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SsangYong Kyron

Der SsangYong Kyron wird im Baujahr 2006 am Markt eingeführt


Mit Nachbauten des klassischen US-Jeep wurde der Vorläufer des südkoreanischen Geländewagenspezialisten SsangYong ab den 1950er Jahren auf den asiatischen Märkten zur bekannten Marke. In Europa tauchten die Geländewagen und Sport Utility Vehicles (SUV) aus Südkorea erst in den 1990er Jahren auf, nachdem SsangYong mit dem deutschen Daimler-Konzern eine technologische Kooperation vereinbart hatte. Die Koreaner hatten angesichts der Tatsache, dass sie auf eigenes Know-how aus dem Bau geländegängiger Fahrzeuge zurückgreifen konnte, vor allem Interesse an einer Verbesserung ihrer Motoren. Hier setzte der Austausch mit Daimler an. SsangYong durfte in Lizenz Motoren von Mercedes-Benz nachbauen und entwickelte daraus im Laufe der Jahre auch eigene Aggregate, die zwar noch auf der Basistechnik des deutschen Herstellers beruhten, jedoch selbst entwickelte Komponenten und Modifikationen einbrachten. Aufgrund dieser historischen Entwicklung bot SsangYong stets nur eine kleine Palette von Benziner- und Dieselaggregaten für seine Fahrzeuge an. Dafür jedoch bauten die Südkoreaner ihre Modellpalette nach der Jahrtausendwende konsequent aus. Den Schwerpunkt bildeten weiterhin geländegängige Fahrzeuge. Der SsangYong Kyron, der ab dem Baujahr 2006 die Nachfolge des SsangYong Musso antrat, nahm im Programm der Südkoreaner die Position des Kompakt-SUV ein.


Der SsangYong Kyron wird mit Heckantrieb und als Allrad-SUV gebaut


Während der SsangYong Musso noch die klassischen äußeren Merkmale eines Geländewagens gehabt hatte, fuhr der 4,66 Meter lange und 1,74 Meter hohe SsangYong Kyron im typischen Design eines eher für den urbanen Einsatz konzipierten Lifestyle-SUV vor. Entsprechend konnte der SsangYong Kyron nicht nur in Kombination mit einem zuschaltbaren oder permanentem Allradantrieb inklusive Geländeuntersetzung, sondern auch mit einem herkömmlichem Heckantrieb bestellt werden. Allerdings war das Stabilisierungsprogramm ESP nur bei den allradangetriebenen Ausführungen serienmäßig verbaut. Die 4x4-Modelle verfügten zudem serienmäßig über eine Bergabfahrhilfe. Mit dieser Ausstattung und aufgrund seiner Leiterrahmenkonstruktion galt der SsangYong Kyron für einen Softroader als relativ geländetaugliches SUV.


Die Motorisierungen des SsangYong Kyron


Bei der Motorisierung des Kyron setzte Ssang Yong ausschließlich auf Dieselaggregate, die mit Mercedes-Benz Techniken entwickelt worden waren. Angeboten wurde der SsangYong Kyron in der heckangetriebenen Einstiegsversion mit einem Common-Rail Diesel der 2,0 Liter Hubraumklasse. In dieser Ausführung konnte der SsangYong Kyron auf bis zu 104 kW (141 PS) zugreifen. Den Verbrauch gab der Hersteller mit durchschnittlich 8,1 Litern an (206 g/km CO2). Im Fünfzylinder-Spitzenmodell arbeitete ein 2,7 Liter Diesel mit 120 kW (163 PS), der 9,5 Liter konsumierte (242 g/km CO2).

Fahrzeugbewertungen zu SsangYong Kyron

2 Bewertungen

4,0

Technische Daten SsangYong Kyron

Technische Daten wie Verbrauch, PS, Maße, Gewicht und Länge im Überblick

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