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VW Caddy Kombi

Entwicklung der Caddy-Reihe

Mit der Modellserie Caddy stieg der VW-Konzern in die Sparte der Nutzfahrzeuge auf Pkw-Basis ein. Die Fahrzeuge orientieren sich an dem in Nordamerika verbreiteten System der Pick-ups. Diese basieren auf einem Pkw oder Geländewagen mit einer ebenen, offenen Ladefläche, der Pritsche. Auf diese können verschiedene Aufsätze montiert werden. Der erste Caddy kam 1979 auf Basis des VW Rabbit (Golf) auf den nordamerikanischen Markt. Er hatte einen geschlossenen Aufbau über der Ladefläche. Der erste VW Caddy Kombi entstand erst 1995. Der Aufbau war dem Seat Inca aufgesetzt. Alle Fahrzeuge mit der Bezeichnung VW Caddy Kombi haben einen vorderen Teil, der meist bis zur B-Säule identisch ist mit einem Pkw. Daran schließt sich eine Pritsche an oder ein besonderer Aufbau. Bei einem Kombi sind in diesem Teil immer Seitenfenster vorhanden, wodurch sich der Kombi vom Kastenwagen unterscheidet. Die Reihe wurde von VW auf verschiedenen Pkws aufgebaut. Von 1979 bis 1983 gab es nur eine reine Pick-up-Version auf Basis des Rabbit. Ab diesem Zeitpunkt kam eine Version für Europa hinzu, die bei TAS in Sarajevo gebaut wurde und auf dem Golf basierte. Die Fahrzeuge der ersten Generation, die bis 1993 gebaut wurden, waren noch reine Pick-ups, denen man die Herkunft als Pritschenwagen ansieht. In der zweiten Generation vom Typ 9KV waren die Caddys auf dem Seat Inca aufgebaut. Sie hatten einen Hochdach-Kombiaufbau. Diese Serie des VW Caddy Kombi wurde von 1995 bis 2003 gebaut. In der dritten Generation bietet das Werk den VW Caddy Kombi auf der Basis des Golf V oder des Touran an. In dieser Version wandelte sich der Caddy vom reinen Nutzfahrzeug für Handwerker und Betriebe zur Großraumlimousine beziehungsweise zum Multivan. Der Caddy Life, eine Variante, die auf dem Touran aufbaut, hat bis zu sieben Sitze. Er wurde für die Zielgruppe größere Familie entwickelt. Anders als bei einem normalen Kombi hat der VW Caddy Kombi einen hohen Aufbau, daher hat sich die Bezeichnung Hochdachkombi eingebürgert. Caddys mit einem ähnlichen Aufbau, ohne hintere Seitenfenster, werden als Kastenwagen bezeichnet. Da ein Caddy immer auf einem herkömmlichen Pkw beruht, fließt die technische Grundausstattung des Basismodells mit ein. Die angebotenen Motor- und Getriebevarianten des Golf V beziehungsweise Touran sind auch im VW Caddy Kombi zu finden. Diese Vielfalt macht sich bei der Suche nach einem gebrauchten Caddy auch bemerkbar, viele Varianten sind hier zu finden.

Typische Sondermodelle der Serie

Als Volks-Caddy führte VW zusammen mit der Bildzeitung eine preisgünstige Variante des Caddy Life ein. Die Wagen hatten eine gehobene Grundausstattung und waren nur in den Farben Reflex-Silbermetallic, Ravennablau und Offroadgreymetallic erhältlich. Dieser VW Caddy Kombi konnte mit einem 1,9-Liter-TDI-Motor mit 77 kW, einem 1,4-Liter-Otto-Motor mit 55 kW oder einem 1,6-Liter-Otto-Motor mit 75 kW bezogen werden. Der Caddy JAKO-O wurde zusammen mit dem gleichnamigen Kinderausstatter vermarktet. Neben Zubehörpaketen, die für Familien mit Kindern geeignet sind, lockte das Werk mit 200 Euro Rabatt je Kind. Maximal war ein Rabatt von 600 Euro möglich. Einige Sondermodelle unterscheiden sich erheblich vom normalen VW Caddy Kombi. Der Tramper enthält ein Bett und ist in Richtung Wohnmobil nutzbar. Seit 2007 ist der Caddy Kombi auch als Langmodell erhältlich. Damit entfernt er sich von dem Grundmodell, auf dem der Wagen aufgebaut ist, immer mehr in Richtung einer eigenständigen Modellreihe.