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Saab 9-7x

#Der Saab 9-7X wird ab dem Jahr 2005 in den USA verkauft

Als der US-amerikanische Autokonzern General Motors (GM) Ende der 1980er Jahre die Chance erhielt, beim schwedischen Traditionshersteller Saab einzusteigen und später das Unternehmen zu übernehmen, änderte sich für den schwedischen Produzenten die Arbeitsgrundlage. Zwar sollte die Marke Saab das Image behalten, sportlich agierende Turbomodelle mit hohem Sicherheitsstandard zu fertigen. Aber eigene Fahrzeugentwicklungen, die Klassiker wie die erste Generation des lange beinahe unverändert gebauten Saab 900 hervorgebracht hatten, konnten allein aus Kostengründen im schwedisch-amerikanischen Unternehmen nicht mehr realisiert werden. Mochten Fans der Marke den Abschied vom individuellen Stil der Saab-Modelle auch bedauern, Grundlage für die Limousinen, Kombis und Cabriolets von Saab waren fortan Plattformen, die weltweit in verschiedenen Firmen des GM-Verbunds eingesetzt wurden. Als zur Jahrtausendwende das Projekt eines eigenen Sport Utility Vehicle (SUV) von Saab diskutiert wurde, war klar, dass ein solches Fahrzeug ebenfalls auf GM-Technik basieren würde. Doch diesmal gingen die Amerikaner noch einen Schritt weiter: Als sie im Jahr 2005 das erste SUV der schwedischen Marke vorstellten, kündigten sie an, das ab 2005 als Saab 9-7X in den Verkauf kommende Modell in den USA produzieren zu wollen. Als Importwagen kam der Saab 9-7X dann allerdings auch nach Europa, bevor im Jahr 2009 die Produktion auslief.

Im Topmodell des Saab 9-7X arbeitet ein V8-Motor

Technisch basierte der Saab 9-7X auf einer SUV-Plattform des GM-Konzerns, auf der etwa auch der Envoy des Truckproduzenten GMC aufbaute. Für europäische Vorstellungen gehörte der Saab 9-7X mit einer Länge von gut 4,90 Metern, einer Breite von über 1,90 Meter und einem Radstand mit 2,87 Metern zu den großen SUV am Markt. Mit Ausnahme des Kühlergrills und des Logos der schwedischen Marke auf der Haube war der Saab 9-7X von außen nicht unbedingt als typisches Schwedenauto zu erkennen. Denn das kantige Heck und der gewölbte Vorbau zeigten Formen, wie sie auch bei anderen Fahrzeugen dieser Klasse vorherrschend waren. Nur im Inneren konnte sich der Fahrer wie in einem Saab fühlen, da das Armaturenbrett des Saab 9-7X die charakteristischen Merkmale der meisten anderen Modelle des Herstellers aufwies. Angeboten wurde der in drei Leistungsstufen gefertigte Saab 9-7X ausschließlich mit Allradantrieb. Mit der Einstiegsmotorisierung leistete der Saab 9-7 bis zu 213 kW (290 PS). Im Topmodell arbeitete ein kräftigeres V8-Aggregat mit bis zu 291 kW (396 PS).