5,4 Liter Motor, der auch in der 1973 in wenigen Exemplaren gebauten Langversion des Opel Diplomat zum Einsatz kam, bevor die Produktion des vorerst letzten Oberklassemodells von Opel mit dem Baujahr 1977 auslief."

Technische Daten Opel Diplomat

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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