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Toyota Mirai

Mit dem Mirai legt Toyota sein erstes Wasserstoffmodell in Großserie auf

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Doch verwiesen die Unternehmen ihrerseits nicht zu Unrecht darauf, dass immerhin schon seit den 1990er Jahren auf den internationalen Automobilmessen regelmäßig von ihren Forschungsabteilungen entwickelte Prototypen mit Elektromotoren und Hybridantrieben zu sehen waren. Außerdem stellten sie wie die asiatische Konkurrenz bald darauf Konzeptfahrzeuge vor, die rein elektrisch fuhren oder deren Motoren für die Verbrennung von Wasserstoff umgerüstet worden waren. Der nächste Schritt zu alternativen Antrieben waren Elektrofahrzeuge mit Brennstoffzellen, die Wasserstoff als Energieträger nutzten, der durch Umwandlungsprozesse den Strom zum Antrieb von E-Motoren erzeugte. Doch die innovativen Fahrzeuge hatten einen Nachteil: Es gab sie nicht zu kaufen, weil sie nie in Serie gingen. Wenn es sich darum handelte, neue Technologien im Alltag verfügbar zu machen, überließen Amerikaner und Europäer tatsächlich den asiatischen Produzenten die Pionierrolle. Toyota etwa brachte fast weltweit mit dem Prius bereits Ende der 90er Jahre sein erstes Hybridmodell in den Handel. Und mit der Markteinführung des Mirai 2015 zeigte der japanische Konstrukteur, dass die Brennstoffzellen-Technologie so ausgereift war, dass auch der Wasserstoffantrieb für ein Großserienmodell zum Einsatz kommen konnte.

Im Jahr 2016 beginnt Toyota mit der Vermarktung des Mirai in Europa

Allerdings lagen auch bei den Japanern fast zwanzig Jahre Forschung mit über 5000 neuen Patenten zwischen der Vorstellung des 1996 präsentierten ersten Brennstoffzellen-Konzeptautos FCEV-1, dem Prototypen FCV von 2013 und dem Produktionsstart des Serienmodells, das global unter dem Namen Mirai vermarktet wurde. Für die Fertigung musste am japanischen Toyota-Stammsitz eine neue Produktion aufgebaut werden, die zunächst nur über beschränkte Kapazitäten verfügte. Die Folge: Nachdem der Mirai im Herbst 2014 auf der Automesse in Los Angeles der Öffentlichkeit präsentiert worden war, dauerte es noch einige Monate, bevor das erste japanische Brennstoffzellenauto auf dem Heimatmarkt bei Toyota-Händlern verfügbar war. Im Jahr 2015 startete das Unternehmen dann den Verkauf des Mirai in Kalifornien, wo sich der Hersteller aufgrund der dort geltenden strengen Umweltgesetzgebung für sein Null-Emissionsauto gute Absatzchancen versprach. Mit der Ausweitung der Produktion sollte der Mirai dann ab dem Jahr 2016 nach Europa kommen, wo er als Neuwagen zuerst jedoch nur in einigen Ländern erhältlich war. Mit entsprechender Verzögerung tauchten die Wasserstoffmodelle dann auf dem Markt für Gebrauchtwagen auf. Aber auch dort blieb der Mirai zunächst eine seltene Erscheinung. Der Grund: Obwohl Toyota die Produktion bei entsprechender Nachfrage hochfahren wollte, planten die Japaner in den ersten Jahren der Serienfertigung nicht mehr als 3000 Mirai pro Jahr vom Band laufen zu lassen.

