Studie: Mazda Hazumi – Nieder mit niedlich

Sportlich, schick und ein bisschen aggressiv: Mit Mazda3, CX-5 und Mazda6 haben die Japaner ihren Design-Stil gefunden. Künftig soll dieser auch den bislang eher niedlichen Kleinwagen Mazda2 aus der Masse der Konkurrenten herausheben.

Wie das gehen soll, zeigt nun auf dem Genfer Salon (06. Bis 16. März 2014) die seriennahe Studie Hazumi. Der japanische Name der Studie bedeutet so viel wie „aufspringen“. Und in der Tat wirkt der 4,07 Meter lange Fünftürer mit seiner weit in Richtung Straße gezogenen Front mit schräg angeschnittenen Scheinwerfern ein wenig wie ein Raubtier, kurz bevor es sich auf die Beute stürzt. In dem bislang eher von Harmlosigkeit oder gar Niedlichkeit geprägten Kleinwagen-Segment ist das fast schon ein Alleinstellungsmerkmal.

Auch beim Innenraum will der Kleinwagen Akzente setzen. Auch wenn die Studie hier noch etwas weiter vom Serienstand weg zu sein scheint: Die aufgeräumte Mittelkonsole und der sportliche Zentraltacho könnten es genauso in das fertige Modell schaffen wie das neue Infotainment-System mit Smartphone-Einbindung. Das schicke rote, weiße und schwarze Leder des Konzeptautos hingegen wird es wohl eher nicht geben.

100 PS und drei Liter Verbrauch

Zumindest auf Wunsch lieferbar wird aber der Motor sein, der an Bord der Studie seine Premiere gibt. Der 1,5 Liter große Diesel dürfte auf rund 100 PS kommen und soll dabei nur wenig mehr als drei Liter Kraftstoff auf 100 Kilometern benötigen – zumindest in der Konfiguration, in der er sich im Konzeptfahrzeug findet. Nämlich mit Start-Stopp-System und einer Sechsstufen-Automatik. Die meisten Käufer des Mazda2 werden künftig aber wie gehabt einen der wohl ebenfalls bis zu rund 100 PS starken Benziner wählen.

Offiziell nennt Mazda noch kein Markteinführungsdatum für sein kleinstes Modell. Als wahrscheinlich gilt allerdings Anfang 2015. Dann hat der seit Herbst 2007 angebotene Vorgänger über sieben Jahre auf dem Buckel. (mg/sp-x)

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