Studie: Infinitit Etherea – Mutig in die Kompaktklasse

Nun drängen auch die japanischen Edelmarken in die Kompaktklasse.

Nachdem Toyota-Tochter Lexus bereits das Steilheckmodell CT vorgestellt hat, schickt sich jetzt Nissan-Ableger Infiniti an, Europas wichtigste Fahrzeugklasse um ein reizvolles Angebot zu ergänzen. Dass man dabei mutiger sein will als die Konkurrenz, zeigt auf dem Genfer Automobilsalon die Studie Etherea. Der Viersitzer fährt mit 4,40 Metern Länge in einer Größenliga mit dem Opel Astra und orientiert sich damit am oberen Ende der Kompaktklasse. Aus dem Kreis der eher konventionell gestalteten Wettbewerber will der Einstiegs-Infiniti optisch herausstechen und zeigt dabei durchaus coupéhafte Linien.

Rein elektrische Fahrt möglich

Weil Infiniti eine fast lupenreine Historie hinterradgetriebener Modelle besitzt, soll auch der Etherea die Proportionen des klassischen Standardantriebs vermitteln – obwohl der 245 PS starke Benziner, der beim Beschleunigen und Anfahren von einem E-Motor unterstützt wird, hier die Vorderräder antreibt. Bei niedrigen Geschwindigkeiten ist übrigens auch eine rein elektrische Fahrt möglich.

Ein Hingucker sind die gegenläufigen Fondtüren und der Verzicht auf eine B-Säule, was für einen bequemen Einstieg sorgen soll. Und die Scheinwerfergraphik verweist bereits recht konkret auf die nächste Modellgeneration der G-Baureihe.

Seriennahe Studie

Die Serienversion der Studie mit dem ätherischen Namen könnte in gut zwei Jahren auf die Straßen rollen - als direkter Konkurrent von Lexus CT und Audi A3. Neben dem Frontantrieb liegt auch ein Allradantrieb im Rahmen des Möglichen. (red/SP-X)

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