Toyota positioniert den Mirai als Limousine der Mittelklasse im sportlichen Look

Mit einer Länge von gut 4,90 Metern und einem Radstand von 2,78 Metern positionierte sich der Mirai in der Mittelklasse. Wie in diesem Segment üblich, realisierten die Toyota-Konstrukteure für die Baureihe eine klassische Limousinenform, sodass der Mirai als Viertürer mit Stufenheck auf die Straße kam. Im Design jedoch sollten die Limousinen durchaus ihren Charakter als Zukunftsauto zeigen: Gegensätze wie die kastenförmige Frontschürze und die auf einem sichtbaren Rahmen optisch von der Karosserie getrennt liegende Motorhaube im rundlicher U-Form prägten den Auftritt des ersten Wasserstoffautos der Großserie. Dominiert wurde die Vorderansicht von zwei überdimensionierten Lüftungsschächten mit senkrecht angeordneten LED-Tagfahrlichtern und ultraschmalen Scheinwerfern, unter deren Klarglasgehäusen kleine würfelförmige Leuchten untergebracht waren. In der Rückansicht fielen die dreieckig gestalteten Heckleuchten und die über die gesamte Breite des Kofferraums reichende LED-Bremslichtschiene auf. Ausmodellierte Flanken und eine Spoilerkante auf dem bis tief zur Stoßstange reichenden Kofferraumdeckel setzten zusätzliche sportliche Akzente und halfen zugleich, die Aerodynamik des Mirai zu optimieren.

Komfortausstattung und viele Assistenzsysteme für die Toyota der Baureihe Mirai

Hinsichtlich der Ausstattung des Mirai orientierte sich Toyota an den für Modelle der Mittelklasse verfügbaren Features. Viele sonst gegen Aufpreis erhältliche Ausstattungsmerkmale waren bei den Limousinen mit Brennstoffzellen allerdings bereits ab Werk verbaut. So wurden die Limousinen serienmäßig mit Sitzheizung vorne und hinten sowie mit einem beheizbaren Lenkrad und elektrischer Sitzeinstellung mit Memoryfunktion ausgeliefert. Dazu gab es eine Rückfahrkamera und Radarsensoren, die beim Verlassen der Spur warnten oder den Bereich des toten Winkels überwachten. Eine automatische Notbremsfunktion und ein Tempomat mit Abstandshalter gehörten ebenso zu den an Bord des Mirai verbauten Assistenzsystemen.

Wasserstoff gibt dem Toyota-Elektromotor im Mirai Energie für gut 155 PS

Mit gut 114 kW (155 PS) konnte der Mirai von seinem Elektromotor eine Leistung abfordern, die für eine Limousine der Mittelklasse durchaus typisch war. Doch seine Energie bezog das Toyota-Aggregat weder aus der Steckdose noch aus der Verbrennung fossiler Kraftstoffe. An ihre Stelle trat Wasserstoff, der an Bord des Mirai in zwei aus Karbonkunststoff gefertigten druckstabilen Tanks mitgeführt wurde. Der gasförmige Wasserstoff wurde in den Kanälen der Brennstoffzellen zu Strom umgewandelt, der direkt für den Antrieb des E-Motors genutzt wurde und zugleich die Bordbatterien als Reservespeicher speiste. Vorteil bei diesem Hybridsystem: Bei den Umwandlungsprozessen entstanden keine schadstoffhaltigen Abgase, denn der Mirai entließ nur Wasserdampf in die Umwelt. Null CO2-Emission, das war ähnlich wie bei den Elektrofahrzeugen, die ihre Batterien an der Steckdose wieder aufluden, das wichtigste Verkaufsargument für die Wasserstoffautos von Toyota. Die tatsächliche Umweltbilanz war jedoch bei beiden konkurrierenden Technologien schwerer zu ermitteln. Denn so wie sie bei Elektrofahrzeugen davon abhing, aus welchen Primärenergien der zum Antrieb gespeicherte Batteriestrom gewonnen wurde, so war bei Brennstoffzellenautos wie dem Mirai entscheidend, welche Energieträger bei der Herstellung von Wasserstoff genutzt wurden.

Für den Mirai verspricht Toyota über 500 Kilometer Reichweite

Wer ein emissionsfreies Auto fahren wollte, für den standen allerdings im Alltag ganz andere Probleme im Vordergrund: Die Reichweite und die Infrastruktur mit Ladestationen oder Wasserstofftankstellen. Während die bei der Markteinführung des ersten Brennstoffzellenfahrzeugs von Toyota zunächst noch spärlich vorhanden waren, konnten die Käufer zumindest hinsichtlich der Reichweite ihres Mirai klarer kalkulieren. Denn Toyota versprach im Alltagsbetrieb eine Reichweite von über 500 Kilometer. Und war die nächste Wasserstoffzapfsäule gefunden, konnte es schon nach gut drei Minuten wieder auf die Straße gehen. Denn länger sollte es nicht dauern, bis die rund fünf Kilogramm Wasserstoff fassenden Tanks des Mirai wieder komplett aufgefüllt waren.