Erste Infos: Nissan 370Z – Wow, ist der knackig

Just eine Woche nachdem wir den Infiniti EX37 fuhren, zeigt Nissan erste Fotos vom neuen 370Z. Der Japan-Sportler wird mit genau dem 3,7-Liter-V6 befeuert, der auch alle Infiniti-Modelle anschiebt. Vorfreude schon jetzt. Es ist schwierig, Gutes zu verbessern.

Der Nissan 350Z ist ein ausgesprochen guter Sportwagen. Er besitzt einen astreinen 3,5-Liter-V6-Hubraummotor und pfeift auf Downsizing. So richtig notwendig scheint eine Renovierung eigentlich nicht. Aber man soll sich bekanntlich nicht auf seinen Lorbeeren ausruhen. Zudem finden einige die Optik des 350Z etwas pummelig und die Karosserie zu gestreckt.

370Z in den Startlöchern

Also schreitet Nissan ein und bringt den komplett neuen 370Z. Vorgestellt wird der Heißsporn auf der LA-Auto Show, die am 19. November startet. Am selben Tag kommt auch das neue Computerspiel Need for Speed Undercover auf den Markt. Protagonist des Spiels, wie könnte es in diesem Zusammenhang anders sein, der neue Nissan 370Z.

Die Konsolen-Zocker werden also die ersten sein, die ein virtuelles Fahrerlebnis – das mittlerweile recht realitätsnah ist – vom Nissan bekommen. Alle anderen müssen sich mindestens bis Frühjahr 2009 gedulden.

Dicke Backen

Was aber ist denn nun alles neu am Nissan 370Z? Alles. Angefangen bei der Karosserie-Gestaltung, die nun gedrungener, muskulöser und eleganter zugleich wirkt. Breit ausgestellte Radhäuser bringen Platz für 19-Zöller, hinter die große Bremsen passen. Diese werden ebenfalls vom Infiniti G37 Coupé übernommen und messen satte 375 Millimeter.

In die Rückleuchten sind nun alle Lichtfunktionen integriert. Die optisch wenig attraktive Lösung des 350Z mit der Zweiteilung von Rücklicht und Rückfahrlicht, Nebelschlussleuchte sowie Blinkern im Stoßfänger, sind passé. Vorne bekommt der 370Z stärkere Konturen, die Scheinwerfer sind weit in die Motorhaube gezogen.

Maßanzug

Der Innenraum könnte wie ein Maßanzug passen. Wieder findet sich das große Z auf dem Pralltopf des neu gestalteten Lenkrades seinen Platz. Gut ausgeformte Sportsitze versprechen Kurvenhalt.

Unter dem Blech wird es ebenfalls kein Recycling geben. Der 330-PS-Brenner wird es, wie im Infiniti, auf gut 360 Newtonmeter schaffen, die sportwagentypisch recht nahe an der Nenndrehzahl angesiedelt sind.

Seidenweich dreht der V6 bis über 7.000 Touren und begeistert mit einem kehlig röchelnden Sound, der dem 370Z aus zwei armdicken Endrohren entweicht. Gut fünfeinhalb Sekunden sollten dem 3,7-Liter-Sechszylinder für den Spurt bis 100 km/h ausreichen. Bei echten 250 Sachen wird wieder selbst beschränkt.

Fairer Preis erwartet

Zum Preis gibt es noch keinerlei Infos. Da aber schon heute der Nissan 350Z als Preiskampfmaschine gilt, wird sich das wohl auch beim Neuen nicht sonderlich ändern. Wir vermuten den Einstieg bei unter 40.000 Euro, was für einen mindestens 330 PS starken Sportler ein Dumping-Angebot darstellt.

Wollen Sie jetzt durchstarten?

Alle Artikel

Audi A6 Allroad quattro: Teures Plastik

Extra Power: Der BMW M8 Competition

Porsche Taycan – ein Leisetreter auf der Zielgeraden

Mehr anzeigen