Bericht: Mercedes GLK Tuner Challenge – Voll-Proll

Tuner Challenge nennt Mercedes Benz den Wettbewerb in dem verschiedene Automanipulierer ihre Interpretation des ultimativen GLKs vorstellen. Mercedes Benz hatte die Qual der Wahl und stellt nun die besten vier ab dem 4. November auf der Tuningshow SEMA in Las Vegas vor.

Widestar, GLK Urban Whip, GLK Pikes Peak Rally Racer und GLK Rock Crawler nennen die Fahrzeugveredler ihre GLK-Mutationen. Als Basis diente der GLK 350 beziehungsweise beim einzigen deutschen Kandidaten der GLK 320 CDI.

Massive Änderungen

Kaum zu übersehen sind die massiven Änderungen an den Mercedes-SUVs, die auf der SEMA allerdings zum Programm gehören (müssen) – denn dezent ist hier nicht gefragt.

So schuf der Tuner Renntech aus Florida den Pikes Peak, eine Hommage an die legendäre Rennstrecke, die Walter Röhrl mit dem Ulti-Audi S1 1987 in Rekordzeit bezwang. Der Rennpisten-GLK erinnert so dann auch mit fetten Lufteinlässen, mächtigem Front- und Heckspoiler an die typische Art, die die Pikes-Peak-Modelle ausmachen. Technisch ergänzten die US-Amerikaner den GLK um ein Hybridmodul.

Zweiter veredelter GLK ist der optisch recht humane Widestar, den der deutsche Tuner Brabus nach Übersee verschiffte. Besonderes Augenmerk legten die Bottroper hier auf ultimative Fahrdynamik. Einige Teile des Widestar sind für Otto-Normal-Kunden bereits jetzt erhältlich.

26 Zoll

Wer auf fette 26-Zoll-Räder steht und zudem ein Frischluftfan ist, wird sich über die Version Urban Whip freuen, was frei übersetzt so viel wie Großstadtpeitsche heißen könnte. Mit gechoppter Frontscheibe und dachlos reflektiert dieser GLK die Einstellung von Boulevard Customs aus St. Petersburg, was in diesem Fall allerdings in Florida liegt. Besonderheit soll die installierte Audio-Anlage darstellen, die bei vollem Leistungseinsatz seismologische Auswirkungen haben soll.

Als letzte Neuheit stellt Legendary Motors den Rock Crawler (Steinkriecher) vor. Diese Variante hat es vor allem auf Sunnyboys abgesehen, die sich vornehmlich am Strand aufhalten. Passenderweise packten die Kanadier einen Edelstahl-Dachträger auf und Spezialfelgen sowie eine Winde. Technisch und im Innenraum blieb der GLK unveränder. (mb)

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