Bericht: Hyundai plant Zylinderabschaltung – Sparsamer Spartrick

Die Zylinderabschaltung ist freilich nicht neu, aber sie erlebt eine Renaissance, denn sie kann helfen, den Normverbrauchswert und damit auch die CO2-Emissionen zu senken. Audi, Bentley und VW nutzen schon seit einiger Zeit diese Maßnahme, um die Trinksitten einiger Modelle zu zügeln.

Jetzt will auch der koreanische Hersteller Hyundai damit an der Verbrauchsschraube drehen. Zumindest mittelfristig plant man wohl bei Hyundai, Motoren mit temporärer Zylinderabschaltung auf den Markt bringen zu wollen. Für einen Vierzylinder, dessen Kolben in manchen Situationen nur Teilzeitarbeit verrichten, sprechen in den Augen von Jürgen Grimm, Leiter Motorenentwicklung bei Hyundai Motor Europe, vor allem die Kosten für den Downsizing-Effekt. „Man benötigt keinen weiteren Motor, etwa einen Dreizylinder, sondern kann bei einem Vierzylinder bleiben und diesen zeitweise zum Zwei- oder Dreizylinder machen.“

Allerdings gibt es nach seiner Meinung noch einige Herausforderungen zu meistern. So kühlen die abgeschalteten Zylinder ab, im Motor gibt es dann zwei Temperaturzonen, was mechanische Probleme verursachen kann. Die Konzepte für ein solches Aggregat liegen aber in der Schublade und auf mittlere Sicht wird laut Grimm auch bei Hyundai ein solcher Motor kommen. (mh/sp-x)

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