Studie: Suzuki Regina – Wider die Kante

Wer bei Regina an eine Pizza denkt, liegt gar nicht so falsch.

Denn Suzukis Kleinwagenstudie gleichen Namens setzt auf runde Formen und ist betont fließend gestaltet - und mit ihrer ungewöhnlichen Formensprache ist sie inmitten der Vielzahl betont kantig gestalteter Autos einer der größten Hingucker auf der Motor Show in Tokio. "Viele der Öko-Autos sind keilförmig und mit flacher Frontscheibe gezeichnet", erklärt Yasukazu Yuuki, der den Regina entworfen hat: "Ich wollte das ändern."

Tatsächlich wirkt der 3,55 Meter lange und immerhin 1.63 Meter breite Regina viel freundlicher und unaggressiver als die Studien der meisten anderen japanischen Hersteller, die einen unterkühlten Futurismus pflegen. Dabei wirkt der kleine Suzuki nicht statisch, sondern vermittelt mit seinen fließenden, sich nach hinten verjüngenden Linien durchaus den Eindruck von Geschwindigkeit.



Während sich europäische Betrachter vor allem an klassische Citroen-Modelle erinnert fühlen, kommt die Inspiration nach Angaben Yuukis in Wahrheit aus dem eigenen Haus: Der 1965 präsentierte Kompaktwagen Suzuki Fronte 800 nimmt unter anderem mit seinen doppelten Rückleuchten und den hinteren Radläufen den Regina vorweg. Rein pragmatische Gründe hat der Verzicht auf einen großen Kühlergrill: "Der 800-Kubik-Motor braucht nicht mehr Luft", verrät der Designer.

## Nur drei Liter Verbrauch Dank konsequentem Leichtbau ist es im Vergleich zum ähnlich großen Serienmodell Alto gelungen, das Leergewicht um stolze 100 Kilogramm zu senken. Gleichzeitig sank der Luftwiderstandsbeiwert um mehr als 10 Prozent. Das Ergebnis: Ein Spritverbrauch von rund drei Litern pro 100 Kilometer 
(mg/sp-x)

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