Studie: Nissan Concept 2020 Vision Gran Turismo – Der Daddel-Nissan

Dass Videospiele ein grandioser Werbeträger sein können, hat Nissan spätestens mit dem Einsatz seines Supersportwagens GT-R im Rennspiel Gran Turismo belegt. Im Bewusstsein von Konsolenspielern ist der Nippon-Bolide zum Mythos geworden, der Porsche und Ferrari alt aussehen lässt.

Nun legen die Japaner nach und präsentieren mit dem Concept 2020 Vision Gran Turismo eine Art Nachfolger – allerdings nur virtuell. Der 2+2-Sitzer wurde vom Londoner Designzentrum der Marke entwickelt und kann ab Juli 2014 von Besitzern des Spielehits Gran Turismo 6 aus dem Internet geladen und anschließend im Renneinsatz gefahren werden. Eine reale 1:1-Umsetzung des flachen Sportlers gibt es noch nicht, Nissan deutet aber an, dass sich das ändern könnte. Zumindest eine Fahrzeugstudie für Messe- und Werbeauftritte scheint demnach denkbar. Was auch Sinn macht, denn sehr wahrscheinlich dürfte diese Vision optische Details einer Neuauflage des GT-R andeuten.

Nissan mag mit seinem Engagement beim Gran-Turismo-Spiel zu den Trendsettern zählen, allein sind die Japaner aber längst nicht mehr. Erst kürzlich hat Mitsubishi mit dem Concept XR-PHEV Evolution Vision Gran Turismo ebenfalls einen virtuellen Supersportwagen für die Spielekonsole vorgestellt. Und auch Mercedes mit dem AMG Vision Gran Turismo sowie VW mit dem GTI Roadster sind sogar noch einen Schritt weiter gegangen und haben ihre Bits-und-Bytes-Boliden gleich mit einem echten Exemplar aus Blech geadelt – jeweils in Form einer Fahrzeugstudie im Format 1:1. (mh/sp-x)

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