Meldung: Chevrolet verlässt Europa – Chevy ist tot, es lebe Opel

Jahrelang hat Opel darunter gelitten, dass die Konzernschwester Chevrolet nahezu identische Modelle hierzulande günstiger angeboten hat.

Doch das hat 2015 ein Ende: Damit Opel eine bessere Chance auf dem hartumkämpfen europäischen Markt hat, zieht der amerikanische Mutterkonzern GM die Schwestermarke Chevrolet künftig aus Europa zurück. Man wolle in Europa von einer größeren Stärke von Opel (und seine britische Badge-Engineering-Schwester Vauxhall) profitieren, sagte GM-Chef Dan Akerson. „Das erlaubt uns unsere Investitionen für Chevrolet dort zu fokussieren, wo die Wachstumsmöglichkeit am größten ist.“

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann hatte in der Vergangenheit die zu große Nähe von Chevrolet zu Opel bereits kritisiert, nun ist er die hausinterne Konkurrenz los. Ab 2016 soll Chevrolet nur noch besondere Autos, wie die Corvette oder den Camaro, auf dem europäischen Markt anbieten. Besitzer von Chevy-Modellen müssen sich allerdings keine Sorgen machen: Garantien, Teileversorgung und Kundenservice für Modelle der Marke bleiben erhalten.

Cadillac bleibt

GMs höher platzierte Marke Cadillac soll dagegen in den kommenden drei Jahren in Europa expandieren. Mit neuen Modellen sollen neue Kunden gewonnen werden, die vornehmlich von den deutschen Premiumherstellern abwandern sollen. So tritt zum Beispiel der ATS direkt gegen den 3er BMW an. (mg/sp-x)

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