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Opel Rekord

Opel Rekord

Während deutsche Autohersteller wie BMW nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs durch eine unzeitgemäße Modellpolitik in wirtschaftliche Schwierigkeiten gerieten oder aber wie Volkswagen dank in Vorkriegszeiten entwickelter Modelle vom Wirtschaftswunder profitierten, konnte der 1929 in das amerikanische Unternehmen General Motors (GM) integrierte Traditionshersteller Opel mit Hilfe des Mutterkonzerns erfolgreich ein neu entwickeltes eigenes Modell auf den Markt bringen...Weiterlesen

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Der im Jahr 1953 präsentierte Opel Olympia Rekord im angesagten US-Design wurde zum Urtyp der Baureihe Opel Rekord, die der Rüsselsheimer Autohersteller in acht Generationen bis ins Jahr 1986 fertigte. Damit war der Opel Rekord eine der am längsten gebauten Modellreihen in Deutschland. Mit fast zehn Millionen verkaufter Einheiten wurde der Verkaufserfolg des als Limousine, Kombi und Coupé angebotenen Mittelklasse-Opel nur vom VW Käfer getoppt.

Der Opel Rekord wird als Limousine, Kombi und Coupé angeboten

Nach dem Wegfall des Beinamens Olympia wurde der erste Opel Rekord im Jahr 1957 mit auffälliger Zweifarbenlackierung, gewölbter Heckscheibe und elegant geschwungenen Seitenzierleisten in einem dezidiert modernen Design vorgestellt. Weniger innovativ hingegen waren die auf der Motortechnik der 1930er Jahre basierenden Vierzylinder-Antriebe mit 29 kW (40 PS) in der Einstiegsversion und 44 kW (60 PS) im 1960 präsentierten Topmodell. Bei einem Gewicht unter einer Tonne kam die 4,43 Meter lange Limousine der Opel Rekord Spitzenausführung damit jedoch immerhin auf eine Höchstgeschwindigkeit von fast 140 km/h. An der Motorenausstattung und den Leistungswerten änderte sich auch nichts in der zwischen 1960 und 1963 gebauten zweiten Generation des Opel Rekord, der sachlicher gestaltet auf die Straße kam und nun auch als Coupé zu haben war.

Kurze Modellzyklen mit immer wieder neuem Design und alter Motortechnik

In der ab 1963 gefertigten dritten Generation erschien die Mittelklasse aus Rüsselsheim erneut mit deutlich amerikanischem Gesicht. Der breite Kühler in Gitteroptik und mit integrierten Rundscheinwerfern stammte unverkennbar vom Chevrolet Nova, den GM ein Jahr zuvor in den USA auf den Markt gebracht hatte. Den umgestalteten Opel Rekord, der nun die neu eingeführte Baureihenbezeichnung A erhielt, gab es nun nur noch in zwei Hubraumklassen von 1,5 und 1,7 Litern. So kurz die Modellzyklen des Opel Rekord bisher gewesen waren, so wenig technische Neuerungen waren damit verbunden gewesen. Das änderte sich erst im letzten Baujahr der A-Generation, als mit dem Opel Rekord L-6 das neue Spitzenmodell mit 2,6 Litern Hubraum erschien und mit 74 kW (100 PS) endlich einen leistungsgerechteren Motor in die Mittelklasse von Opel brachte.

Ab dem Baujahr 1965 erhält der Opel Rekord eine neue Motorengeneration

Mit dem 1965/66 nur knapp ein Jahr gebauten Opel Rekord der Baureihe B ging die eingeleitete technischer Erneuerung weiter. Die Limousinen, Kombis und Coupés erhielten jetzt auch in den kleinen Hubraumklassen leistungsfähigere Aggregate einer neuen Generation, die etwa dem Opel Rekord 1900 S bis zu 66 kW (90 PS) zur Verfügung stellte. Dieses Modell übernahm in der 1966 präsentierten neu designten C-Generation des Opel Rekord die Position des Serien-Topmodells, nachdem der Sechszylinder nicht mehr angeboten wurde.

Im Baujahr 1972 kommt der Opel Rekord erstmals als Diesel auf den Markt

Nach den rundlichen Formen des Vorgängers brachten die Rüsselsheimer den Opel Rekord der D-Baureihe im Jahr 1971 im explizit eckigen Karosseriekleid in den Handel, das als typisch für die 1970er Jahre galt. Mit dem 2,0 Liter Modell wurde eine neue Spitzenversion des Opel Rekord eingeführt, die 74 kW (100 PS) leistete. Im Baujahr 1972 feierte der erste Diesel der Modellreihe Premiere, der über bescheidene 44 kW (60 PS) verfügen konnte und in der Spitze gut 130 km/h schaffte. Der größere 2,3 Liter Diesel der 1977 eingeführten E-Generation kam mit seinen 48 kW (65 PS) kaum darüber hinaus. Erst  zwei Jahre bevor die Fertigung des Opel Rekord eingestellt wurde, lieferten die Opelaner eine kräftigere Dieselversion mit Turboaufladung. Im Jahr 1985 gab es mit dem 1,8 Liter Benziner dann das erste und letzte Katalysatormodell. Die Produktion des Opel Rekord lief nach über dreißig Jahren zugunsten des Nachfolges Opel Omega 1986 aus.

Fahrzeugbewertungen zu Opel Rekord

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Technische Daten Opel Rekord

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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